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Österreich

Steiermark: Endgültiges Ergebnis der Landtagswahl steht fest

Monika Šimić

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Mit 36 Prozent schaffte es die ÖVP in der Steiermark auf Platz eins, gefolgt von der SPÖ (23 Prozent) und der FPÖ (17,5 Prozent).

Graz. Nach Auzählung der Briefwahlstimmen am Montag liegt nun das endgültige Wahlergebnis der Landtagswahl vor. Laut Ergebnis erreichte die ÖVP mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer 36,0 Prozent, das ist ein Plus von 7,6 Prozentpunkten. Die SPÖ kommt nun auf 23 Prozent (minus 6,3%), die FPÖ auf 17,5 Prozent (minus 9,3%). Die Grünen schafften 12,2 Prozent (plus 5,4%), die KPÖ kommt auf 6,0 Prozent (plus 1,8%) und die NEOS auf 5,4 Prozent (plus 2,7%).

FPÖ verliert die meisten Sitze

Für die Mandatsverteilung im Landtag bedeutet dieses Ergebnis, dass die SPÖ drei Mandate verliert und künftig auf zwölf Sitze kommt. Die ÖVP hingegen legt vier Mandate zu und hat künftig 18 Sitze im Landtag. Die FPÖ verliert sechs Mandate und hat nunmehr acht Sitze, die KPÖ bleibt bei zwei Sitzen. Neu in den Landtag ziehen die NEOS ein, sie sind künftig mit zwei Sitzen vertreten.

Bei dieser Wahl machten die Wahlkarten 15 Prozent der gesamten gültigen Stimmen aus. Insgesamt wurden 102.846 Wahlkarten ausgestellt, davon wurden 90.333 Stimmen als gültig gewertet. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 63,46 Prozent, sie ging damit um 4,44 Prozentpunkte zurück.

Schickhofer gab Rücktritt bekannt

Nach der Wahlschlappe zog der steirische SPÖ-Chef Michael Schickhofer die Konsequenzen und kündigte am Montag in einer Pressekonferenz seinen Rücktritt von allen politischen Funktionen an (Die Tagesstimme berichtete). Nun übernimmt Jörg Leichtfried befristet die Parteiführung, bis die Koalitionsverhandlungen, die Anton Lang führt, abgeschlossen sind. Befristet deshalb, weil Lang vom Parteivorstand beauftragt wurde, „die Koalitionsverhandlungen, so wir in Verhandlungen kommen – und davon gehe ich schon aus – zu führen“, so Leichtfried. Dann werde man anhand der Ergebnisse dieser Koalitionsverhandlungen die Situation insgesamt neu bewerten und die Dinge auf eine längerfristige Periode umstellen.

Koalitionsoptionen für Schützenhöfer bleiben gleich

Das endgültige Ergebnis änderte für Wahlsieger Hermann Schützenhöfer (ÖVP) nichts an den vorläufig schon möglich gewesenen Koalitionsoptionen. So wird sich eine schwarz-grüne Mehrheit nicht ergeben. ÖVP und Grüne haben zusammen nur 24 der 48 Landtagssitze. Und mit 26 Sitzen ist die Basis für ÖVP-Grün-NEOS auch sehr schmal. Eine realistische Koalitionsvariante gegen ÖVP gibt es, wie auch im Bund, nicht. Rot-Blau hätte nur 20 Mandatare, ebenso Rot-Grün-KPÖ, und selbst die Rot-Blau-Grün-Variante, die ohnehin praktisch ausgeschlossen ist, hätte nur 26 Landtagsabgeordnete.

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    26. November 2019 at 11:44

    36% von 63,46% abgegebener Stimmen sind real gerade mal 22,84 Stimmen von 100 Wahlberechtigten. Also nicht mal ein Viertel der Wähler.

    Die ÖVP hat darob keinen Grund sich etwas einzubilden.
    Die Oberdeppen bleiben die Wahlverweigerer.

    Demokratie:
    Der Wahnsinn in Scheibchen verabreicht.

  2. Avatar

    Widerstand.

    26. November 2019 at 11:46

    Wenn man sich das Ergebnis von Graz ansieht, dann greift man sich an den Kopf:
    Österreichischen Volksverräterpartei (ÖVP) gleichauf mit den GRÜNEN, dahinter die SPÖ, die KPÖ vor der FPÖ, und die NEOS.
    DIE STÄDTER SIND DIE TOTENGRÄBER VON ÖSTERREICH, NICHT NUR IN GRAZ, ABER DAS IST EIN EXTREMBEISPIEL.

  3. Avatar

    Widerstand.

    26. November 2019 at 16:05

    Wie armselig sind doch ein Herr Hofer und ein Herr Kickl.
    Die checken wirklich NICHTS. Die sind so weit weg von WERTEN, dass man es gar nicht beschreiben kann.
    Den Herrn Abwerzger können sie gleich mitnehmen. Herr Haimbuchner scheint sich langsam zu besinnen und hält wenigstens das M..

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