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Gesellschaft

Außenminister Schallenberg lobt Grönemeyers Aufruf „gegen Rechts“

Monika Šimić

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Von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky hieß es indes, dass es besser gewesen wäre, Grönemeyer hätte sich bei seinem Konzert in Wien lieber ausschließlich auf seine Musik konzentriert, „anstatt die Konzertbesucher mit linksradikalen Parolen zu malträtieren“.

Wien. Im Rahmen seiner aktuellen Tour spielte der deutsche Musiker Herbert Grönemeyer auch ein Konzert in der ausverkauften Wiener Stadthalle. Sein Auftritt am vergangenen Donnerstag sorgte jedoch für Aufregung, weil er diesen für politische Zwecke nutzte und Stellung gegen „Rechts“ bezog (Die Tagesstimme berichtete). Lob gab es dafür vom österreichischen Außenminister Alexander Schallenberg.

Österreichs Außenminister lobt Grönemeyer

„Ich finde die Äußerung von Grönemeyer vom Inhalt her völlig zutreffend“, sagte Schallenberg vor einem Treffen der EU-Außen- und Europaminister am Montag in Brüssel. Es stehe Künstlern natürlich frei, zu sagen, was sie wollen, so der Diplomat, dem jedoch „eigentlich unklar“ sei, „wen oder was Grönemeyer eigentlich gemeint haben könnte“.

Konzertbesucher mit „linksradikalen Parolen“ malträtiert

Kritik an Grönemeyers Äußerungen gab es hingegen von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. In einer Aussendung erklärte er, dass es besser gewesen wäre, wenn sich Grönemeyer bei seinem Wien-Konzert ausschließlich auf seine Musik konzentriert hätte, „anstatt die Konzertbesucher mit linksradikalen Parolen zu malträtieren“. Denn wir würden selbst „frei und demokratisch über unsere Politik“ entscheiden, so der FPÖ-Politiker.

Den Vogel abgeschossen habe aber der deutsche Verteidigungsminister Heiko Maaks (SPD) mit seinem Unterstützungstweet für „die Polemik Grönemeyers“. „Offenbar versuchen SPD-Politiker in Deutschland im Kielwasser Grönemeyers Einfluss auf den Wahlkampf in Österreich zu nehmen. Erfahrungsgemäß bewirkt eine solche Moralkeule aus Deutschland bei den Österreichern aber genau das Gegenteil, indem Angriffe dieser Art bei den Wahlen abgewehrt werden“, so Vilimsky abschließend.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    DosenFisch

    16. September 2019 at 17:51

    Während sich nun schon seit etlichen Jahren verbal gegenseitig abgewatscht wird, kommen ungebremst täglich hunderte illegale Einwanderer in Deutschland an …

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    16. September 2019 at 18:19

    Ein in Großbritannien lebender Deutscher will nun also Österreicher „auf Linie“ bringen. Vorsicht, sonst schickt er vielleicht auch noch die Kavallerie, so wie es ein längst in Vergessenheit geratener Sozi-Finanzminister Steibruck mal den Schweizern androhte.

    Sie faseln von Demokratie, schließen aber nur Alle ein, die exact ihrer irrsinnigen Meinung sind. Haben diese Leute denn bei Mathe in der Schule nur gepennt? Jeder Mensch, der eins und eins zusammenzählen kann, braucht keinen Taschenrechner um zu wissen, wohin diese Entwicklung führt. Ansonsten hilft es vielleicht, mal auf die Geschichte des früher immer serbischen Kosovo zu schauen.

  3. Avatar

    Peter Hofmueller

    17. September 2019 at 10:23

    Sofort aus seinem „noch“ Amt entfernen!Unfassbar!

  4. Avatar

    Helmut

    17. September 2019 at 14:57

    Da haben sich eben 2 Beklopfte getroffen. Der eine singt, dass es zum kotzen ist und der andere quatscht den gleichen Mist.

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