Verbinde Dich mit uns

Wirtschaft

Wirtschaftliche Zukunft: Mehrheit der Deutschen ist pessimistisch

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Symbolbild: Pixabay [CC0]

Wenig als ein Viertel der Deutschen würde seiner wirtschaftlichen Zukunft rosige Aussichten bescheinigen. Beim Vertrauen in Institutionen öffnet sich eine Kluft zwischen den Bevölkerungsgruppen.

Frankfurt/Main. – Wie die Junge Freiheit unter Berufung auf ein Papier, das der FAZ vorliegen soll, berichtet glaubt eine Mehrheit der Deutschen, das wirtschaftliche System nutze ihnen nicht. Nur 23 Prozent gab einer Erhebung des „Trust Barometers” der US-Kommunikationsagentur Edelman zufolge an, optimistisch in die eigene wirtschaftliche Zukunft zu blicken.

Deutsche sind eher kapitalismuskritisch

Damit befindet sich Deutschland in dieser Statistik auf den hinteren Plätzen. Nur in Frankreich (19 Prozent) und Japan (15 Prozent) sind noch weniger Personen zuversichtlich. Viel positiver gestaltet sich der Ausblick in den Schwellenländern Asiens: 77 Prozent der Inder und 69 Prozent der Chinesen zeigten sich optimistisch.

Dass Deutsche noch skeptischer sind als etwa US-Amerikaner (45 Prozent positiv) dürfte auch mit der allgegenwärtigen Systemkritik zu tun haben. Denn gleich 55 Prozent der Deutschen sind offenbar der Ansicht, dass der Kapitalismus in der heutigen Form mehr schade als helfe. Nur mehr zwölf Prozent befürworten dieses System und sehen sich als dessen Profiteure.

Bürger suchen Antworten auf große Fragen

Christiane Schulz vom deutschen Edelman-Ableger nannte dies gegenüber der FAZ ein „alarmierendes Ergebnis”. Sie stellt heraus, dass Unternehmen es künftig schwer haben könnten, wenn sie die neuen Rahmenbedingungen in Deutschland nicht verstünden. Die Bürger würden zunehmend Antworten auf große Fragen wie Klimadebatte, technologischer Wandel oder politische Stabilität in der Welt suchen.

Akademiker vertrauensseliger als breite Masse

Neben der wirtschaftlichen Lage erhebt das Barometer auch das Vertrauen der Menschen in verschiedene Institutionen. Erstaunlicherweise konnten Medien und Wirtschaft bessere Noten einheimsen als die Regierung oder Nichtregierungsorganisationen. Die meisten vertrauen allerdings einer Person aus dem täglichen Umfeld: Dreiviertel der Befragten stufen den eigenen Arbeitgeber als vertrauensvollsten Partner ein.

Im internationalen Vergleich war auffällig, dass das Vertrauen in Institutionen unter Deutschen generell unter dem Durchschnitt liegt. Auch hier findet sich ein Gefälle zwischen Bevölkerungsgruppen. Akademiker etwa bringen den Institutionen ein recht hohes Vertrauen hingegen. Die breite Masse hingegen ist weitaus kritischer – und der Unterschied zwischen diesen demographischen Sektoren wächst Edelman zufolge nicht nur in Deutschland stetig.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Heimatvertriebener

    21. Januar 2020 at 18:22

    Nicht wenige Akademiker leben in einer eigenen Welt. Einen kenne auch ich, auf den der Begriff „Fachidiot” voll zutrifft.

    Gymnasiallehrer für Geschichte und Englisch. Aber meine Frau musste ihn begleiten, damit er sich mal ein paar gescheite Klamotten kaufen konnte. Er wollte dann der ihn beratenden Verkäuferin im Kaufhaus sein Geld in die Hand drücken.
    Kaum jemand weiß ja auch, dass es dort extra Kassen zu diesem Zweck gibt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Österreich

Haimbuchner: „Patriotismusprinzip bei Aufträgen aus Steuergeld“

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Unter dem Motto „Österreich zuerst!” fordert Oberösterreichs FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner eine besondere Unterstützung für heimische Betriebe und Unternehmen.

Linz. – Die heimischen Betriebe und Unternehmen sind von  der Corona-Pandemie stark betroffen. Um die Lage für die heimische Wirtschaft etwas zu entspannen, hat Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) ein „Patriotismusprinzip” bei der Vergabe von Aufträgen aus Steuergeld gefordert. „Der nationale Schulterschluss, den die Bundesregierung richtigerweise ausgerufen und eingemahnt hat, muss dem gesamtgesellschaftlichen Wohle Österreichs dienen und somit auch die Belange der heimischen Unternehmen umfassen. Bei der Vergabe von Aufträgen aus Steuergeld und staatlichen Förderungen muss daher gelten: ‚Österreich zuerst!‘“, so Haimbuchner in einer Aussendung am Sonntag.

Schreiben an Bundesministerin Gewessler

Der Landeshauptmann-Stellvertreter kündigte weiters an, bei bei der Bundesministerin für Innovation und Technologie, Leonore Gewessler (Grüne), für dieses „Patriotismusprinzip” und die Unterstützung der innovations- und forschungsfokussierten Unternehmen in Oberösterreich zu werben. „Oberösterreich steht zu seiner Industrie und den heimischen Produktionsstandorten. Es liegt mir viel daran, dass Industrie und Wirtschaft dort stattfinden, wo die oberösterreichischen Fachkräfte verwurzelt sind – also nicht in China, Russland oder dem Silicon Valley. Was Oberösterreich zum Motor der heimischen Exportwirtschaft und zur Herzkammer der österreichischen Industrie gemacht hat, war der Vorsprung durch Innovation – den wollen wir weiter ausbauen“, so Haimbuchner.

Deimek: „Auch wirtschaftliche Zukunft sichern”

Zuvor hatte sich Haimbuchners FPÖ-Kollege, der Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek, in einem Schreiben an die beiden Spitzen der oberösterreichischen Landesregierung gewandt. Darin betonte er die Wichtigkeit von Unternehmen „die nicht nur Zukunftstechnologien erforschen und entwickeln, sondern die selbst einen essentiellen Teil der wirtschaftlichen und unternehmerischen Zukunft Österreichs verkörpern”. Zahlreiche dieser Unternehmen seien in Oberösterreich angesiedelt. „Ich bin mir darüber im Klaren, dass die etablierte Industrie als Träger von zahlreichen Arbeitsplätzen und immenser Wirtschaftskraft in der Krise im besonderen Maße auf staatliche Hilfen angewiesen ist”, so Deimek. Dennoch müssten seiner Ansicht nach „auch jene kleineren, dafür aber hochgradig innovativen Unternehmen im Bereich der Zukunftstechnologien” ebenfalls dringend unterstützt werden: „Es ist jetzt nicht nur wichtig, die wirtschaftliche Gegenwart zu stützen, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft zu sichern – eine Zukunft, die in eben diesen Betrieben steckt.“

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Erntehelfer gesucht: Unterstützt unsere Bauern!

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

In Österreich werden aktuell tausende Erntehelfer dringend gesucht. Die Tagesstimme unterstützt deshalb eine Initiative aus der Steiermark und veröffentlicht ihren Aufruf:

Es ist Zeit – helfen wir zusammen!

Die Corona-Krise zeigt: die heimische Landwirtschaft ist von höchster Bedeutung für die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung. Doch diese Versorgung ist nicht selbstverständlich. Der Ausfall von tausenden Erntehelfern und Saisonarbeitern stellt die heimischen Bauern in den nächsten Monaten jedoch vor riesige Probleme.

Obwohl der derzeitige wirtschaftliche Betrieb auf ein Minimum reduziert ist, stehen noch täglich genügend Obst und Gemüse in den Regalen unserer Lebensmittelgeschäfte.

Damit das so bleibt, müssen wir anpacken: Laut Landwirtschaftsministerium werden allein in Österreich 5.000 Erntehelfer gesucht. Ansonsten drohen gewaltige Ernteausfälle, die sogar dazu führen könnten, dass der Lebensmittel-Bedarf in Österreich nicht mehr gedeckt werden kann.

Die Lage ist also ernst. Die Bauern brauchen unsere Hilfe! Gerade in Krisenzeiten ist Solidarität gefragt. Für uns ist das mehr als nur ein reines Lippenbekenntnis. Jetzt ist es an der Zeit, mit anzupacken und unsere heimischen Bauern nicht im Stich zu lassen!

Ziehen wir alle an einem Strang. Helfen wir mit!

Koordination und Organisation der Erntehilfe für unsere heimischen Bauern übernehmen die steirischen Burschenschaften. Meldungen bitte an die vorsitzende Burschenschaft der Arbeitsgemeinschaft steirischer Burschenschaften[email protected]

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Wirtschaft

Coronavirus-Sorge bringt schwarzen Tag an den Börsen

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

An wichtigen Aktienmärkten gab es am Montag rekordverdächtige Verluste. Viele Anleger sorgen sich über die nähere Zukunft der Wirtschaft. 

Frankfurt/New York – Jetzt hat die Vorsicht auch die Börsen erreicht, diverse Aktienindizes befanden sich zu Wochenbeginn im Sturzflug. Sowohl der US-amerikanische Leitindex Dow Jones als auch sein deutsches Pendant DAX verloren beinahe acht Prozent. Für Letzteren bedeutet das den schlimmsten Tagesverlust seit den 9/11-Vorfällen. In New York setzte man der Tagesschau zufolge sogar kurzzeitig den Handel aus.

Trotz niedrigem Ölpreis: Unruhe an den Börsen

Es gibt keine wichtige Börse, welche dem weltweiten Abwärtstrend trotzte. Auch London und Paris hatten katastrophale Tagesabschlüsse mit über sieben bzw. über acht Prozent minus; dasselbe passierte in Australien. In Tokio und Hongkong waren die Verlust mit circa vier und etwas mehr als fünf Prozent überschaubar, aber trotzdem bemerkenswert. Die nunmehr rasante Ausbreitung des Coronavirus gilt als Hauptgrund für die plötzlichen Einbrüche an den Aktienmärkten.

Das Minus war umso bedeutsamer, weil bereits in der Früh der Ölpreis um etwa ein Drittel eingebrochen war. Normalerweise bedeutet dies in absehbarer Zeit eine Beruhigung auf den Märkten, die Anleger wittern ihre Chance. Am Montag half auch das nichts – die Sorge vor einer weltweiten Rezession ließ keine Entspannung aufkommen, verstärkte die umgreifende Panik sogar noch.

Kryptowährungen brachen ein – Goldpreis stabil

Interessant ist hierbei, dass am Montag kaum eine Anlageart wirklich vor dem schwarzen Tag vollständig gefeit war. So fiel die Kryptowährung Bitcoin (BTC) seit Sonntag um fast zehn Prozent auf mittlerweile 7.878 US-Dollar (ca. 6.950 Euro). Auch Altcoins wie Ethereum (ETH), Ripple (XRP) oder IOTA (MIOTA) mussten teils empfindliche Einbußen zwischen neun und zwölf Prozent hinnehmen. Damit hat vorerst eine Trendumkehr eingesetzt, die Kursgewinne von Jänner und Februar sind vorerst Makulatur.

Bemerkenswert ist unterdessen, dass nicht einmal der Goldkurs vom üblen Aktientag profitieren konnte. In der Vergangenheit sorgte die Krisensicherheit des Edelmetalls in der Regel dann für Preisanstiege, wenn die Märkte litten. Zwar brach Gold nicht ein und bewegt sich weiterhin nahe am Kurshoch von über 1.650 Dollar. Der erwartete Anstieg blieb allerdings aus. Beobachter attestieren dem Goldpreis allerdings noch weiteres Potenzial nach oben.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Werbung

Beliebt