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SPÖ-Parteisekretärin fordert Kopftuchverbot an Schulen

Die neue Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak hat sich im Krone-Interview wiederholt für ein Kopftuchverbot an Schulen und Kindergärten ausgesprochen. Bei der FPÖ Wien sieht man darin eine „Täuschung der Bevölkerung“.

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Symbolbild (Pixabay, CC0)

Am Montag hatte der Wiener SPÖ-Chef Michael Ludwig die Landtagsabgeordnete Barbara Novak als neue SPÖ-Landesparteisekretärin vorgestellt. In einem am Mittwoch veröffentlichten Krone-Interview sprach Novak nun unter anderem über ein Kopftuchverbot und das Verhältnis zur FPÖ.

„Im Bildungsbereich hat ein Kopftuch keinen Platz“

Auf die Frage der Krone, ob sie noch immer für ein Kopftuchverbot im öffentlichen Raum sei, antwortete die SPÖ-Landesparteisekretärin:

„Ich bin eine große Feministin und Menschenrechtsaktivistin. In diesem Zusammenhang solidarisiere ich mich vor allem mit den liberalen und feministischen Musliminnen. Im Bildungsbereich, in der Schule, im Kindergarten hat ein Kopftuch keinen Platz.“

Dennoch trenne die SPÖ „ganz viel“ von der FPÖ. Das sehe man laut Novak etwa bei der Abschaffung des Beschäftigungsbonus und der „Aktion 20.000“.

„SPÖ hätte längst handeln können“

Hinter den Äußerungen Novaks vermutet der geschäftsführende Landesparteiobmann der FPÖ Wien, Johann Gudenus, unterdessen eine „weitere Täuschung der Bevölkerung„. „Wenn die SPÖ-Führung tatsächlich gegen das Tragen von Kopftüchern an Kindergärten und Schulen wäre, hätte sie längst handeln können und müssen“, so Gudenus in einer Presseaussendung. Außerdem würde man innerhalb der SPÖ widersprüchliche Positionen vertreten:

„Zu seinem Amtsantritt als amtsführender Stadtrat für Bildung und Integration hat Jürgen Czernohorszky in mehreren Interviews klargestellt, dass er das Kopftuch an Wiens Schulen nicht verbieten will. Jetzt äußert sich Barbara Novak als Gegnerin desselben.“ Aus diesem Grund forderte Gudenus den designierten Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) auf, „Klarheit zu schaffen“.

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