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Gesellschaft

Erneute Antifa-Störaktion bei Vorlesung von Höbelt

Monika Šimić

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„Die offenbar nun regelmäßig stattfindende Erstürmung eines Hörsaals ist ein linker Skandal der Sonderklasse, der von den Verantwortlichen der Universität sanktioniert werden muss“, fordert FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker.

Wien. Am Dienstag haben Linke und Linksextreme erneut eine Vorlesung des Historikers Lothar Höbelt an der Universität Wien gestört. Anlass der Störaktion ist, dass der Professor weiter an der Uni unterrichten darf. „Es ist ein Skandal, dass Höbelt noch an der Uni Wien unterrichten darf“, beschwerte sich Noah Scheer, Präsident der Jüdischen österreichischen Hochschüler (JöH), in einer Aussendung. Der FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker sieht in der Störaktion einen „linken Skandal der Sonderklasse“.

„Uni entnazifizieren“

Bereits vor zwei Wochen störten etwa 40 linke und linksextreme Studenten Höbelts Vorlesung (Die Tagesstimme berichtete). Anlass für die Störung war ein Vortrag, den der als FPÖ-nah geltende Historiker bei der Herbstakademie des Freiheitlichen Akademikerverbandes Steiermark (FAV) und des Instituts für Staatspolitik (IfS) in Semriach nunmehr gehalten hat.

Die Österreichische Hochschülerschaft Wien (ÖH) bedankte sich auf Facebook bei allen „antifaschistischen Studenten“ für die Teilnahme am „Protest“, an dem auch die Jüdischen österreichischen Hochschüler teilnahmen. Auch diesmal war die Teilnahme Höbelts bei der Herbstakademie Anlass für die Störaktion, bei der die Störer Transparente mit der Aufschrift „Uni entnazifizieren – Höbelt hat ausgepöbelt“ oder „Kein Raum für Nazis an der Uni – Sexismus und Rassismus bekämpfen“ neben einer Antifa-Flagge hochhielten.

Hafenecker fordert Sanktionen für Störaktionen

Indes forderte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker Konsequenzen nach dem erneuten „linksextremistischen Sturm auf die Uni-Vorlesung“. In einer Presseaussendung fragte er, wer denn die Teilnehmer der Vorlesung von Professor Höbelt vor dieser „Chaotentruppe“, die „mit dem Segen der Österreichischen Hochschülerschaft“ ihre Gewaltbereitschaft erneut unter Beweis stellen würde, schütze. „Die offenbar nun regelmäßig stattfindende Erstürmung eines Hörsaals ist ein linker Skandal der Sonderklasse, der von den Verantwortlichen der Universität sanktioniert werden muss“, fordert Hafenecker.

ÖH Uni Wien macht „gemeinsame Sache mit gewaltbereiter Antifa“

Die Universitäten seien ein Ort der freien Rede. Der Versuch, durch solche Störaktionen die Meinungsfreiheit einzuschränken, sei schändlich und beweise einmal mehr, dass die Teilnehmer dieser Aktionen den Boden der Demokratie längst verlassen haben, so Hafenecker weiter. Es brauche daher vonseiten der Universität ein „klares Signal“, dass solche Vorgänge nicht toleriert werden. „Die linken Krawallmacher müssen in die Schranken gewiesen werden, sonst drohen auch bei uns Zustände, wie sie in Deutschland an manchen Hochschulen schon an der Tagesordnung sind“.

Es sei nicht hinzunehmen, „einen untadeligen Vortragenden wie Professor Höbelt als Nationalsozialisten zu diffamieren. Die ÖH Uni Wien scheint nun jede Hemmung verloren zu haben und macht dabei sogar gemeinsame Sache mit der gewaltbereiten Antifa. Dass sich bisher weder Schwarze, noch Grüne zu diesem einer Universität unwürdigen Schauspiel geäußert haben, lässt für eine etwaige schwarz-grüne Regierungsbeteiligung Schlimmes befürchten“, so Hafenecker abschließend.

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