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Messerangriff in Paris: „Eindeutig islamistischer Terrorakt“

Stefan Juritz

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Innenminister Darmanin spricht von einem „blutigen Angriff auf unser Land“. Mittlerweile kam es zu weiteren Festnahmen.

Paris. – Nach Angaben von Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin hat die jüngste Messerattacke in Paris einen islamistischen Hintergrund. Der Angriff, bei dem zwei Journalisten verletzt wurden, sei „eindeutig ein islamistischer Terrorakt“, sagte Darmanin am Freitagabend im französischen Fernsehen. Es gebe so gut wie keine Zweifel, dass es sich um einen weiteren „blutigen Angriff auf unser Land“ handle, fügte er hinzu.

Zwei Journalisten verletzt

Laut aktuellen Informationen soll ein Mann zwei Journalisten, die gerade eine Raucherpause machten, mit einem Hackmesser oder einer Machete angegriffen und verletzt haben. Die Attacke ereignete sich dort vor jenem Bürogebäude, in dem sich früher die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ befand. Am 7. Januar 2015 hatten Islamisten dort einen Anschlag verübt und elf Menschen ermordet.

Mehrere Festnahmen

Kurz nach der Attacke am Freitag nahm die Polizei einen18-jährigen Pakistaner fest als mutmaßlichen Haupttäter fest. Nach Aussage des Innenministers sei der junge Mann zwar polizeibekannt, tauche aber nicht in den Listen der potenziellen islamistischen Gefährder auf. Außerdem wurde am Freitag ein 33 Jahre alter Mann verhaftet. Die Ermittler prüfen noch, in welcher Beziehung er zu dem mutmaßlichen Haupttäter steht. Laut Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP soll es mittlerweile noch fünf weitere Festnahmen gegeben haben.

Islamisten-Prozess in Paris

Neben dem Ort ist auch der Zeitpunkt eine mögliche Verbindung zum Anschlag auf „Charlie Hebdo“. Seit Anfang September findet in Paris nämlich ein Prozess gegen die mutmaßlichen Helfer der damaligen Attentäter statt.

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