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Gesellschaft

Stuttgarter Krawallnacht: 83 Verdächtige weisen Migrationshintergrund auf

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Aus dem öffentlichen Bewusstsein ist sie angesichts zahlreicher neuer Anschläge und Ausschreitungen schon wieder ein Stück weit verschwunden und doch ist die Stuttgarter Krawallnacht noch nicht einmal ein halbes Jahr her. Linke Parteien und Aktivisten versuchten damals die Massenausschreitungen von Ausländern zu relativieren, nun sprechen die Fakten jedoch eine klare Sprache.

Stuttgart. – Dank einer Anfrage der AfD im Landtag gibt es nun klare Erkenntnisse zu den Tätern der Stuttgarter Krawallnacht im vergangenen Juni. In dieser lieferten sich Mobs von mehrheitlich jungen Männern – davon die meisten erkennbar Nichtdeutsche – in der Innenstadt Auseinandersetzungen mit der Polizei, verletzten Beamten und zerstörten Schaufenster. Für Aufsehen und eine kontroverse Debatte sorgte, dass die Stuttgarter Polizei nach eigenen Angaben über die Standesämter die Nationalität der Eltern einiger Verdächtiger erfragt hatten. Linke Aktivisten, Parteien und Journalisten griffen die Polizei öffentlich dafür an. Nun geben die Daten jedoch all jenen recht, die schon im Juni auf die ausländische Herkunft der meisten Täter hinwiesen.

83 von 100 haben „gesicherten Migrationshintergrund“

Nach Angaben des Innenministeriums hatten 83 von 100 Tatverdächtigen einen „gesicherten Migrationshintergrund“. „Hiervon besitzen 49 die deutsche und 34 eine ausländische Staatsbürgerschaft“, heißt es zur Verteilung der Staatsangehörigkeiten in der Antwort. Personen, die sowohl die deutsche als auch eine andere Staatsangehörigkeit haben, werden in der Polizeistatistik als Deutsche registriert. In diesem Fall trifft dies auf 20 Verdächtige zu. Migrationshintergrund liegt für die Behörden dann vor, „wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt“. Teil des Antrags ist auch die Kritik daran, dass der Migrationshintergrund in der polizeilichen Kriminalstatistik nicht erfasst wird, diese aber gleichzeitig für die Aussage, dass „Ausländer nicht krimineller sind als Deutsche“, herangezogen werde.

Am Dienstag soll der erste von vielen anstehenden Prozessen zu der Krawallnacht beginnen. Angeklagt ist ein 18-Jähriger wegen eines besonders schweren Falls von Landfriedensbruch. Ihm wird vorgeworfen, unter anderem die Heckscheibe eines Polizeiautos eingeschlagen zu haben.

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