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Anlässlich des heutigen Weltfrauentags meldet sich die Sozialistische Jugend Österreich (SJ) mit einer umstrittenen Forderung zu Wort. Schwangerschaftsabbrüche sollen legalisiert und die „bürokratischen Hürden“ beseitigt werden. Krankenkassen sollen die Kosten für Abtreibungen übernehmen.
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In Österreich ist der vorsätzliche Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich strafbar. Er bleibt jedoch straffrei, wenn er bis zum dritten Schwangerschaftsmonat von einem Arzt nach vorheriger Beratung durchgeführt wird. Frauen müssen für die Kosten selbst aufkommen, außer es besteht ein medizinischer Grund für den Abbruch.
Selbstbestimmung über den eigenen Körper sei kein Verbrechen, sondern ein Grundrecht, meint Ines Erker, Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend Österreich. Darum fordere sie nicht nur einen einfacheren Zugang zu Abtreibungen, sondern auch eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse, so Erker in einer Presseaussendung. Außerdem solle der Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetzbuch genommen werden.
„Die Entscheidung, ob sie ein Kind bekommen möchte oder nicht, muss jede Frau frei und selbstbestimmt treffen können.“,
findet auch die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, Julia Herr. Medizinische und soziale Beratung vor geplanten Schwangerschaftsabbrüchen erachtet sie als zusätzliche bürokratische Hürde, die es Frauen nur unnötig schwer mache.