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Gesellschaft

Stille Eroberung Europas” – Doku eines israelischen Journalisten

Redaktion

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am

Der bekannte israelische Journalist Zvi Jecheskeli zeigt, teilweise unter Einsatz seines Lebens, wie einfach man zum „syrischen Flüchtling” werden und nach Deutschland gelangen kann. In seiner Doku-Serie im „Channel 10” warnt er vor den Gefahren, die die Einwanderung nach Europa mit sich bringt.

Für sein Undercover-Projekt studierte Jecheskeli, der perfekt Arabisch spricht, die islamisch-arabische Kultur mit ihren Bräuchen und Riten bis ins kleinste Detail. Er besuchte Flüchtlingslager, führte Interviews mit Hamas-Kämpfern und recherchierte in Europa in muslimischen Gemeinden.

Als Flüchtling nach Europa

Der 47-jährige Journalist verwandelte sich, in Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst Mossad, in einen strenggläubigen Moslem. Mit kleinen Kameras ausgestattet und verkabelt, begab er sich als syrischer Flüchtling auf die Reise nach Deutschland und infiltrierte dort Gemeinden der islamistischen Muslimbruderschaft. Als Scheich „Abu Hamsa” habe er zuerst Kontakt mit der syrischen Community in Istanbul aufgenommen und dort für lediglich 1250 Dollar einen syrischen Pass erhalten, berichtet „die Welt”.

Willkommen in Europa!

Nur wenige Tage später kam er in einem Berliner Flüchtlings-Auffanglager an. Nach kürzester Zeit erhielt Jecheskeli dort von einem Sozialarbeiter vorläufige Aufenthaltspapiere samt solcher über Ansprüche auf Sozialleistungen. Zudem gab ihm der Beamte auch noch jede Menge Tipps, wie er die Behörden am besten überlisten kann. Auf seine Nachfrage, ob er Frau und Kinder nachholen könne, teilte der Flüchtlingshelfer Jecheskeli mit, dass das zwar rechtlich erst nach drei Jahren möglich sei, er  sie doch aber einfach übers Meer herbringen solle.

Keine Lust auf Integration

Als nächstes suchte der getarnte Journalist Muslimbrüder auf, unter dem Vorwand, er wolle Geld in das soziale Netzwerk der Islamisten investieren, das unter anderem Schulen, Sportvereine und Moscheen in Europa betreibt. Dort lernte er, dass die meisten muslimischen Flüchtlinge keine Lust hätten, sich zu integrieren, sondern sich vielmehr als eine mitbestimmende Gesellschaftsschicht in Europa betrachten würden.

Die stille Eroberung

Langfristig wollen sie Deutschland verändern”, erklärt Jecheskeli anhand einer Rede des einflussreichen Muslimbrüder-Predigers Jussuf al-Karadawi. Der Islam werde wieder Europa beherrschen müssen, sagt der Scheich darin, und das ginge auch gewaltlos: „Es gibt auch eine stille Eroberung.” Er spreche von der Unterwanderung von Kindergärten und Schulen, kommentiert Jecheskeli.

Niemand in Europa versteht, was der politische Islam für Europa bedeutet.”

Er wolle daher als Nichteuropäer die Gefahren aufzeigen, die der (radikale) Islam für Europa bedeute: „Ich bin nicht an die Codes der politischen Korrektheit gebunden und kann offen die Wahrheit aussprechen”, erklärt Jecheskeli weiter.

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Gesellschaft

Nächster Schlag: Martin Sellner jetzt auch auf YouTube gesperrt

Stefan Juritz

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Erst vor wenigen Tagen sperrte ihn Twitter. Jetzt hat auch YouTube nachgezogen und die Konten von Martin Sellner geschlossen.

Am Montag hat die Social-Media-Plattform die Konten des identitären Aktivisten und Influencers Martin Sellner gesperrt, weil dieser mit seinen „Kontoaktivitäten” die YouTube-Nutzungsbedingungen verletzt habe. Sellner kündigte indes an, sich gegen diese „grundlosen Sperrungen” juristisch zu wehren. „Wieder einmal erweist sich, dass die sogenannte ‚Meinungsfreiheit’ im westlichen Staaten eine reine Farce ist”, kommentierte er auf seiner Homepage am Montagabend. Auf YouTube folgten dem Identitären über 140.000 Menschen.

Twitter sperrt Identitäre aus

Erst am Freitag hatte der Kurznachrichtendienst Twitter in einem großen Schlag mehr als 50 Konten gesperrt bzw. eingeschränkt. Die meisten der gesperrten Profile gehörten zur Identitären Bewegung – auch Sellner war betroffen.

Die Sperren erfolgten nur wenige Tage nachdem der US-Sender NBC News über ein Dossier mit dem Titel „Generation Identity – International White Nationalist Movement Spreading On Twitter And YouTube” berichtet hatte. Die linke NGO „Global Project Against Hate and Extremism” (GPAHE, Globales Projekt gegen Hass und Extremismus) habe insgesamt 67 Twitter-Accounts aus 14 Ländern identifiziert, die folglich vom Kurznachrichtendienst gesperrt bzw. eingeschränkt wurden, wie es in dem Bericht heißt.

Vor drei Jahren hatte bereits Facebook sämtliche Identitären-Seiten gelöscht.


Weiterlesen:

Die Hintergründe zur Twitter-Löschwelle gegen die Identitären (11.07.2020)

Aktion scharf: Twitter sperrt zahlreiche rechte Accounts (10.07.2020)


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Gesellschaft

Niedersachsen: Verfassungsschutz soll künftig Polizei-Anwärter überprüfen

Julian Schernthaner

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Ab sofort müssen sich alle Polizisten in Niedersachsen einem Check des Verfassungsschutz unterziehen, ehe sie in den Landesdienst eintreten.

Hannover. – Wie der Innenminister des Bundeslandes, Boris Pistorius (SPD), erklärte, habe dies mit der Sorge zu tun, dass „Extremisten oder Clanmitglieder unsere Polizei unterwandern”. Dies berichtet die Junge Freiheit unter Berufung auf die Neue Osnabrücker Zeitung. Bislang war eine solche Überprüfung nur dann möglich, wenn Bewerber dieser Maßnahme ausdrücklich zustimmten.

Charakterliche Anforderungen als Argument

Begründung für die neuen Pläne ist der Umstand der hohen charakterlichen Anforderungen der Polizeiarbeit sowie deren Waffentracht im Dienst. Das niedersächsische Innenministerium arbeitet deshalb an einem gesetzlichen Erlass, womit automatische Abfragen beim Verfassungsschutz vor jedem Neueintritt möglich werden.

Pistorius kritisierte einst AfD-Polizisten

Im Bezug auf den neuen „Radikalenerlass” in Niedersachsen fürchten Kritiker nun, dass dieser über kurz oder lang gegen politische Mitbewerber missbraucht werden könnte. Denn immerhin war es auch Pistorius, der sich erst im Vorjahr kritisch über Beamte wie Lehrer oder Polizisten geäußert hatte, die sich bei Wahlen für die AfD aufstellen lassen – insbesondere, wenn diese mit dem „Flügel” oder der „Jungen Alternative” sympathisierten.

Vorauseilender Charakter der Erlasses denkbar

Die Jugendorganisation der größten Oppositionspartei sowie der ehemalige Zusammenschluss der Nationalkonservativen in der Partei gelten seit Kurzem als „Verdachtsfälle” des Verfassungsschutzes. Beobachter sehen dies als Schritt der Behörde, irgendwann die Gesamtpartei ins Visier zu nehmen.

Dieser Eindruck verstärkte sich nicht zuletzt nach den jüngsten Beobachtung der beiden AfD-Landesgruppen in Brandenburg und Thüringen. Gut möglich also, dass Niedersachsen bereits vorauseilende Fakten schaffen will, wenn entweder die Bundespartei oder zumindest die Landespartei ins Visier gerät.

Pistorius für Studie zu Rassismus bei Polizei

Neben der neuen Einstellungspolitik bei der Polizei bezog Pistorius auch Stellung zur derzeit virulenten Debatte über angeblichen Rassismus bei der Polizei. Die Ansicht seiner Parteichefin Saskia Esken, wonach bei deutschen Ordnungskräften ein „latenter Rassismus” existiere, teilt er zwar nicht. Dennoch würde er eine – von Bundesinnenminister Seehofer (CSU) schließlich doch abgesagte –  Studie zu sogenanntem „racial profiling” befürworten. Sich diese Frage zu stellen sei seiner Ansicht nach „vernünftig und vertrauensbildend” und könne mittelfristig die Qualität der Polizeiarbeit verbessern.


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Gesellschaft

Systematischer Rassismus?”: Für Thomas Sowell nur linke „Propaganda”

Stefan Juritz

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Der schwarze US-Ökonom Thomas Sowell hat den Begriff des „systematischen Rassismus“ zurückgewiesen. In der Fox-News-Talkshow „Life, Liberty & Levin” erklärte der konservative Autor, der Begriff habe keine klare Bedeutung und könne empirisch nicht überprüft werden.

Moderator Mark Levin kam während des Gesprächs auf den Begriff „systematischer Rassismus“ zu sprechen: „Er ist an unseren Universitätsgeländen zu hören, er ist von wohlhabenden und berühmten Sportlern zu hören. Doch was bedeutet das? Und was auch immer das bedeutet, stimmt das denn?”

Für Sowell scheint die Antwort klar zu sein: Anders, als es bei Hypothesen der Fall ist, könne man diesen Begriff nicht näher spezifizieren und testen, da er im Grunde keine wirkliche Bedeutung habe. Die Verwendung der Phrase vom „systematischen Rassismus“ erinnere ihn sogar an die „Propaganda-Taktiken“ im Dritten Reich, wo Propagandaminister Joseph Goebbels gesagt haben soll, die Menschen würden jede Lüge glauben, wenn man sie nur „lange und laut genug” wiederhole.

Sowell: „Sie erreichen ihr Ziel, wenn andere einknicken”

„Ich glaube, dass nicht einmal jene Leute, die den Begriff verwenden, eine klare Vorstellung davon haben, was sie damit sagen. Sie erreichen ihr Ziel, wenn andere Leute einknicken und nachgeben”, sagte der 90-jährige Autor, der zu den wichtigsten konservativen Denkern in den USA zählt.

Zudem verwies Sowell darauf, dass linke Aktivisten lediglich behaupteten, Rassen- und Klassenunterschiede hinter sich zu lassen, während sie letzten Endes aber auch nur ihre eigene „Nomenklatur” und ihre eigenen Hierarchien schaffen würden.


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