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Österreich

Grüne Bezirksrätin: „Österreich, du Arsch!”

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Derzeit sorgt ein Posting einer Wiener Bezirksrätin für Wirbel in sozialen Medien. Die aus dem Iran stammende Grünen-Politikerin Negar Roubani schimpfte darin ausfällig über Österreich. 

Wie das Onlineportal der Heute berichtet, bezeichnete die 24-jährige Lokalpolitikerin aus der Brigittenau ihre nunmehrige Heimat Österreich vor einer Urlaubsreise nach Malta auf Facebook als „Arsch”. Die frühere Mitarbeiterin der „Grünen MigrantInnen Wien”, die sich auch prominent für die Rechte homosexueller Migranten einsetzt, stellte dem Land dabei ein ‚Ultimatum’:

tschüss österreich, du arsch!
du hast jetzt eine woche zeit eine nettere version von dir selbst zu werden.”

Der ehemalige Profifußballer und heutige freiheitliche Wiener Klubobmann Anton Mahdalik bezeichnete den Beitrag als „letztklassig” und empfahl der Dame „gleich auf Malta [zu] bleiben”. Ihr eigene Partei hingegen möchte die Causa derzeit nicht kommentieren.

Schwieriges grünes Heimatverhältnis kein Einzelfall

Bei diesem Vorfall handelt es sich nicht um das erste Mal, dass sich eine Grünen-Politikerin abfällig über Österreich äußert. Im Juli 2017 sorgte die ehemalige Wissenschaftssprecherin der Partei, Sigrid Maurer, für negative Schlagzeilen. In einem profil-Interview stellte diese die Existenz einer eigenständigen österreichischen Kultur jenseits des Schnitzels infrage. Zur Blütezeit der Partei vor zehn Jahren bekannte die hauseigene Jugendorganisation „wer Österreich liebt, muss scheiße sein”. Die Rechnung für solche Ausfälle hat die einstige Öko- und Aufdeckerpartei längst bekommen.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    peter

    6. März 2018 at 9:47

    Man muss sich immer wieder fragen, wieso solche Leute dann eigentlich hier sind, wenn es ihnen überhaupt nicht gefällt. Es steht ihnen doch die ganze Welt offen oder würden sie nach Amerika gehen oder bleiben, wenn es ihnen dort nicht gefällt. Das ist irgendwie krank.

    • Avatar

      focus

      7. März 2018 at 0:19

      Vermutlich meint sie es nicht ernst. Das ist normaler Zickenterror. Sie konnte es nicht aushalten, dass jetzt Glawischnig die Aufmerksamkeit der Medien hat. Grüne eben. Kindergarten.

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Österreich

FPÖ bringt Antrag ein: Steirisches Kulturerbe soll in Verfassung

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Für die gewünschte Änderung ist allerdings eine Zweidrittelmehrheit nötig. ÖVP und SPÖ müssten dem Antrag der FPÖ also erst noch zustimmen.

Graz. – Am vergangenen Freitag brachten die Freiheitlichen einen Antrag in den steirischen Landtag ein, in dem die Abgeordneten, allen voran Kultursprecher Marco Triller, eine Änderung der Landesverfassung fordern. Demnach soll der Schutz des steirischen Kulturerbes künftig im Verfassungsrang, also hierarchisch über einem „normalen” Gesetz stehen, wie die Kronen Zeitung berichtete.

Zweidrittelmehrheit nötig

Ein „langfristiger Erhalt“ der landestypischen Brauchtümer und Traditionen sei „besonders erstrebenswert“ – so steht es in dem Papier, das im Europaausschuss am 3. März behandelt werden soll und wohl für lebhafte Debatten sorgen wird. Triller stellt außerdem fest, dass man sich selbst im türkis-grünen Regierungsprogramm zum kulturellen Erbe der Heimat bekenne und dieses als schützenswertes Gut in der Bundesverfassung verankern wolle. „Wenn es sogar den Grünen möglich ist, eine solche Forderung zu unterstützen, so dürfte es auf Landesebene für ÖVP und SPÖ überhaupt kein Problem darstellen, dem freiheitlichen Antrag die Zustimmung zu erteilen”, so Triller. Für die Verfassungsänderung ist eine Zweitdrittelmehrheit im steirischen Landtag nötig, weshalb es dieses koalitionäre Abnicken in jedem Fall braucht.

Triller fordert Verdoppelung des Volkskulturbudgets

In diesem Zusammenhang kritisiert die FPÖ das grobe Ungleichgewicht der Landeshaushaltsmittel. Denn 2020 stünden der Volkskultur 2,3 Millionen Euro zur Verfügung, während das Kulturbudget – beide Ressorts sind neuerdings in der Hand von ÖVP-Landesrat Christopher Drexler vereint – 62 Millionen betrage. „Es muss eine klare Umschichtung erfolgen – und zwar von den Mitteln der freien Szene hin zur identitätsstiftenden und breitenwirksamen Volkskultur“, fordert Marco Triller. Eine Verdoppelung des Volkskulturbudgets sei daher das Gebot der Stunde. Aus dem Büro des Landesrat Drexler hieß es dazu, dass eine starre Budgettrennung in Kultur und Volkskultur schwer möglich sei.

So sei etwa das Freilichtmuseum Stübing im Jahr 2019 vom Volkskultur- in das Kulturbudget gewandert. Zudem seien im Budget für die freie Szene (rund 10 Millionen Euro) zahlreiche regionale Kulturinitiativen und Veranstaltungen inkludiert. Auch das Volkskundemuseum sei ein Beispiel, das man inhaltlich wohl eher der Volkskultur zuordnen würde, aber budgetär im Kulturressort abgebildet sei.

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Österreich

FPÖ startet Online-Petition zur Abschaffung der GIS-Gebühr

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Die FPÖ setzt sich auch in der Opposition weiter für Abschaffung der GIS-Gebühren ein. Auf www.wegmitgis.at können sich Bürger online eintragen.

Wien. – Am Montagvormittag hat die FPÖ ihre neue Kampagne zur Abschaffung der GIS-Gebühr öffentlich präsentiert. In den kommenden Monaten wollen die Freiheitlichen mit einer „Informationskampagne” bundesweit aufklären, wie man sich die GIS-Gebühr sparen kann. „Wir glauben, dass sich die Gebühr überholt und überlebt hat”, erklärte FPÖ-Bundesobmann Norbert Hofer.

ORF-Volksbegehren möglich

Zentraler Punkt der Kampagne ist zum einen die seit heute online abrufbare Online-Petition zur Abschaffung der „ORF-Zwangsgebühr” (www.wegmitgis.at). Zum anderen kündigte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz in der Pressekonferenz parlamentarische Anträge zur Abschaffung der GIS-Gebühr an. Außerdem sei auch ein Volksbegehren möglich, sollte die Bundesregierung der Forderung nicht nachkommen.

Kritik übte Schnedlitz etwa an der „fehlenden Transparenz” bei den Geldern und Gehältern im ORF sowie an der Qualität und der Ausgewogenheit der Informationssendungen. Diese lasse dem FPÖ-Politiker zufolge „zu wünschen übrig”.

Als Gegenmodell zur jetzigen GIS-Gebühr für den ORF schlägt FPÖ-Chef Hofer die Förderung öffentlich-rechtlicher Inhalte vor, die jeder Sender beantragen könnte.

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Österreich

FPÖ startet Infokampagne zur GIS-Gebühr

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Für die Freiheitlichen ist die ORF-“Zwangsgebühr“ weiterhin ein rotes Tuch.

Wien. – Am Montagvormittag werden FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer und FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz in einer Pressekonferenz die neue blaue Kampagne zur GIS-Gebühr vorstellen. Die Freiheitlichen wollen darüber informieren, wie man sich künftig die GIS-Gebühr sparen könne. Genaue Details sollen bei der morgigen Pressekonferenz bekanntgegeben werden.

ORF-Volksbegehren möglich

Die FPÖ hatte bereits in der vergangenen türkis-blauen Regierung auf die Abschaffung der „Zwangsgebühr“ gepocht. Doch unter Türkis-Grün wird es dazu nicht kommen, darauf einigten sich die Koalitionspartner im Regierungsprogramm.

Aus diesem Grund könnte die FPÖ in Zukunft zusätzlich ein ORF-Volksbegehren starten. Allerdings wolle man zuerst die Reaktionen auf die jetzige Infokampagne abwarten, wie FPÖ-Chef Hofer unlängst in der Talksendung „Fellner live“ auf oe24.tv betonte. Ein früheres Volksbegehren in diese Richtung kam im Jahr 2018 auf über 300.000 Unterschriften.

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