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Deutschland

Maaßen fordert Abgrenzung der Sachsen-CDU von Bundespartei

Joshua Hahn

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Am 1. September wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen forderte nun die sächsische CDU dazu auf, sich inhaltlich von der Bundespartei abzugrenzen.

Dresden. – Konkret forderte Maaßen vom sächsischen Regierungschef Kretschmer (CDU) eine Emanzipation von einigen Positionen der bundesdeutschen Christdemokraten.

„Es sind viele, die das fordern“

Maaßen erklärte in einem Interview mit der „Welt am Sonntag„: „Ich wünsche mir, dass sich der sächsische Ministerpräsident von bestimmten politischen Positionen, die von der CDU auf Bundesebene propagiert werden, emanzipiert.“

Damit stehe er nicht alleine: „Es sind viele, die das fordern.“ Konkret seien es „viel mehr“ als 2.500 Mitglieder der Werte-Union. Diese Union, welcher auch Maaßen selbst angehört, soll einen eher konservativen Flügel innerhalb der CDU verkörpern.

Maaßen fordert Neupositionierung der Partei

Wie „n-tv“ berichtet, forderte der ehemalige Verfassungsschutzpräsident im Interview eine teilweise neue Ausrichtung der Partei. Bereits vor einigen Tagen beklagte Maaßen einen Linksruck der Christdemokraten.

Er äußerte reagierte damit auf die Vorwürfe der CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, welche behauptete, er habe inhaltlich nichts mehr gemein mit der Partei und sogar einen Parteiausschluss ins Spiel gebracht hatte.

2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Thomas

    18. August 2019 at 18:15

    ich weiß nicht was Maaßen sich dabei denkt, aber er schadet damit Deutschland, denn er will mit seiner Aussage verhindern, das es endlich einen Wechsel in der Politik zurück Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und vorallem um die Interessenvertretung Deutschlands geht. Er hat leider gut angefangen, aber es zeigt sich mittlerweile das er nicht versteht, das man die CDU nicht mehr zu ihren alten Werten zurückbringen kann.

    • Avatar

      Rainer Seifert

      19. August 2019 at 15:36

      Ohne Merkel sehe ich dafür schon eine Chance. Als Ulbricht abgesägt wurde, hat sich zwar nicht der Kurs der SED groß geändert, aber seine Reden und Namen (wie Walter Ulbricht Stadion) verschwanden sang- und klanglos in der Versenkung.

      Mal muss die CDU doch merken, dass sie mit ihrem Linksruck grandios gescheitert ist. Da gibt es andere, und das Original wird immer einer schlechten Kopie vorgezogen. Siehe Zwergen-SPD.

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