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Meinung

Überall ‚Partyszene‘: Verharmlosung importierter Gewalt hat Saison

Julian Schernthaner

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Partyszene, Feiernde: Immer wieder finden etablierte Medien eine neue Umschreibung für die Verwerfungen, die das multikulturelle Modell mit sich bringt. Und alle tun furchtbar schockiert und heucheln Unwissen über die Hintergründe.

Kommentar von Julian Schernthaner.

Normalerweise kommentiere ich einzelne Ausschreitungen irgendwelcher Jugendlicher mit Migrationshintergrund in demograpisch gekippten Städten wie Frankfurt nicht gesondert. Zu häufig sind sie geworden – und zeigen doch jedes Mal dieselben Hintergründe auf. Diesmal ist es anders – und das liegt an der Unverfrorenheit der Leitmedien, das misslungene „Partyszene“-Framing von Stuttgart nur Wochen danach zu wiederholen.

Vermeintlicher ‚Schmelztiegel‘ fällt auf den Kopf

Wie beinahe der versammelte Blätterwald zu berichten wussten, handelte es sich nämlich auch diesmal wohl weitgehend nicht Leute, die „schon länger hier leben“. Wie die Polizei zugab, hatte die Mehrheit der Randalierer innerhalb der Menschentraube von bis zu 800 Leuten fremde Wurzeln. Dies gilt logischerweise auch für den Löwenanteil der 39 Festgenommenen – von Syrien bis nach Marokko ist offenbar jede Migrationsgeschichte dabei.

Dass Deutschland ein Einwanderungsproblem hat, wollen die Mächtigen aber nicht sehen. Seit Jahren versteifte man sich derart auf die Idee des Schmelztiegels der Kulturen, dass man übersah, dass dieser Topf voller Gesteins- und Metallbrocken ist, die sich zwar aneinander reiben, aber mangels sachkundiger Schmiedekunst oder irgendeines Planes einfach zu keiner sinnvollen Legierung werden. Das Resultat ist totale Ahnungslosigkeit.

Demographische Verhältnisse in Frankfurt längst gedreht

Auf der anderen Seite entzündet sich der aktuelle Vorfall wohl nicht ganz zufällig in der Mainmetropole. Denn in der fünftgrößten Stadt Deutschlands hat eine Umkehr der demographischen Mehrheitsverhältnisse bereits stattgefunden. Schon 2016 erreichte der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund in Frankfurt die 50-Prozent-Marke. Bei Kindern unter sechs Jahren betrug er bereits im Jahr davor stolze 68 Prozent.

Dass der polit-mediale Komplex also überhaupt mit dem Narrativ der „Feiernden“ durchkommt, hängt auch damit zusammen, dass es glaubwürdig erscheint. Wenn schon in fünf bis zehn Jahren nicht einmal mehr ein Drittel der Jugendlichen sogenannte „Bio-Deutsche“ sind, dominieren migrantische Jugendliche das Straßenbild. Ob Murat dann mittags seinen BMW beim Drift in die Wand setzt oder abends randaliert, fällt dann kaum mehr auf.

Explosives ‚Partyszene‘-Gemisch raubt den Mut

Es war nicht die erste Eskalation der ‚Partyszene‘ und es wird auch nicht die letzte sein. Die Mischung aus mangelnden Perspektiven, martialischem Moral- und Kulturverständnis sowie territorialem Imponiergehabe mag bereits toxisch sein. Nach Überschreitung eines Schwellenwertes, bei dem Integration leicht möglich ist und bei völliger Absenz einer intakten Leitkultur, in die eine solche überhaupt attraktiv wäre, ist sie schlichtweg explosiv.

Ob das Pulverfass gescheiterter Einwanderungspolitik in Städten wie Frankfurt, Stuttgart oder auch Teilen Wiens noch entschärft werden kann, scheint vor diesem Hintergrund zweifelhaft. Ein Bevölkerungsaustausch hat dort de facto bereits stattgefunden. Einige Leute philosophieren daher längst über Alternativen, ob man diese Parallelgesellschaften einfach existieren lassen oder gar ganze Viertel, Städte und Landstriche endgültig aufgeben soll.

Gegen Narrative und für Leitkultur einstehen

Aus der Sicht der allermeisten Patrioten gibt man allerdings maximal einen Brief auf. Sie laufen daher von Pontius zu Pilatus und wieder zurück, um die Mehrheit für diese Problematiken zu sensibilisieren. Wenden ihre Freiheit dafür auf, gegen eine übermächtige Armada etablierter Medien, Thinktanks, sogenannte Zivilgesellschaft anzukämpfen. Nehmen in Kauf, dass irgend ein Antifa-Portal sie ihre Stelle oder den Frieden im eigenen Viertel kosten kann.

Ob es für ethnisch „gekippte“ Viertel und Städte noch Hoffnung hat oder nicht, wird sich weisen. Aber eines ist klar: Ohne Politik der Leitkultur und ohne Umkehr der Migrationsbilanz wird auch das sichere Hinterland bald zum Territorium der ‚Feiernden‘. Und hier gilt es Ross und Reiter zu benennen, anstatt sich vom bequemen Narrativ der plötzlich entbrannten „Partyszene“ umher schubsen zu lassen, bis man sich selbst gar nicht mehr nach draußen traut.


Weiterlesen:

Nach Krawallen in Frankfurt: Aufenthalts- und Betretungsverbote kommen (20.07.2020)


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