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Gesellschaft

Kongress „Verteidiger Europas”: Großer Erfolg für alle Patrioten!

Tino Taffanek

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am

Bild: Facebook-Seite Wolf PMS

Internationale Vortragende und zahlreiche Aussteller gaben sich in Aistersheim ein Stelldichein. Es kam zu Gegenprotesten und das Verlagsgebäude von Info-DIREKT wurde beschädigt. Die Veranstalter bezeichneten den Kongress als „großen Erfolg für alle Patrioten”.

Kommentar von Tino Taffanek

Letzten Samstag hat im Wasserschloss Aistersheim der patriotisch ausgerichtete Kongress „Verteidiger Europas” stattgefunden. Der Kongress bot ein umfangreiches Vortragsprogramm und eine Messe mit zahlreichen Ausstellern aus dem patriotischen Spektrum. Als Medienpartner des Kongresses fungierten das Alternativ-Magazin Info-DIREKT, die patriotische Bürgerinitiative Ein Prozent und die Nachrichtenseite Unzensuriert.

Internationales Vortragsprogramm

Knapp ein Dutzend Referenten aus Österreich, Deutschland, Serbien, den USA und Südtirol bildeten den Kern des Programms. Dazwischen wurde der Ablauf immer wieder durch musikalische Einlagen aufgelockert. Nach der Begrüßung durch Philip Stein von Ein Prozent und Ulrich Püschel von Info-DIREKT sprach Mario Eustacchio, FPÖ-Vizebürgermeister von Graz, über den demographischen Wandel und den unsäglichen Geist der 68er-Revolution. Als nächster folgte André Poggenburg, Landesvorsitzender der Alternative für Deutschland in Sachsen-Anhalt. In Anbetracht seiner umstrittenen Aschermittwoch-Rede folgte eine eher gefälligere Rede, in der er vor allem auf die Programmatik der AfD einging.

Darauf folgte Andreas Lichert, Landesvorstand der AfD in Hessen, der dem Verfasser vor allem als hervorragender Redner des Instituts für Staatspolitik bekannt ist. Lichert widmete sich in seinen Ausführungen dem Wahlverhalten in Deutschland und welche Schlüsse die AfD daraus ziehen sollte. Anschließend sprachen der serbische Politikwissenschaftler Misa Djurkovic und der deutsche Publizist Felix Menzel. Menzel stellte sein aktuelles Projekt vor, einen patriotischen Thinktank mit angeschlossener Zeitschrift, der sich mit wirtschaftlichen Fragen beschäftigen wird.

Nach der Mittagspause folgte eine Podiumsdiskussion zum Thema „Alternative Medien”, und anschließend der Vortrag von Matthias Hofer von der „Süd-Tiroler Freiheit“. Persönlicher Höhepunkt für den Verfasser war die Rede von Wolfgang Dvorak-Stocker, Verleger aus Graz. Er sprach über Meinungsfreiheit und politisch korrekte Sprache. Den Abschluss der Redebeiträge bildeten die US-amerikanische Bloggerin Brittany Pettibone und Christoph Bernd, Sprecher der Bürgerinitiative Zukunft Heimat aus Cottbus.

Vielfältige Aussteller

Auf der Messe waren zahlreiche Organisationen vertreten. Unter anderem waren Verlage, Zeitschriften, Bürgerinitiativen, Künstler, Modelabel und auch mehrere Burschenschaften mit von der Partie. Der Vernetzung, dem Erwerb von Büchern oder Kleidung und dem Abschließen von Abos stand also nichts im Wege.

Schloss als Symbol für die Verteidigung Europas

Das Wasserschloss bildete durchaus einen würdigen Rahmen für diese Veranstaltung. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Aufgrund des Alters des Bauwerks musste für die Beheizung der Räumlichkeiten usw. auf externe Methoden zurückgegriffen werden. In einer wärmeren Jahreszeit wäre das Schloss sicherlich eine angenehmere Location. Aber trotz Eis und Schnee konnte der Kongress ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen.

Protest gegen den Kongress

Im Ortskern von Aistersheim fand eine Gegendemonstration statt. Es nahmen unter anderem die Omas gegen Rechts teil und als Redner sprach Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees. Die Pfarre Aistersheim veranstaltete einen Wortgottesdienst. Am Rande dieser Veranstaltungen versuchten vermummte Linksextremisten zum Parkplatz der Kongressteilnehmer vorzudringen. Security und Polizei konnten dies aber verhindern. Das in Linz gelegene Verlagsgebäude von Info-DIREKT wurde jedoch im Verlauf des Tages mit Farbbeuteln beschädigt.

Wiederholung geboten

Die kaum merkbaren Proteste gegen den Kongress der Verteidiger Europas taten der Stimmung auf der Veranstaltung und der Qualität der dargebotenen Vorträge und Aussteller keinen Abbruch. An- und Abreise sowie der Kongress verliefen reibungslos. Es bleibt zu hoffen, dass die nächste Auflage des Kongresses wieder stattfinden wird.

Anm.: Elena Erekina war als Referentin angekündigt, sprach jedoch nicht. Ihr Name wurde aus dem betreffenden Absatz entfernt.

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Gesellschaft

Nach Messermord: Gedenkveranstaltung für Franz G. in Leopoldschlag

Julian Schernthaner

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am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Am Donnerstagabend soll am Marktplatz in Leopoldschlag ein Gedenken für das Opfer der brutalen Tat im Weiler Wullowitz nahe der tschechischen Grenze stattfinden.

Leopoldschlag. – Es war eine Tat, welche die Menschen auch Tage danach noch schockiert: Ein bereits mehrfach auffälliger afghanischer Asylwerber wird beschuldigt, am Montag zuerst in einer Asylunterkunft auf seinen Betreuer eingestochen und anschließend auf der Flucht den Landwirt Franz G. (63) getötet haben, um mit dessen Auto zu entkommen – Die Tagesstimme berichtete.

Gruppe plant „stilles Zeichen der Anteilnahme”

Eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „Wir alle sind Franz G.” ruft nun zu einem Gedenken im Zentrum der Marktgemeinde im nördlichen Mühlviertel nahe der tschechischen Grenze auf. Am Donnerstag, den 17. Oktober trifft man sich dafür um 20 Uhr am Marktplatz in Leopoldschlag.

In der Beschreibung ihrer Veranstaltung schreiben die Organisatoren des Gedenkens, dass mit dem Altbauern ein „völlig unschuldiger Mensch” sein Leben lassen musste. Man wolle deshalb „seine Erinnerung am Leben halten” und mit einem „stillen Zeichen der Anteilnahme verhindern, dass sein tragischer Tod vergessen wird”.

Kritik auch an „verfehlter Asylpolitik”

Dabei spart man auch nicht mit Kritik an den politischen Rahmenbedingungen. Denn: „Getroffen hat es Franz G. – es hätte aber jeder von uns sein können”. Immer wieder würden Menschen in Österreich „zum Opfer von aggressiven Einwanderern”, welche „nur aufgrund einer verfehlten Asylpolitik überhaupt (noch) im Lande sind”.

Dort würden diese dann „in einer Mischung aus Perspektivenlosigkeit und mit unseren Werten unvereinbaren Konfliktlösungsmethoden straffällig”. Man möchte deshalb nicht nur Franz G., sondern auch „allen anderen Opfern importierter Gewalt [die] letzte Ehre erweisen”. Dazu lade man „alle Menschen, welche diese Tat ebenso entsetzt, ein, sich anzuschließen.


Weiterlesen:

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)

Oberösterreich: Bluttat in Asylwerberunterkunft (15.10.2019)

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Gesellschaft

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

ASDF Bild: Österreichische Bundespolizei / Bild: böhringer [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Der 33-jährige tatverdächtige Afghane, der 2015 „schlepperunterstützt nach Österreich eingereist” war, ist bereits vor der Tat am Montag mehrmals polizeilich aufgefallen.

Linz. Am Montag soll ein 33-jähriger Afghane in Wullowitz einen Betreuer mit einem Messer lebensgefährlich verletzt und auf der Flucht einen Altbauern erstochen haben (Die Tagesstimme berichtete). Mittlerweile sind neue Details bekannt gworden. Auslöser für die Tat dürfte ein Streit wegen seiner Arbeit gewesen sein. Entgegen früherer Medienberichte dürfte der Tatverdächtige zuvor mehrmals polizeilich auffällig geworden sein.

Streit wegen Arbeitsplatzes als Auslöser für Tat

Am Montag war noch nicht bekannt, weshalb sich der Mann, der mit seiner Lebensgefährtin und zwei Kindern in einer Privatwohnung lebt, eigentlich in der Asylunterkunft aufgehalten hatte. Nun wurde bekannt, dass es offenbar um die Vermittlung eines Arbeitsplatzes ging. Der 33-Jährige hatte sich aber scheinbar anderes von seinem Betreuer erwartet und es kam zum Streit, der folglich eskalierte. Laut Zeugen versuchte der 33-Jährige, dem 32-jährigen Rotkreuz-Betreuer mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden. Andere Asylwerber zerrten den Afghanen von seinem Opfer weg. Er konnte sich jedoch losreißen und stach dem Betreuer das Messer in die Brust. Drei Asylwerber wurden bei dem Verteidigungsversuch leicht verletzt. Anschließend flüchtete der 33-Jährige mit einem gestohlenen Fahrrad.

Landessicherheitsrat berät am Mittwoch

Der Betreuer wurde lebensgefährlich verletzt nach Linz ins Spital geflogen. Er schwebte am Dienstag laut Krankenhaus weiter in akuter Lebensgefahr. Für den Altbauern, den der 33-jährige Tatverdächtige in der Garage des Bauernhofs erstochen haben soll, kam jede Hilfe zu spät und er verstarb.

Am Dienstag drückten Vertreter aller politischen Parteien ihre Anteilnahme für die Familie des getöteten 63-Jährigen und Genesungswünsche für den schwer verletzten Rotkreuz-Mitarbeiter aus. Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) hielt außerdem fest, dass Gewalt gegen die einheimische Bevölkerung aufhören müsse und forderte gleichzeitig „die umgehende Einberufung des Landessicherheitsrates”. Diesen wird Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) am Mittwoch einberufen.

Tatverdächtiger 2015 „schlepperunterstützt” nach Österreich eingereist

Mittlerweile wurde bekannt, dass der Mann in der Vergangenheit bereits wegen einiger Kleindelikte aufgefallen ist. So sei er laut Landespolizeidirektor Andreas Pilsl vor der Tat schon zweimal angezeigt worden. Er sei am 11. Juli 2015 „schlepperunterstützt nach Österreich eingereist und hat noch am selben Tag Asylantrag gestellt”, berichtet Pilsl. Nachdem dieser abgewiesen wurde, legte der Afghane Beschwerde ein. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Der Mann fiel auch deshalb polizeilich auf, weil er einmal auffällig aus dem Koran gelesen habe. Er gilt als streng gläubig, aber nicht als radikalisiert, sagte Pilsl. Zweimal wurde der Afghane angezeigt: einmal nach einer Rauferei in einer Volkshochschule. Bei dem Streit um Trinken von Alkohol wurde der Mann selbst verletzt, die Angelegenheit mit einer Diversion erledigt, berichtete Staatsanwalt Philip Christl. Die zweite Anzeige erfolgte nach einer Sachbeschädigung in einer Fahrschule in Freistadt. Integrationslandesrat Rudi Anschober (Grüne) recherchierte noch weitere Informationen. So soll der Afghane im Mai 2019 gegen seine Frau gewalttätig geworden sein, worauf er eine zweiwöchige Wegweisung ausgesprochen bekam.

Aus für Asylunterkunft Wullowitz

Nach der Messerattacke am Montag fordert Bürgermeister Hubert Koller (ÖVP), die Asylunterkunft so schnell wie möglich zu schließen. Darin sehe er die einzige Möglichkeit, dass in dem Ortsteil von Leopoldschlag wieder „Ruhe einkehrt und die Sicherheit hergestellt” werde. Derzeit seien in dem Heim 60 Migranten untergebracht, in dem Ortsteil leben 60 Einwohner, schilderte der Bürgermeister. Das Rote Kreuz gab am Dienstag bekannt, dass man die Asylwerberunterkunft Wullowitz seit Ende 2015 ohne Probleme betrieben habe. Ein Ende der Unterbringung von Asylwerbern in Wullowitz sei für das erste Quartal 2020 geplant gewesen. Nun werde man die Verlegung der Bewohner in andere Rotkreuz-Quartiere aufgrund des Vorfalls beschleunigen.

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Deutschland

Seehofer (CSU) will „Gamerszene“ beobachten – und erntet Spott dafür

Joshua Hahn

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am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Vor dem Hintergrund des Attentats in Halle will der Innenminister Horst Seehofer künftig verstärkt die „Gamerszene“ beobachten. 

Berlin/Halle. – Einige Menschen nähmen sich Videospiele „geradezu zum Vorbild“, so Seehofer. Dieser Rundumschlag des CSU-Bundesinnenministers sorgte im Internet nicht nur unter Anhängern der Szene für teils heftige Kritik.

Verdeckte Planung für einen Anschlag“

Immer wieder kocht die Debatte um Videospiele als vermeintlichen Auslöser für Gewaltakte auf. In einem Videointerview äußerte sich Horst Seehofer zu Videospielen und der „Gamerszene“. Er erklärte: „Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder potenziellen Tätern kommen aus der Gamerszene“.

Der Innenminister warf ein, dass es sich bei Videospielen in einigen Fällen auch um eine „verdeckte Planung für einen Anschlag“ handeln könne. Darum betonte er, man müsse die „Gamerszene stärker in den Blick nehmen“.

Kritik und Spott zu Seehofer- Äußerungen

Im Internet erntete Seehofer Kritik. Auf Twitter wurde ihm aufgrund seiner Äußerungen zum Spielen von Videospielen vorgeworfen, dieses unter Generalverdacht zu stellen. Gerade die Pauschalerklärung stieß dabei auf Spott und Häme. So versuchten manche Nutzer, diverse historische Ereignisse mit der

Andere versuchten die empfundene Fehleinschätzung Seehofers mit teils absurden Vergleichen ins Lächerliche zu ziehen. Ein Nutzer etwa stellte – wohl im Hinblick auf die große Verbreitung von Videospielen – fest, dass so gut wie alle Verbrecher den Konsum von Lebensmitteln gemein hätten.

Attentäter streamte Tat im Internet

Der Attentäter Stephan B. streamte seine Tat im Internet. Aufgrund der Perspektive, welche durch die Helmkamera bedingt war, sahen die Bilder teilweise denen eines Videospiels ähnlich. Stephan B. war offenbar außerdem in diversen Foren aktiv, in welchen er teilweise einschlägiges Material gepostet haben soll.

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