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Duisburg

Deutsche Kinder als Minderheit an vielen Schulen

Für Aufsehen sorgte jüngst die Beantwortung einer parlamentarische Anfrage der AfD zum Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen. An jeder vierten öffentlichen Grundschule sind diese bereits in der Mehrheit. Besonders ausgeprägt ist diese Situation in Duisburg.

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<p>Bild: DALIBRI via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Grundschule_Haus_St_Marien_Neumarkt_-_Klassenzimmer_02.JPG">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>]</p>

Bild: DALIBRI via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

In der Beanwortung der Anfrage an die schwarz-gelbe Landesregierung wurden drei Gruppen von Kindern als Schüler mit Einwanderungshintergrund angerechnet. Dies betrifft jene, die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, einen Elternteil aus dem Ausland besitzen oder keine deutsche Muttersprache besitzen.

Duisburg: Teils über 90% Migrantenanteil

Wie die Anfrage an die schwarz-gelbe Landesregierung offenbart, hat an 932 von 2.750 Grundschulen im Bundesland zumindest ein Viertel aller Schüler seine Wurzeln im Ausland. In etwa 75% dieser Fälle sind diese sogar in der Mehrheit. Besonders stark ist der Befund auch an Hauptschulen. Dort gilt für ca. 80% der Bildungseinrichtungen ein Migrantenanteil jenseits der 25 Prozent, bei Gymnasien immerhin in der Hälfte aller Schulen.

Auffällig ist dabei die Situation in Duisburg. In 26 von 76 Fällen, also mehr als einem Drittel der Grundschulen, beträgt der Anteil an Schülern mit ausländischen Wurzeln mehr als 75 Prozent. An 13 Schulen sind es sogar über 90 Prozent. Duisburg gilt bereits seit Jahren als „türkischste Stadt Deutschlands“ und hatte 2015 insgesamt einen Migrantenanteil von fast 30%.

AfD-Seifen fordert einheitliche Standards

Laut Helmut Seifen, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, hätten Pisa-Studien einen abnehmenden Lernerfolg dokumentiert, sobald der Anteil an Enwandererkindern in einer Klasse mehr als 20% betrage. Deshalb sei der Rückgang deutscher Kinder auf weniger als ein Viertel an vielen Grundschulen im Land als Zeichen für einen „sich eklatant ausbreitenden Bildungsnotstand“ zu werten.

Er forderte deshalb einheitliche Bildungsstandards und nahm damit Anleihen an der Situation in skandinavischen Ländern. Dort gilt ein ausreichender Umgang mit der Landessprache als notwendiges Kriterium für die Schulreife.

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