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Gesellschaft

Interkulturelle Schulung soll bei Polizei Verständnis für Afrikaner fördern

Joshua Hahn

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Mit der Veranstaltung sollen „gegenseitige Vorbehalte“ abgebaut werden. 

München. –  Um den Umgang mit Migranten zu schulen, will die bayerische Polizei künftig den „Tag der interkulturellen Kompetenz“ abhalten. In Kooperation mit dem Afrikazentrum der Uni Würzburg sollen unter anderem Rollenspielen sowie Gespräche stattfinden.

Asylwerber und Studenten aus Afrika 

Die Auszubildenden der bayerischen Polizei sollen bei genannter Veranstaltung unter anderem mit Asylsuchenden sowie Studenten aus Afrika ins Gespräch kommen.

Gerd Enkling, Leiter der Aus- und Fortbildung im Präsidium der bayerischen Bereitschaftspolizei, erklärte laut Bericht der „Jungen Freiheit“, dass derzeit Polizeieinsätze teilweise aufgrund von „kulturellen Missverständnissen“ nicht zufriedenstellend ablaufen würden. 

Mit der Veranstaltung wolle man den angehenden Polizeibeamten daher dabei helfen, sich besser in das „polizeiliche Gegenüber“ hineinversetzen zu können.

„Wollen vielfältiges Bild von Afrika zeigen“

Der Literaturwissenschaftler Julien Bobineau vom Afrikazentrum der Uni Würzburg sagte zum Seminar laut „RTL“, dass man den Auszubildenden ein „differenziertes und vielfältiges Bild von Afrika“ zeigen wolle. So könnten man dann auch Vorurteile identifizieren und diese „überwinden“. 

Der „Tag der interkulturellen Kompetenz“ solle außerdem dazu beitragen, Verständnis aufzubauen. Dies geschehe beispielsweise, wenn die Teilnehmer von den Migranten hören könnten, „was sie auf der Flucht erlebt und auf sich genommen haben“. Forschungsschwerpunkt Bobineaus ist der „Kolonialrassismus“, welcher sich laut ihm unter anderem im sogenannten „Racial Profiling“ von Beamten äußere.

7 Comments

7 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    18. Februar 2020 at 13:07

    „…wenn die Teilnehmer von den Migranten hören könnten, „was sie auf der Flucht erlebt und auf sich genommen haben“.
    Na, das wird sicher so einiges erklären und vor allem entschuldigen. Die Polizei wird ja auch nur gerufen, wenn es „kulturelle Mißverständnisse“ gegeben hat.
    Dieser Kolonialrassismus muss halt einfach noch etwas besser erforscht werden…1

  2. Avatar

    Carolus

    18. Februar 2020 at 13:24

    Die Afrikanerrechte-Entschließung des EU-Parlaments vom letzten März scheint schon, in vorauseilendem Gehorsam, Früchte zu tragen.

  3. Avatar

    Heimatvertriebener

    18. Februar 2020 at 15:10

    Welche Flucht jetzt? Migration über mehrere sichere Staaten ist keine Flucht.
    Den Vergleich mit meinen aus Schlesien geflüchteten und vertriebenen Eltern mit mir als Kleinkind erspare ich mir jetzt mal. Vergleichende Bilder von damals gegenüber heute sprechen allein für sich.
    Von den wirklichen Flüchtlingen früher sind bislang jedenfalls keine Bilder bekannt geworden, wo diese jubelnd, tanzend, singend, schreiend und fordernd am Ziel ankamen.
    Von Bahnhofsklatschern haben diese Menschen nichtmal geträumt. Und das waren wohlgemerkt Landsleute, die allesamt wieder mit angepackt haben, sofern sie nicht Vollinvaliden waren, beim Aufbau und zum Wohle der neuen Heimat – und keine Asylforderer.

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      Klasube

      18. Februar 2020 at 16:34

      Ich kann Ihnen nicht genug beipflichten!
      Dieses ganze Affentheater geht mir sowas von auf den Zeiger…
      Ich wünsche mir mein Deutschland wieder her – das von vor 10 Jahren (als die Merkel noch normal war)…!

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        Heimatvertriebener

        18. Februar 2020 at 22:23

        In den Anfangsjahren ihrer Herr*innenschaft und vor ihrer Wahl zur Kanzlerin fand ich sie immer nur ziemlich naseweis und altklug. Wer konnte da aber auch ahnen, dass dies über die Jahre noch ihre hervorragendsten Eigenschaften sein würden?

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        Zickenschulze

        19. Februar 2020 at 5:42

        Vor 10 Jahren?
        Da müssen sie schon bis in die 50 Jahre zurückrudern. Seit den 60er Jahren manövriert die Politik ihre Miststreuer selbst bis in die hinterste Ecke des Landes.

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    Gerard Frederick

    18. Februar 2020 at 16:14

    Denjenigen welche die Götter zerstören wollen, machen sie erst wahnsinnig.

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