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Stift Klosterneuburg eröffnet Römerlager-Ausstellung „Arrianis“

Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg eröffnete am Donnerstagabend eine Ausstellung zum „Römerlager Arrianis“. Bis 18. November können Besucher dort archäologische Funde und Erkenntnisse über den Limes bestaunen.

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<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User:Kat1100" class="extiw" title="de:User:Kat1100">Kat1100</a> at the <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/" class="extiw" title="de:">German language Wikipedia</a> [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA-3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AStiftKlosterneuburg.JPG">via Wikimedia Commons</a></p>

Das Stift Klosterneuburg erhebt sich auf dem Areal des einstigen Römerlagers Arrianis, das Teil des Donaulimes war. Hier erstreckte sich über vier Jahrhunderte die nördliche Grenze des Römischen Reiches.

Römerlager auf heutigem Stiftsareal

Arrianis war ab dem ersten Jahrhundert nach Christus Standort einer Hilfstruppenkohorte. Diese sicherte den Donauübergang und die Römerstraße. Obwohl heute kein altes Mauerwerk mehr sichtbar ist, weiß man, dass sich der einstige Standort dort befindet, wo sich heute das Altstift und der Stiftsplatz erstrecken. Den Kern der Ausstellung bildet eine begehbare Grabung unter dem Kreuzgang des Stiftes.

Eine Urkunde als besonderes Exponat

Die zahlreichen Bodenfunde bieten spannende Einblicke in die das Leben der vergangenen Zeit. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist ein seltenes Militärdiplom, eine bronzene Entlassungsurkunde eines römischen Soldaten. Die Schaugrabung wird durch das Römische Lapidarium des Stiftsmuseums ergänzt. Hier kann man zahlreiche ungewöhnlich gut erhaltene Grabsteine besichtigen.

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