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Gesellschaft

Neues von rechts: Hofer, Antaios & Petitionen

Stefan Juritz

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FPÖ-Chef Norbert Hofer wurde zum neuen Landesparteiobmann der FPÖ Burgenland gewählt. Beim Verlag Antaios erscheinen demnächst mehrere neue Bücher. Und mittlerweile gibt es in Österreich zwei Petitionen, die sichere Grenzen fordern.

FPÖ-Bundesobmann Norbert Hofer ist nun auch Landesparteiobmann der FPÖ Burgenland. Beim Landesparteitag am Samstag in Neudörfl setzte sich Hofer mit 75,8 Prozent der Stimmen gegen den ehemaligen FPÖ-Landtagsabgeordneten Manfred Haidinger durch.

Hofer sprach vor den 150 Delegierten von einer „sehr, sehr schwierigen Situation“ für die Partei und versprach, alles zu geben, „um diese Partei nach vorne zu bringen“. Haidinger wiederum erklärte nach der Wahl: „Wir stehen jetzt alle gemeinsam hinter unserem neu gewählten Landesparteiobmann.“

Zwei Petitionen für sichere Grenzen

Der oberösterreichische Wochenblick hat eine Petition für sicheren Grenzschutz in Österreich ins Leben gerufen. In der Petition, die online unter www.grenzschutz.at erreichbar ist, heißt es: „Hiermit bitte ich die österreichische Bundesregierung und ihren Bundeskanzler Sebastian Kurz, im Falle des Versagens an der EU-Außengrenze, die österreichische Grenze zu schützen und bereits jetzt alle Vorkehrungen für den Ernstfall zu treffen.“

Eine ähnliche Petition gibt es auch von der Bürgerbewegung „Die Österreicher“. Unter dem Motto „Nie wieder 2015“ sammelt man aktuell 20.000 Unterschriften, „die wir unseren Regierungschefs, allen voran Angela Merkel und Sebastian Kurz, überreichen werden“. Wie es auf der Homepage heißt, fordert die Initiatoren der Petition die „Aufkündigung des ‚Flüchtlingspakts‘ & Stopp aller Zahlungen“, die „sichtbare und wirksame Sicherung unserer Süd- & Ostgrenze“ sowie die „sofortige Rückführung aller Illegalen“ und ein „Ende der ‚Duldung‘ und ‚Familienzusammenführung'“.

Was liest und denkt die Neue Rechte?

„Es gibt Lektüren, die Impfungen gleichen“, meinte einst der Schriftsteller Ernst Jünger. Welche Lektüren das für die Neue Rechte sind, zeigt ein neues Buch, das demnächst beim Verlag Antaios in Schnellroda erscheint. In der Beschreibung heißt es:

„Wie wird man geistig, wer man ist? Welchen Anteil hat daran die Lektüre? Wie wird ein Buch zum Schlüssel? Ellen Kositza und Götz Kubitschek haben ihre Autoren aufgefordert, von Lektüreerlebnissen zu erzählen, »die Impfungen gleichen« (wie Ernst Jünger das ausdrückte). Wir sehen, wie Martin Lichtmesz Roths Radetzkymarsch und Erik Lehnert Falladas Wolf unter Wölfen liest, Thorsten Hinz Salomons Fragebogen und Martin Sellner Benoists Totalitarismus. Benedikt Kaiser erzählt von Drieus Unzulänglichen, Caroline Sommerfeld von Luhmanns Realität der Massenmedien, und Kositza selbst beschreibt, wie sie auf Paglias Die Masken der Sexualität stieß. Das sind natürlich nur Beispiele: Jeder Autor stellt fünf Impfungen vor, Kubitschek etwa Mohlers Der faschistische Stil, aber auch Bücher von Ransmayr, Jünger, Gehlen und Klepper. Dieses Buch: ein Beleg dafür, wie tief,breit und gründlich die Neue Rechte liest und denkt.“

Kositza/Kubitschek (2020): „Es gibt Lektüren, die Impfungen gleichen“, Verlag Antaios, 300 Seiten

Das Buch kann man hier um 20 Euro vorbestellen: https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/einzeltitel/93111/es-gibt-lektueren-die-impfungen-gleichen

Neue kaplaken-Staffel

Ebenfalls bereits angekündigt wurde vom Verlag Antaios die mittlerweile 23. Staffel der reihe kaplaken. Die drei neuesten Bände sind das bisher nur noch antiquarisch erhältliche Essay „Der faschistische Stil“ von Armin Mohler (mit einem Nachwort von Benedikt Kaiser), Manfred Kleine-Hartlages „Konservativenbeschimpfung“ sowie Caroline Sommerfelds erstes kaplaken „Selbstrettung“

Alle drei Bände zusammen erhält man für 20 Euro. Hier bestellen: https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/reihe-kaplaken/93192/23-staffel-mohler-kleine-hartlage-sommerfeld

Stabilität und Strategie – vier Grundsätze

Am Blog Sezession im Netz veröffentlichte der rechte Verleger Götz Kubitschek vier Grundsätze:

sortiert & , -spezifische Probleme und sagt: Wer Geschlossenheit will, darf nicht die Hoffnung hegen, daß die Umsetzung gegnerischer Forderungen den Gegner zufrieden stellt. Es gilt: Wer zeigt, daß er blutet, zieht Haie an.“

Kohlmarkt 4: Thüringenwahl, Migrationskrise & die Zukunft Europas

In der aktuellen YouTube-Folge von Kohlmarkt 4 sprechen Christoph Pöchinger und Robert Willacker über die (zweite) Thüringenwahl, die bevorstehende Migrationskrise und Europas Zukunft.

Der Wegscheider: „Öffnet die Grenzen!“

Angesichts der sich zuspitzenden Lage an der türkisch-griechischen Grenze setzt sich „Der Wegscheider“ im aktuellen Wochenkommentar auf ServusTV mit der Diskussion über Grenzpolitik und Migration kritisch auseinander:

Der Wegscheider: „Öffnet die Grenzen!“

Den aktuellen Wochenkommentar #DerWegscheider verpasst?„Öffnet die Grenzen!“Alle Folgen: https://www.servustv.com/videos/aa-1q66uk71n1w11/

Gepostet von ServusTV am Samstag, 7. März 2020

Buchvorstellung „Demnächst ohne Auto“

Oswald Metzger stellte am 12. Februar 2020 sein Buch „Demnächst ohne Auto – Warum unsere Mobilität ohne eigene vier Räder nicht möglich, nicht ökologischer und nicht bezahlbar wäre“ in der Bibliothek des Konservatismus (BdK) in Berlin vor. Den gesamten Vortrag stellte die BdK auf YouTube online:

„Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker erklärte, warum die öffentliche Diskussion über Mobilität und Energiewende an der Sache vorbei gehe, lediglich hohe Kosten erzeuge und keinerlei Steuerungseffekte habe. Die Wirklichkeit der Mobilität sei dagegen beherrscht von Machern, wirtschaftlichen Realitäten und den Bedürfnissen normaler Menschen, an denen die politischen Maßnahmen vorbeigingen – mit Ausnahme der Kosten.“

Veranstaltungen

  „Die Österreicher“ mit Solidaritätskundgebung für Griechenland

Am Samstag veranstaltete die patriotische Bürgerbewegung „Die Österreicher“ in Wien eine Solidaritätskundgebung für Griechenland (Die Tagesstimme berichtete). Mehrere linke und linksextreme Gruppen protestieren dagegen.

Im Anschluss fand außerdem die Gedenkfeier für den ehemaligen Wiener Bürgermeister Karl Lueger statt. Veranstaltet wurde die Feier am Karl-Lueger-Platz vom Verein Okzident und vom Wiener Akademikerbund.

 „Nach der Postmoderne – Vorspiel eines Konservatismus der Zukunft“

Am kommenden Mittwoch, den 11. März 2020, spricht der Historiker und Professor für Neueste Geschichte, Peter Hoeres, in der Bibliothek des Konservatismus in Berlin zum Thema „Nach der Postmoderne – Vorspiel eines Konservatismus der Zukunft“. In der Veranstaltungsbeschreibung heißt es:

„Konservatismus und Zukunft scheinen nicht unbedingt zusammenzugehören, denn der Konservative ist utopiekritisch und schaut lieber in die Vergangenheit. Angesichts des von Reinhart Koselleck diagnostizierten Auseinandertretens zwischen Erfahrungsraum und Erwartungshorizont, muss sich aber auch der Konservative der Frage stellen, welche Szenarien uns bevorstehen: Wie kann sich der Konservatismus in der Globalisierung verorten? Wie kann er die in die Jahre gekommene Postmoderne beerben? Wie kann er linker Identitätspolitik und einer spezifisch westlichen Form der Oikophobie (Roger Scruton) begegnen? Gibt es eine Alternative zur Dystopie eines datengetriebenen Techno-Humanismus, eines Kontrollverlustes des Homo Sapiens, wie sie Yuval Noah Harari skizziert hat?“

Weitere Details zur Veranstaltung findet man hier: https://www.bdk-berlin.org/veranstaltungen/peter-hoeres-nach-der-postmoderne-vorspiel-eines-konservatismus-der-zukunft/

Demo in Cottbus

Unter dem Motto „Grenzen ziehen!“ ruft die patriotische Bürgerbewegung Zukunft Heimat am 14. März erneut zu einer Demonstration in Cottbus auf. Mit dabei sein wird auch Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke, wie Zukunft Heimat auf Facebook ankündigt.

GRENZEN ZIEHEN! DEMONSTRATION AM 14. MÄRZ 2020 MIT BJÖRN HÖCKE IN COTTBUSIm August 2015 drängten Tausende Migranten zu…

Gepostet von Zukunft Heimat am Donnerstag, 5. März 2020

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