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Gesellschaft

2.000 Teilnehmer bei Corona-Demo am Nationalfeiertag in Wien

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In Wien fand am Nationalfeiertag eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen statt, an der etwa 2.000 Menschen teilnahmen. Bei der Kundgebung, die etwa dreienhalb Stunden dauerte, traten zahlreiche bekannte Aktivisten auf.

Wien. – Die Bewegungen „Fairdenken“ und „Österreich ist frei“ veranstalteten unter dem Motto „Österreich steht auf“ am diesjährigen Nationalfeiertag zwei Kundgebungen gegen die Corona-Maßnahmen in Wien: Die erste um 12 Uhr vor der Ärztekammer, die zweite um 14 Uhr am Herbert-von-Karajan-Platz bei der Oper.

Die erste Kundgebung war bereits um 12:45 beendet, woraufhin die Teilnehmer über die Kärntner Straße auf den Herbert-von-Karajan-Platz neben die Oper zogen. Der Platz füllte sich rasch, bereits um 13:15 Uhr waren über 1.000 Menschen dort. Die Kundgebung begann daher schon um 13:30 statt wie geplant um 14 Uhr. Die Teilnehmerzahl stieg später auf etwa 2.000. Vielen hatten selbst gebastelte Schilder oder österreichische Nationalflaggen dabei.

Spaltung in Links und Rechts soll überwunden werden

Die Eröffnungrede hielt Hannes Brejcha von „Fairdenken Wien“. Er betonte, dass es seiner Bewegung gelungen sei, die Spaltung in Links und Rechts zu überwinden. Ebenso seien alle Hautfarben, Religionen und sexuellen Orientierungen in der Bewegung vertreten. Dies habe in Österreich noch keine andere Bewegung geschafft.

Hannes Brejcha wies weiters darauf hin, dass seine Bewegung die Existenz des Corona-Virus nicht in Frage stelle. Man betrachte es lediglich als nicht so gefährlich, wie von Medien und Politik vermittelt. Covid-19 sei keine Pandemie, sondern ein „Narrativ“. Die Abstandsregel lehnte Brejcha mit der Begründung ab, dass der Mensch „Liebe und Umarmungen“ brauche, welche viel mehr der Gesundheit nützen würden als das Abstandhalten. Alle Corona-Verordnungen seien nicht nur völlig unnötig, sondern auch verfassungswidrig. Der Verfassungsgerichthof werde alle diese Verordnungen kippen, behauptete Brejcha.

Auf Weisung der Polizei bat Brejcha das Publikum am Anfang der Kundgebung, die Ein-Meter-Abstand-Regel einzuhalten. Dem wurde jedoch nicht Folge geleistet. Weitere derartige Aufrufe gab es nicht. Die Polizei Wien meldete über Twitter, sie habe Rücksprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörde MA15 gehalten, welche auf eine Durchsetzung der Abstandsregel verzichtet habe.

Live-Vorführung der Durchlässigkeit der Masken

Neben den Reden gab es auch Auftritte von Musikern sowie eine physikalische Vorführung, mit der die Veranstalter zeigen wollten, wie durchlässig und damit wirkungslos ein gewöhnlicher Einweg-Mundschutz sei. Dazu setzte sich ein Proband eine Maske auf, hinter der ein Schlauch angebracht wurde, aus dem Rauch strömte. Der Rauch sollte die ausgeatmete Luft symbolisieren. Es war deutlich zu sehen, dass der Rauch an allen Seiten der Maske entweichen konnte und sich überall um den Probanden herum ausbreitete.

Anschließend trat der Musiker Ben Aslan auf. Zuerst hielt auch er eine kurze Rede, in der er die Mainstream-Medien kritisiert. Diese würden die Corona-Maßnahmen-Gegner immer nur als Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker hinstellen, dabei handle es sich in Wahrheit nur um Menschen, die ihre alte Normalität zurückwollten. Aus dem Publikum wurde daraufhin „Lügenpresse!“ skandiert.

Peer Eifler: „Nehmt die Masken runter!“

Der Arzt Peer Eifler kritisierte die behördlichen Maßnahmen gegen ihn scharf. Seiner Ansicht nach sei Österreich keine Demokratie mehr, da man ihm die Ärztelizenz entzogen und eine Hausdurchsuchung bei ihm durchgeführt habe, mit der Begründung „Gefahr im Verzug“. Anlass dafür war, das Eifler Atteste zur Maskenbefreiung ausgestellt hatte, ohne die Patienten zu untersuchen. Eifler zeigte sich außerdem enttäuscht von der österreichischen Ärzteschaft. Er vermisse seine 38.000 Kollegen auf dieser Kundgebung.

An das Publikum richtete Eifler mehrmals den Appell: „Nehmt die Masken runter!“ Ein Attest sei dafür nicht notwendig, da die Masken klar gesundheitsschädlich seien wegen der Ansammlung von CO2. Diese würde den zulässigen Grenzwert weit überschreiten. In Deutschland seien bereits sechs Kinder deshalb gestorben, behauptete Eifler.

Auch Edith Brötzner, die nach Eifler sprach, thematisierte den CO2-Gehalt unter den Masken. Sie habe mit dem gerichtlich beeideten Sachverständigen Dr. Traindl einen Versuch durchgeführt, bei dem ein Wert gemessen worden sei, der den Grenzwert zehnfach überschreite. Obwohl sie eine Pressekonferenz über diese Messung gegeben habe, sei in den Medien kein Bericht darüber erschienen. Zuhörer riefen daraufhin erneut „Lügenpresse!“.

Polizistin rief Kollegen zur Besonnenheit auf

Für die Demonstration war auch ein Überraschungsgast angekündigt worden. Dieser war die Polizistin Birgit P., die vor wenigen Tagen ein Video veröffentlicht hatte, in dem sie die Corona-Maßnahmen kritisierte und ihre Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder ausdrückte. Sie wurde vom Publikum mit besonders großem Jubel begrüßt.

Birgit P. betonte in ihrer Rede, dass gerade in Krisenzeiten die Grundrechte und die Verfassung geschützt werden müssten. Auf diese sei sie als Polizistin angelobt worden, nun sehe sie jedoch eine große Bedrohung dieser Rechte. Polizisten dürften nicht zum Spielball der Politik werden. Birgit P. rief ihre Kollegen zu Besonnenheit bei der Durchsetzung der Corona-Maßnahmen auf. Sie forderte auch eine Überprüfung der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen und deren möglichen Schädlichkeit. Insbesondere müsse geprüft werden, welche Auswirkungen das ständige Maskentragen auf Kinder habe.

Rege Beteiligung bei Maskenverbrennung

Gegen Ende der Demonstration fand die angekündigte Maskenverbrennung statt. Dazu hatten die Veranstalter auf der Bühne eine Metallschale aufgestellt, in der Peer Eifler mit einer Fackel ein Feuer entzündete. Der Moderator Martin Rutter betonte, dass diese Zeremonie „ohne Hass“ ablaufen solle. Während die österreichische Bundeshymne gespielt wurde, drängten sich zahlreiche Demonstranten zur Bühne, um dort ihre Maske ins Feuer zu werfen.

Linksextreme Gegendemo

Am Rande der Kundgebung stürmten gegen 13:45 Uhr plötzlich etwa 100 vermummte Linksextremisten heran. Es ist unklar, ob sie Kundgebung attackieren wollten, jedenfalls bildeten herbeilaufende Polizisten rechtzeitig eine Kette, um beide Lager zu trennen (zu sehen in diesem Video). Die Vermummten schwenkten Antifa-Fahnen und skandierten unter anderem „Nationalismus raus aus den Köpfen“ sowie „Wir impfen euch alle“.

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