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Regierung untersucht Missbrauchsskandal in englischer Stadt Telford

Redaktion

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Symbolbild (Max Pixel / CC0)

Eine organisierte Migranten‐Bande soll systematisch minderjährige Mädchen misshandelt, vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen haben. Die Behörden hätten aus Angst vor Rassismus‐Vorwürfen nicht reagiert, berichtet die englische Zeitung Sunday Mirror. Die britische Regierung leitete mittlerweile eine unabhängige Untersuchung ein.

Über einen Zeitraum von mehreren Jahren soll eine organisierte Gruppe Männer „asiatischer Herkunft” insgesamt über 1000 minderjährige Mädchen schwer misshandelt haben. Die Rede ist von Vergewaltigung, Zwangsprostitution und Mord. Die britische Zeitung Sunday Mirror spricht vom „schlimmsten Kindesmissbrauchsskandal Großbritanniens“ und zitiert Opferberichte von jahrelangem Missbrauch, sexueller Versklavung und erzwungenen Abtreibungen. Drei betroffene Mädchen sollen sogar ermordet worden sein.

Die Opfer waren allesamt zwischen 11 und 14 Jahre alt und vorwiegend der weißen Unterschicht angehörig. Ein betroffenes Mädchen schildert, es sei wenige Stunden nach seiner zweiten Abtreibung wieder zum Sex mit den Tätern gezwungen worden.

Polizei blieb aus Angst vor Rassismus‐Vorwürfen untätig

Laut Bericht des Sunday Mirror habe die Polizei aber erst im Jahr 2007 damit begonnen, Ermittlungen aufzunehmen, obwohl der Fall seit Jahren bekannt gewesen sein soll. Da die Täter pakistanischen Migrationshintergrund hätten, sollen die Behörden aus Angst vor Rassismus‐Vorwürfen nicht eingegriffen und Informationen über die Täter zurückgehalten haben. Auch inzwischen seien nur neun der 200 Tatverdächtigen verurteilt worden.

Gezielt weiße Mädchen ausgesucht

Den Recherchen der Zeitung zufolge konzentrierten sich die Täter bei ihrer Suche nach Opfern gezielt auf weiße Mädchen der Unterschicht. Die Sozialarbeiterin Sheila Taylor wird mit den Worten zitiert: „Wir machen Fortschritte, die jungen, weißen Mädchen zu identifizieren, sind aber nicht ausreichend in der Lage, die jungen Täter zu fassen, die ethnischen Minderheiten oder reisenden Völkern angehören.“

Behörden wiegeln ab

Als „sensationsheischend“ bezeichnete hingegen der zuständige Polizeichef Tom Harding in einem Interview mit der britischen BBC das berichtete Ausmaß des Missbrauchsskandals. Er glaube nicht, dass Telford „schlimmer sei als irgendein anderer Ort in England oder Wales.”

Seit die britische Regierung nun eine offizielle Untersuchung der Missbrauchsfälle angekündigt hat, melden sich laut Bericht der FAZ allerdings immer mehr betroffene Mädchen. Die Abgeordnete Lucy Allan sagte gegenüber BBC, ihre Mailbox würde überquellen von entsprechenden Mitteilungen.

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Welt

Identität und Demokratie”: Neue patriotische Allianz im EU‐Parlament gegründet

Stefan Juritz

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ASDF Mitglieder der neuen patriotischen ID-Fraktion. Foto: Facebook-Seite Harald Vilimsky

Mit 73 Abgeordneten stellt die neue ID‐Fraktion die größte patriotische Gruppe im EU‐Parlament. Mit dabei sind auch AfD und FPÖ.

Wien/Brüssel. – Am Mittwoch gründete sich in Brüssel die neue patriotische EU‐Fraktion „Identität und Demokratie – ID”, der auch die österreichische FPÖ angehört. Das gab FPÖ‐Delegationsleiter Harald Vilimsky am Donnerstag in einer Presseaussendung bekannt.

Größte patriotische EU‐Fraktion”

Es ist uns gelungen, einen ersten Schritt hin zu einer Vereinigung des freiheitlich‐konservativ‐patriotischen Lagers im EU‐Parlament zu setzen. Die neue ID‐Fraktion vereinigt nämlich sowohl Delegationen aus der ECR, der EFDD, als auch aus der alten ENF‐Fraktion. Und mit nunmehr 73 Abgeordneten stellen wir die größte patriotische Fraktion im EU‐Parlament“, zeigt sich Vilimsky erfreut.

Ziel der neuen Fraktion sei weder „eine Zerschlagung” noch ein Austritt aus der EU, sondern „die Erzeugung eines notwendigen Reformdrucks auf das europäische Einigungswerk”, wie Vilimsky betont. Als weitere Ziele werden genannt: „echte Subsidiarität”, „Kampf der illegalen Migration”, „mehr direkte Demokratie” sowie der „Erhalt der Vielfalt in Europa auf allen Ebenen”.

Salvini, Le Pen & Co

Der neuen ID‐Fraktion gehören 73 Abgeordnete aus neun Ländern an. Stärkste Kraft ist die italienische Lega von Innenminister Matteo Salvini mit 28 Abgeordneten, gefolgt von Marine Le Pens Rassemblement National aus Frankreich mit 22 Mandataren. Weiters vertreten sind die deutsche AfD (11), die österreichische FPÖ (3), der flämische Vlaams Belang (3) aus Belgien, die Finnen‐Partei (2), die tschechische SPD (2) sowie die Dänische Volkspartei (1) und der estnische EKRE (1).

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Welt

Macron wünscht sich Merkel als EU‐Chefin

Stefan Juritz

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ASDF ActuaLitté [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würde die deutsche Bundeskanzlerin unterstützen, sollte sie EU‐Kommissionspräsidentin werden wollen.

Bisher ist die Nachfolge von EU‐Kommissionspräsident Jean‐Claude Juncker noch nicht geklärt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bringt nun wieder die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Spiel.

Europa braucht Gesichter”

Gegenüber dem Schweizer Sender RTS erklärte Macron, er würde Merkel als neue EU‐Kommissionspräsidentin unterstützen, „wenn sie es machen wollte”.

Europa braucht Gesichter, starke Persönlichkeiten, es braucht Leute, die eine persönliche Glaubwürdigkeit haben und die Kompetenzen, um die Posten auszufüllen”, zitiert die dpa den französischen Präsidenten

Merkel selbst hat einen Wechsel nach Brüssel bereits zuvor ausgeschlossen. Laut eigenen Angaben will sich die Kanzlerin nach ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin aus der Politik zurückziehen.

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Gesellschaft

Vatikan spricht sich gegen „Gendertheorie“ aus

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

In einem offiziellen Dokument warnt der Vatikan vor der „Auslöschung” der Geschlechter.

Rom. – Das Dokument trägt den Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ und wurde am vergangenen Montag vorgestellt. Wie das „Domradio“ berichtet, wird darin scharfe Kritik an der „Gendertheorie“ geübt. Diese sei ein „konfuses Konzept der Freiheit“ und beziehe sich primär auf „momentane Sehnsüchte“ der Betroffenen. Allgemein entspränge der Trend zu den fließenden Übergängen zwischen den Geschlechtern der Postmoderne.

Wie die „Tagesschau“ berichtet, wird die „Gendertheorie“ konkret als Ideologie bezeichnet, welche die „Natur eines Mannes und einer Frau leugnet und eine Gesellschaft ohne geschlechtliche Unterschiede vorsieht“. Dies stehe der „anthropologischen Grundlage“ der Familie klar entgegen, so der Vatikan.

In dem Text ist weiter zu lesen, dass man mit dem Dokument zum Dialog anregen wolle. Und der Vatikan betont auch: Es sei es stets Respekt gegenüber allen Menschen zu lehren und niemand dürfe wegen seins Glaubens oder seiner sexuellen Neigungen verfolgt oder diskriminiert werden.

Kritik von Schwulen und Lesben

Kritik am Dokument folgte rasch. So kritisierte die US‐Organisation „New Ways Ministry“, dass durch das Schreiben lediglich Vorurteile geschürt würden. Auch die Gefahr von „Gewalt gegen Minderheiten“ würde durch solche Aussagen gesteigert werden.

New Ways Ministry” hat ihren Hauptsitz in Maryland und setzt sich für die Rechte von Homo‐, Bisexuellen und Transgender (LGBT) in der katholischen Kirche ein.

Der Vorsitzende der Organisation, Francis DeBernardo, erklärte, es gäbe „Faktoren, die über die Genitalien eines Menschen hinausgingen“. Er plädierte deshalb dafür, dass Menschen vielmehr ihr Geschlecht „entdecken“ sollten, um so die Person zu erkennen, als die sie geschaffen wurden. Der Vatikan fördere durch die Veröffentlichung des Dokuments aktiv „die falsche Lehre“. Er stütze sich auf „Mythen, Gerüchte und Unwahrheiten“.

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