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Gesellschaft

Rot-weiß-rotes Fahnenmeer: 400 Patrioten zogen durch Wien

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In der Wiener Innenstadt fand am Samstag eine Demonstration der Bewegung „Die Österreicher“ (D05) statt. Die Teilnehmerzahl betrug nach Angaben der Veranstalter etwa 400. Linksextreme Störversuche wurden von der Polizei unterbunden.

Wien. – Die Demonstration startete gegen 16:30 am Michaelerplatz. Einige Patrioten waren jedoch schon seit 9 Uhr auf mehreren Standkundgebungen entlang der Demonstrationsroute präsent. Diese sollten dazu dienen, die Route frei von Blockaden zu halten. Ebenfalls bereits am Vormittag hatte die Polizei die Route durch Tretgitter gesichert.

Die Demonstration zog vom Michaelerplatz über Schauflergasse, Ballhausplatz, Minoritenplatz, Bankgasse und Herrengasse zur Freyung, wo die Abschlusskundgebung abgehalten wurde. In deren Sichtweite, beim Heidenschuss, fand eine linke Gegenkundgebung statt.

Meer aus Österreich- und Wien-Fahnen

Die Organisatoren hatten eine große Anzahl an Österreich- und Wien-Fahnen mitgebracht, sodass der Demonstrationszug zu einem großen Fahnenmeer wurde. An der Spitze des Zuges trugen die Demonstranten ein Banner mit der Aufschrift „Bevölkerungsaustausch stoppen“. Blockaden von Linksextremisten konnten die Kundgebung nur kurzfristig aufhalten und wurden von der Polizei aufgelöst. Davon abgesehen gab es keine Störungen der Demonstration. Die Zahl der anwesenden Linksextremisten war deutlich geringer als die der Patrioten.

Dennoch kam es zu folgender gefährlicher Situation für eine kleine Gruppe von Patrioten: In der Herrengasse bewegte sich ein Block von etwa 50 Linksextremisten auf sechs Patrioten zu, die eine Kette quer über die Gasse bildeten. Polizisten näherten sich im Laufschritt und trafen erst ein, als die Vermummten nur mehr etwa zwei Meter vor den sechs Patrioten standen. Der Vorfall ist in diesem Video dokumentiert.

Mehrere „D05“-Aktivisten hielten Reden

Zu Beginn und am Ende der Demonstration sowie bei einem Zwischenstopp vor der ungarischen Botschaft in der Bankgasse wurden Reden gehalten. Es sprachen Martin Sellner, Jakob Gunacker, Friedrich Langberg, Roman Möseneder, Daniel Dragomir, der „D05“-Aktivist Clemens und die bundesdeutsche Identitären-Aktivistin Anni.

Martin Sellner bezeichnete in seiner Rede den Bevölkerungsaustausch als Projekt der Globalisten. Er nannte einige Zahlen: Die Bevölkerung Wiens werde einer Studie zufolge 2046 zu einem Drittel aus Muslimen bestehen. 58 Prozent der Wiener Volksschüler sprächen im Alltag nicht Deutsch. Migranten seien jedoch nicht die Gegner der Patrioten, da sie lediglich Schachfiguren der wahren Gegner, der Globalisten, seien. Patrioten würden Migranten nicht hassen. Generell sei Hass dem Patriotismus fremd, selbst für die Linksextremisten empfinde man keinen Hass, sondern nur Mitleid, erklärte Sellner.

Kurz als Förderer der Massenzuwanderung

Auch Jakob Gunacker betonte, dass er den Islam nicht hasse. Er sehe den Islam lediglich als etwas, das „nicht hierher gehöre“. Diese Ansicht wurde auch von den Demonstranten durch die Parole „Von Bregenz bis nach Wien – kein Muezzin“ ausgedrückt.

Eine ebenfalls oft gerufene Parole war: „Wer hat uns verraten – Sozialdemokraten! Wer war mit dabei – die Volkspartei!“. Sellner erklärte diesen Spruch damit, dass die Volkspartei ebenso den Bevölkerungsaustausch betreibe wie die linken Parteien. Die ÖVP sei sogar noch gefährlicher, da sie sich als patriotische Partei tarne. Die Weigerung des Bundeskanzlers Sebastian Kurz, Migranten aus Moria aufzunehmen, sei reine Kosmetik, in Wahrheit betreibe er nach wie vor die Masseneinwanderung, so Sellner.

Tatsächlich findet unter Sebastian Kurz laut offizieller Statistik aktuell eine hohe Asylzuwanderung nach Österreich statt. Im laufenden Jahr wurden bis Ende August 7.800 Asylanträge rechtskräftig positiv entschieden, gleichzeitig wurden knapp 8.000 neue Asylanträge zugelassen.

Patrioten sollen sich besser organisieren

Sellner thematisierte auch die mangelnde Organisation der Patrioten. 75.000 Österreicher hätten bei der letzten Nationalratswahl Herbert Kickl die Vorzugsstimme gegeben, dies sei eine sehr große Gruppe, die organisiert werden müsse. Ziel von „D05“ sei es, in jeder größeren Stadt Gruppen zu gründen. Wer in seiner Stadt keine Gruppe vorfinde, solle selbst eine gründen. Auch Roman Möseneder rief mit den Worten „Bildet Banden!“ zu einer besseren Organisierung der Patrioten auf.

„Köszönöm“ an Viktor Orbán vor der ungarischen Botschaft

Den Zwischenstopp vor der ungarischen Botschaft, der offenbar durch eine kurzzeitige linke Blockade verursacht worden war, nutzte Sellner für ein Lob des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Dieser mache genau die Politik für seine Bevölkerung, die auch er sich für Österreich wünschen würde. Sellner dankte Orbán für seine erfolgreiche Grenzsicherung mit einem „Köszönöm“.

Großdemo mit 5.000 Patrioten weiterhin geplant

Roman Möseneder zog in seinem Telegram-Kanal ein positives Resumee der Kundgebung. Diese habe sich zu hundert Prozent gelohnt, man habe gezeigt, dass die Straßen Wiens den Patrioten gehörten und nicht den Linksextremisten. Er schloss mit den Worten: „Wir kommen wieder!“

Die nächste Demonstration, eine Kundgebung mit 5.000 Teilnehmern, ist bereis seit Längerem angekündigt. Ursprünglich hätte diese Versammlung im Spätsommer 2020 stattfinden sollen, allerdings sagten nicht genügend Leute zu. Die Kundgebung vom 3. Oktober sei nicht diese geplante Großdemo, sondern lediglich eine Versammlung anlässlich der Wiener Wahl am 11. Oktober, gab Martin Sellner bekannt. Die Demonstration der 5.000 findet laut der Internetseite von „D05“ erst dann statt, wenn 5.000 zugesagt hätten. Aktuell liegt die Zahl der Anmeldungen bei etwa 1.100.

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