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Gesellschaft

Berlin: 19 Polizisten bei linksextremen Krawallen in Rigaer Straße verletzt

Joshua Hahn

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Bei einer Demonstration in der für linksextreme Antifagruppen bekannten Rigaer Straße wurden 19 Polizisten teils schwer verletzt.

Berlin. – Trotz insgesamt etwa 1.500 eingesetzten Polizisten eskalierte die Demonstration in dem von Hausbesetzungen geprägten Viertel. Linke Teilnehmer der Veranstaltung attackierten die Beamten unter anderem mit Pyrotechnik und Steinen.

Rigaer Straße: Drei schwerverletzte Polizisten

Bei der Demonstration „gegen Verdrängung und für mehr Freiräume“ gab es bereits ein massives Polizeiaufgebot, da eine erneute Eskalation der Lage absehbar war. Trotzdem kam es zu Angriffen auf Polizeibeamte, auch zahlreiche Sachbeschädigungen gab es. 

Die Junge Freiheit berichtete, dass gegen 22 Uhr circa zwei Dutzend vermummte Linksextreme die Polizeibeamten angegriffen hätten. Wie bereits oftmals in der Vergangenheit beobachtet, kam es unter anderem zu gezielten Steinwürfen von umliegenden Balkonen. Bei den Ausschreitungen trugen laut der Bild 19 Polizeibeamte Verletzungen davon, drei von ihnen offenbar sogar schwere.

Trotz Ausschreitungen nur eine Festnahme

Neben den Körperverletzungen kam es zu verschiedensten Sachbeschädigungen. Beispielsweise wurden Autos demoliert, Reifen auf der Straße angezündet sowie eine Bußgeldstelle attackiert. Laut Angaben der Polizei gab es trotz der schwerwiegenden Gesetzesbrüche lediglich eine einzige Festnahme wegen eines Flaschenwurfs.

Kritik an Innensenator Geisel

Verschiedene Politiker äußerten sich verärgert über das Vorgehen der linksextremen Demonstranten und den Innensenator Andreas Geisel.

Gegenüber der „Berliner Morgenpost“ sagte beispielsweise Marcel Luthe (FDP): „Solange diese rot-rot-grüne Koalition sich weigert, jegliche Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung zu verurteilen, wird dieses Pack aus Rigaer Straße und Co. sich unterstützt fühlen, unsere Polizei und damit unsere Stadt, unser Gemeinwesen selbst, anzugreifen.“

„Kuschelpolitik gegenüber linken Gewalttätern“

Karsten Woldeit (AfD) kritisierte den Innensenator Berlins, Andreas Geisel (SPD), für sein lasches Vorgehen gegen die Linksextremisten. Er lege eine „Kuschelpolitik gegenüber den linken Gewalttätern“ an den Tag, für welche letztendlich die Beamten „mit ihrer Gesundheit bezahlen müssen“.

Immer wieder eskalieren Polizeieinsätze in der Rigaer Straße aufgrund von Gewalt seitens der linksautonomen Hausbesetzer – Die Tagesstimme berichtete regelmäßig über die zugespitzte Lage im Viertel.

6 Comments

6 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    5. November 2019 at 10:48

    In Berlin sind am Wochenende 1.500 Polizisten im Einsatz gegen Linksextremisten. Autos, Reifen und Mülleimer brennen. Polizisten werden mit Flaschen und Steinen von den umliegenden Balkons beworfen und teilweise schwer verletzt. Bürgerkriegsähnliche Zustände rund um die berüchtigte Rigaer Strasse. Und was berichten unsere Öffentlich-Rechtlichen? Wieder einmal – Nichts! Was passiert in Berlin von politischer und exekutiver Seite? Wieder einmal – Nichts!
    Statt dessen polemisiert es in jeder TV- und Radiomeldung: dem Rechtsextremismus die Stirn bieten, rechte Morddrohungen gegen Politiker. Ja, das ist schlimm und nicht zu tolerieren, aber was die Linken in Berlin abgezogen haben, waren keine Morddrohungen, sondern Mordversuche…!
    Ich habe sowas von die Schnauze voll! Wenn ich nur wüßte, was man tun kann ohne den Boden der Rechtsstaatlichkeit zu verlassen und selbst gewalttätig zu werden.

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    Zickenschulze

    5. November 2019 at 11:21

    Welche Rechtsstaatlichkeit? Eine die nur für eine Seite als verbindlich gilt?

    • Avatar

      Klasube

      5. November 2019 at 12:55

      Das ist eben das Problem: Recht gilt für ALLE Seiten verbindlich. Gleich aus welcher politischen Ecke (oder von welchem Politiker) dagegen verstossen wird.
      Das Recht (die Gesetze) ist der Spiegel der Gesellschaft und die Basis, auf der menschliches Zusammenleben erst ermöglicht wird.
      Ich meine die Rechtsstaatlichkeit, die mir ermöglicht, mein Auto auf der Strasse abzustellen ohne befürchten zu müssen, dass es am nächsten Morgen abgefackelt ist, bei der ein Hausbesitzer über sein Eigentum verfügen kann, ohne von Chaoten de facto enteignet zu werden, bei der ein Polizist seinen Aufgaben nachgehen kann, ohne befürchten zu müssen dabei verletzt oder gar getötet zu werden!
      Wo leben wir denn?! Wir dulden Zustände wie in einem Bananenstaat, auf den wir bei ähnlichen Vorkommnissen selbstherrlich und selbstgerecht mit Fingern zeigen würden…!

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    Heimatvertriebener

    5. November 2019 at 12:39

    Jede Saat, auch jede tödliche, reift einmal zur Ernte, sofern man nichts dagegen unternimmt.
    Feuerwehr und Polizei in meiner alten Heimatstadt können mir nur noch leid tun.
    Die Rigaer Straße liegt im früheren Ostteil. Die damaligen linken Genossen der Marodeure hätten mit dem Gesindel allerdings in wenigen Stunden aufgeräumt. Nur hätten diese Verbrecher sich das damals gar nicht getraut. Sie hätten über die nächsten Jahrzehnte gesiebte Luft geatmet.
    Und was gedenkt nun der rot/rot/grüne Berliner Senat zu tun? Der ist doch voll mit der Erschließung neuen Geländes für Flüchtlingsunterkünfte beschäftigt.
    Als vor 1961 massenhaft wirkliche Flüchtlinge ankamen, nämlich aus Ostdeutschland, mussten die teilweise lange Zeit im Auffanglager Marienfelde verbringen. Ich kann mich leider nicht erinnern, dass damals Hotels und Privatquartiere angemietet wurden. Es waren ja auch nur Deutsche.

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      Klasube

      5. November 2019 at 15:31

      „Die damaligen linken Genossen der Marodeure hätten mit dem Gesindel allerdings in wenigen Stunden aufgeräumt. Nur hätten diese Verbrecher sich das damals gar nicht getraut.“
      Das ist genau der Punkt und ich verstehe Ihre Verbitterung, die ich teile.
      Ist das nicht der „rosarote Elefant, der mitten im Raum steht“ und den niemand wahrhaben will? Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit? Überall wird mit zweierlei Maß gemessen – es ist kaum noch auszuhalten…!

  4. Avatar

    Peter Hofmueller

    5. November 2019 at 15:19

    Nichts neues im „System“ Merkel Land!Auch „dank“ Rückendeckung der abgehalfterten SPD!

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