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Gesellschaft

Wien: Linksextreme beschmieren Burschenschaft mit Drohungen

Julian Schernthaner

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In Wien ereignete sich am Wochenende erneut eine mutmaßlich linksextreme Schmieraktion an einem Haus einer Burschenschaft.

Wien. – Die österreichische Bundeshauptstadt ist weit über die Grenzen als renommierte Universitätsstadt bekannt. Dabei verfügt sie nicht nur über einen Reichtum an altehrwürdigen Studentenverbindungen – sondern auch über eine aktive linksextreme Szene, die immer wieder mit Angriffen auf das korporierte Milieu auffallen. So auch am vergangenen Wochenende gegen das Haus der Wiener akademische Burschenschaft Teutonia im achten Wiener Gemeindebezirk.

Burschenschaft kritisiert mediale Stille über Drohung

Die Täter hinterließen dabei mehrere Parolen, die ein politisches Motiv nahelegen. Höfische Sprache verwendeten die Schmierfinken dabei wahrlich keine: „Kopf ab, Fascho“ und „Nazischwein“ war dort ebenso zu lesen wie „Fuck Nazis“ und „Burschlern die Beine brechen“.  Das neue Meldeportal Linke-Gewalt.info dokumentiert den Vorfall mit Bildern – und somit auch das Ausmaß der Schmieraktion.

Demgegenüber ärgern sich die „Teutonen“, dass große Medienhäuser die Berichterstattung aussparen würden. Sie vermuten zweierlei Maß und monieren in einem Beitrag auf Facebook: „Die ‚Unabhängigkeit der Berichterstattung‘ ist wenig wert, wenn sie sich täglich selbst beschneidet und politischer Motivation nachgeordnet ist.“

Serie linksextremer Attacken auf patriotische Studenten

Die Attacke reiht sich an eine Serie mutmaßlich linksextremer Angriffe auf Verbindungsstudenten in der Bundeshauptstadt. Auch die Teutonia war erst im Mai das Ziel einer Schmieraktion. Am selben Wochenende ereignete sich damals auch eine Farbattacke auf das Haus der österreichischen Landsmannschaft – Die Tagesstimme berichtete. Dabei ist stete Wachsamkeit ein guter Ratgeber: Im Vorjahr schlugen Linksextreme plötzlich in einem Wiener Lokal auf patriotische Studenten los.

Auch als es im Wintersemester wechselweise zu Antifa-Protesten gegen einen FPÖ-nahen Historiker an der Uni und zu Solidaritätsbekundungen patriotischer Studenten mit demselben kam, häuften sich linksextreme Umtriebe an der Hochschule, die in einem tätlichen Angriff auf einen korporierten Studenten gipfelten. Als sich kurz darauf der Nationalrat mit der linken Gewalt beschäftigte, sorgte die grüne Kultursprecherin Eva Blimlinger mit der Forderung eines Burschenschaften-Verbots für einen Eklat.


Weiterlesen: 

Wien: Linke beschmieren Burschenschafter-Häuser mit Farbe (11.05.2020)

Eklat im Parlament: Grüne fordert Verbot von Burschenschaften & Co. (22.01.2020)

FPÖ verurteilt „linke Gewaltexzesse” an Uni Wien scharf (15.01.2020)

Vermummte Linksextreme griffen patriotische Studenten in Lokal an (04.05.2019)


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