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Deutschland

Hamburg: AfD fordert Denkmal für Trümmerfrauen

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Sie sind aus der deutschen Nachkriegsgeschichte nicht wegzudenken: Die Trümmerfrauen. Trotz ihrer unverzichtbaren Aufbauarbeit finden sich jedoch kaum Denkmäler oder Wahrzeichen zu ihrem Gedenken, viel mehr sind sie immer mehr Angriffen von links ausgesetzt. Die AfD will das nun zumindest in Hamburg ändern.

Hamburg. – „Die Trümmerfrauen stehen sinnbildlich für den Wiederaufbau und den Neubeginn Deutschlands in der Nachkriegszeit. Diesem Teil unserer Erinnerungskultur muss gestärkt werden. Wir fordern daher ein ehrenvolles Andenken in Form eines zentralen Denkmals für die Trümmerfrauen“, so begründete die familienpolitische Sprecherin der Hamburger AfD-Fraktion, Olga Petersen, die Forderung ihrer Fraktion nach Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an die Trümmerfrauen. Gleichzeitig erinnert die Partei daran, dass Politiker der Grünen in der Vergangenheit versucht hatten, das Gedenken an die Wiederaufbauleistung zu reduzieren. Und das obwohl diese „in der unmittelbaren Nachkriegszeit die Hauptlast“ der Aufräumarbeiten getragen haben. Davon gab es auch in Hamburg genug – bis zu 34.000 Deutsche starben durch alliierte Luftangriffe während des Zweiten Weltkriegs, die die Stadt in einen Trümmerhaufen bombten.

Denkmalstürmer auch in Hamburg

Die erinnerungspolitische Debatte ist dabei in der Hansestadt im vollen Gang. So hatte das Magnus-Hirschfeld-Zentrum, dessen Namensgeber durchaus umstritten ist, die Errichtung eines Denkmals für die „Opfer sexueller Diskriminierung“ in Hamburg gefordert. Andere forderten, den Kopf des dortigen Bismarckdenkmals zu entfernen.

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