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Linksextremismus: Stätte der Kärntner Einheit wurde geschändet

Stefan Juritz

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Nach den 100-Jahres-Feiern am Samstag kam es in Klagenfurt zu einem mutmaßlich linksextremen Farbanschlag.

Klagenfurt. – In der Nacht auf Sonntag haben mutmaßliche Linksextreme die Stätte der Kärntner Einheit im Klagenfurter Landhaushof beschmiert. Die bislang unbekannten Täter verunstalteten das Denkmal mit Farbe, sprühten darauf „Smrt fasizmu“ (Slowenisch für „Tod dem Faschismus“) und hinterließen kommunistische Symbole.

Tätersuche: FPÖ setzt Belohnung aus

Der Vorfall steht im Zusammenhang mit den 10.-Oktober-Feierlichkeiten, die am Samstag in Klagenfurt stattfanden. Zum 100. Mal jährte sich heuer die Kärntner Volksabstimmung, bei der die Bevölkerung Südkärntens für den Verbleib bei Österreich gestimmt hatte.

Laut ORF-Bericht veurteilte Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) die Sachbeschädigung „auf das Schärfste, nicht nur als Landeshauptmann, sondern auch als Mensch, denn sie sind ein Zeichen für Radikalismus und in diesem Fall auch von maßloser Dummheit“.

Ähnlich äußerte sich auch der Vorsitzende der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Bürgermeister von Globasnitz, Bernhard Savonik, in einer Aussendung: „Solche Aktionen stehen für Radikalismus, die aber in einem gemeinsamen Kärnten und Europa keinen Platz haben dürfen.“ Extremismen und Sachbeschädigungen seien grundsätzlich umgehend zu verurteilen und sollten stattdessen zu mehr Dialog und Miteinander ermutigen, betonte Savonik.

Scharfe Kritik an der Denkmalschändung übte auch der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann. „Dieser Vandalenakt genau am Tag des Festaktes 100-Jahre-Volksabstimmung in Kärnten durch mutmaßlich linksextreme Täter ist auf das Schärfste zu verurteilen. Das Hetzen einiger Linker sowie radikaler Nationalslowenen in den letzten Tagen gegen den Kärntner Abwehrkampf, die Kärntner Volksabstimmung sowie das gegenwärtige Zusammenleben in Kärnten, hat wie zu erwarten den Boden für solche Straftaten von Vandalen und Linksextremisten aufbereitet“, teilte Darmann am Sonntag in einer Aussendung mit. Die FPÖ hat zudem eine Belohnung von 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung der Straftäter führen, ausgesetzt.

Antifa-Demonstration gegen den 10. Oktober

Bereits am Samstagnachmittag hatten Linksextreme gegen die Landesfeierlichkeiten demonstriert. Dazu aufgerufen hatten unter anderem die linksextreme „Plattform Radikale Linke“, die Autonome Antifa Kärnten und der „Klub Slowenischer Studentinnen und Studenten in Kärnten“ (KSŠŠK) sowie der Wiener Ableger (KSŠŠD).

Quelle: Screenshot Facebook
Die Parole „Smrt fašizmu“ fand sich bereits bei der Antifa-Demo.
Quelle: Screenshot Twitter / autonome antifa w

Bei der Antifa-Demonstration trat u.a. die kommunistische Politikwissenschaftlerin Judith Götz als Rednerin auf.

Quelle: Screenshot Facebook
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