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Gesellschaft

Zentralrat der Juden: AfD-Wahl befördert „Untergrabung der Demokratie“

Joshua Hahn

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Nach diversen Unmutsäußerungen von den verschiedensten Seiten äußerten sich nun auch der Zentralrat der Juden sowie Thüringens Bischöfe über den Wahlerfolg der AfD um Björn Höcke.

Erfurt. – Unter anderem war die Sprache von einer „Untergrabung der Demokratie“ durch die Alternative für Deutschland (AfD). Josef Schuster, Vorsitzender des Zentralrates der Juden, erklärte, dass die Partei in Thüringen nämlich seiner Meinung nach besonders „rechtsnational“ ausgerichtet sei.

„Mitverantwortung für Untergrabung des Fundaments“

Damit meinte er aber nicht alleine die Partei. Auch den Wählern attestierte er laut dem „Mitteldeutschen Rundfunk“ kurzerhand die Mitschuld an einer vermeintlichen „Untergrabung“ der Demokratie: „Jeder, der am Sonntag die AfD gewählt hat, trägt eine Mitverantwortung dafür, dass das Fundament unserer Demokratie sukzessive untergraben wird.“

Es sei keine Ausrede mehr, die Partei aus Protest gewählt zu haben, da sich der Wähler angeblich mit „billiger rassistischer Stimmungsmache“ habe „einfangen“ lassen. Die patriotische AfD verdoppelte sich am Wahlsonntag und verwies sogar eine schwer dezimierte CDU auf den dritten Platz – Die Tagesstimme berichtete.

Bischof fordert „Widerstand gegen Populisten“

Auch die Kirchen in Thüringen äußerten sich zur Landtagswahl. Wie unter anderem die „Junge Freiheit“ berichtet, sagte beispielsweise der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr, dass es nun verstärkt Widerstand gegen Populisten geben müsse. Diese würden „komplizierte Verhältnisse in der Demokratie“ ausnutzen, und so letztendlich „gegen das System polemisieren“.

Jetzt seien die „aufrechten Demokratinnen und Demokraten“ gefragt. Sie müssten „Werte verteidigen“ – und zwar „am Stammtisch, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz und wo auch immer populistische Phrasen gedrechselt werden.“ Neben der AfD als zweitstärkster Kraft gilt auch die Partei von Wahlsieger Bodo Ramelow (Die Linke) als populistische Partei, nur eben auf der linken Seite.

6 Comments

6 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    29. Oktober 2019 at 13:32

    „…der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr, dass es nun verstärkt Widerstand gegen Populisten geben müsse.“
    Wikipedia definiert: „Oft zeigt sich Populismus auch in einem spezifischen Politikstil und dient als Strategie zum Machterwerb.“ Aha!
    Dies wissend, muss man sich jetzt zwingend fragen, welchem Populismus nun verstärkt Widerstand entgegen gesetzt werden muss! Für mich steht fest, dass die gefährlichsten Populisten die von links und vor allem die Grünen sind. Wenn deren Startegien zum Machterwerb Erfolg haben sollten, dann werden nicht nur unsere Kultur und unsere zivilisierten Werte darunter leiden, dann heißt es: „Gute Nacht, Abendland“.
    Das ausgerechnet die christliche Kirche zum Widerstand gegen die Populisten (die meinen damit fälschlich die AfD) aufruft, ist paradox – damit wird sie das letzte Bollwerk gegen eine aggressive, vom Eroberungswillen geprägte Kultur und Religion zu Fall bringen…!

    • Avatar

      Zickenschulze

      30. Oktober 2019 at 0:13

      Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr damit auf ganzer Linie des NWO Papstes aus Argentinien.

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    Widerstand.

    29. Oktober 2019 at 14:29

    Die üblichen Verdächtigen, schon richtig langweilig. Lasst euch doch mal was anderes einfallen. Habt ihr auch Inhalte.

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    Reiner07

    29. Oktober 2019 at 14:44

    Ausgerechnet jene die wirklich mehr Demokratie wollen und Volksentscheide fordern, sollen die Demokratie untergraben? Etwa die der Antidemokraten, welche alles im stillen Kämmerlein ausbaldovern und sich verhalten wie die Mafia? Haben wir den Euro demokratisch bekommen, oder die Grenzöffnung, die Griechenlandrettung, den ESM und . und und! Dann lieber die real geforderter Demokratie der AfD und nicht eine Demokratieverpackung, nach Art der Altparteien!

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    DAVID K ELKINS

    29. Oktober 2019 at 19:39

    The ones „undermining democracy“ are those that want to deny free speech to their opponents, use false labels, for example, „racist“, „Nazi“, „Islamophobe“, to try to discredit anyone they disagree with, and attempt to redefine „patriot“, „populism“, „nationalism“ as evil.

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    Gotthelm Fugge

    30. Oktober 2019 at 20:06

    „AfD – Mitverantwortung für Untergrabung des Fundaments, das da heisst Demokratie“
    Damit meinte ein Josef Schuster, Vorsitzender des Zentralrates der Juden aber nicht nur die politisch, demokratisch legitimierte Partei AfD, nein, er möchte auch die mündigen 242.230 Bürger, die die Nase von dieser Volksbelehrungs- und -verdummungs-Mainstream¬-Politik des immer mehr links ausgerichteten und verorteten Altparteienkartells so was die Nase voll haben, am liebsten zum Teufel jagen.

    Damit steht ein Schuster nicht allein – Antisemitismaus in DE?
    Die Galionsfiguren sind sich einig:
    Die Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Berliner Senatskanzlei Sawsan Chebli und die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland Charlotte Knobloch eint die Aussage:
    Antisemitismus kann NUR von bösen Rechten, den Nazis kommen.
    Wie immer führt die AfD dabei den Geist und die Hände der Akteure, anders kann es nun einmal nicht sein
    Die von den Altparteien der AfD zugewiesene politische Antisemitismus-DNA findet eine neue Ausprägung.
    Jetzt lernen die AfD-U-Boote auch noch Arabisch, um ihre schmutzigen, rassistisch orientierten Taten den ach so friedliebenden, gewaltfreien, sich mehrheitlich in die deutsche Kultur und Mentalität assimilierten Muslimen in ihrem Gastland DE zu ihrem Schaden unterzujubeln.

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