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Nordkorea-Gespräche

Donald Trump und Kim Jong-un wollen sich treffen

US-Präsident Donald Trump hat die Einladung des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un angenommen. Die USA verknüpfen das Treffen allerdings an Bedingungen.

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<p>By Michael Vadon (Own work) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADonald_J._Trump_at_Marriott_Marquis_NYC_September_7th_2016_04.jpg">via Wikimedia Commons</a></p>

By Michael Vadon (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un wollen sich laut mehreren Medienberichten noch vor Ende Mai treffen. Als Bedingung für das Treffen der beiden Staatschefs müsse Nordkorea allerdings überprüfbare Schritte zur Denuklearisierung des Landes einleiten. Dies teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders laut Spiegel-Bericht mit.

US-Sanktionen bleiben bestehen

Trump bezeichnete das geplante Treffen als „großen Fortschritt“ in der angespannten Lage der beiden Staaten. Auf Twitter erklärte der US-Präsident, Kim Jong Un habe mit Vertretern Südkoreas „über Denuklearisierung gesprochen, nicht nur über ein Einfrieren“. Zudem werde es Nordkorea in dieser Phase keine Raketentests durchführen. Die US-Sanktionen würden aber bestehen bleiben, „bis eine Vereinbarung erzielt worden ist“, erklärte Trump am Freitag.

Ort des Treffens noch unklar

Der Ort des Treffen ist noch unklar. Wie der Kurier am Sonntag berichtet, habe sich Schweden als Vermittler angeboten. „Wenn wir irgendwie aushelfen können, werden wir es tun“, ließ Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven am Samstag ausrichten.

Angespannte Lage

Im vergangenen Jahr hatte sich der Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm verschärft. Dies führte zu gegenseitigen Drohungen und Provokationen zwischen den USA und Nordkorea. Im September testete das kommunistische Land eine Wasserstoffbombe, was der US-Präsident als „große Bedrohung“ wertete. Einen Monat später erklärte die Führung Nordkoreas, die USA lägen nun in Reichweite nordkoreanischer Raketen. US-Präsident Trump wiederum drohte in einer Rede vor den Vereinten Nationen, die USA würden Nordkorea „völlig zerstören“, sollte Pjöngjang im Konflikt um das Atom- und Raketenprogramm nicht nachgeben.

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