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Österreich

Kickl würde IS-Rückkehrer „internieren“

Monika Šimić

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Durch die Internierung würde man die Bevölkerung vor „tickenden Zeitbomben“ schützen, meinte Kickl erst kürzlich in Interview.

Wien. – Erst vor Kurzem berichteten mehrere österreichische Medien darüber, dass den Sicherheitsbehörden derzeit 72 Jihad-Rückkehrer, die sich in Österreich befinden, bekannt wären. Das ging aus einer Anfragebeantwortung durch Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) an die FPÖ hervor. In einem Interview mit der Kleinen Zeitung äußerte sich nun auch Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zu den Zahlen. Er würde die Rückkehrer „internieren“, wie er sagte.

Amesbauer sieht „massives Sicherheitsrisiko für Österreich“

Kickl ist der Ansicht, dass die Regierung hier viel zu „defensiv“ sei. Man müsse Jihadisten „ja nicht freudig empfangen“, wenn diese aus dem Flieger steigen. „Ich würde mir überlegen, IS-Rückkehrer zu internieren“, so Kickl. Man solle, meint der Ex-Innenminister konkreter, IS-Rückkehrer bei ihrer Ankunft „für eine gewisse Zeit“ festsetzen und sich ihr „Gefahrenpotenzial“ ansehen. „Damit würde man die Bevölkerung vor tickenden Zeitbomben schützen. Ich würde an Nehammers Stelle über diese Variante nachdenken.“

Aus der Anfrage, die FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer gestellt hatte, ging hervor, dass sich unter den 72 Rückkehrern, die bei der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts einer terroristischen Vereinigung angezeigt werden, 26 Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft befinden. „Diese Personen stellen ein massives Sicherheitsrisiko für Österreich dar“, so Amesbauer. Besonders bedenklich sei, dass sich fast zwei Drittel der sogenannten Jihad-Rückkehrer trotz nicht vorhandener österreichischer Staatsbürgerschaft hier aufhalten. „Aus unserer Sicht muss bei diesen Personen rigoros die Ausweisung angestrebt werden.“

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    22. Februar 2020 at 19:25

    „Ich würde mir überlegen, IS-Rückkehrer zu internieren“, so Kickl.
    Wenn wer den gesunden Hausverstand benutzt, kann er nur diese Entscheidung treffen.
    Selbst streng muslimische Staaten mit Erfahrung im Umgang IS handeln bereits so.
    Beispiel Indonesien. Erlaubt keine Rückkehr mehr aufs Staatsgebiet.
    https://www.contra-magazin.com/2020/02/indonesien-laesst-is-mitglieder-in-syrien-verrotten/

  2. Avatar

    Widerstand.

    23. Februar 2020 at 10:13

    HÄTTE, WÄRE, WENN.
    Was Herr Kickl in Regierungsverantwortung umgesetzt hat:
    TAFERLTAUSCH UND LAHME PFERDE.
    Herr Kickl ist POLITISCH TOT, dasselbe gilt für HOFER.
    Der Umgang mit Strache tut sein übriges.
    Sie werde weitermachen, weil die FPÖ Funktionäre es einfach nicht checken oder checken können dürfen. Irgendwann wird sich das ändern, aber bis dorthin ist schon längst alles zu spät. Das Volk muss von sich aus REAGIEREN, tut es das nicht, war es das.
    SO EINFACH IST DAS.
    WIDERSTAND. GEWALTFREI.

  3. Avatar

    Reiner07

    23. Februar 2020 at 12:37

    Wenn man die Mitglieder einer weltweit bekannten Terroroganisation nicht interniert, dann sieht man im IS wohl auch keine Gefahr und Terroristischen Vereinigung. Sind wohl alle nur Ersthelfer und korantreue „Gläubige“?

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