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Putin triumphiert bei Präsidentschaftswahl in Russland

Redaktion

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am

Kremlin.ru [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons

Russlands Präsident Wladimir Putin wurde am Sonntag mit 76,7 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Oppositionsnahe Kreise berichteten von angeblichen Wahlmanipulationen.

76,7 Prozent der Wähler schenkten Wladimir Putin das Vertrauen und sicherten Russlands Präsidenten damit eine vierte Amtszeit. Das Ergebnis ist gleichzeitig auch das beste seiner Karriere. Auf Platz zwei landete der Kommunist Pawel Grudinin mit gut 13 Prozent. Wladimir Schirinowski von der Liberal‐demokratischen Partei erreichte dahinter 5,7 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 67 Prozent.

Putin: „Ich sehe darin Vertrauen und Hoffnung”

Ich sehe darin eine Anerkennung von dem, was in den letzten Jahren unter sehr schweren Bedingungen geleistet worden ist”, kommentierte Putin am Wahlabend das Ergebnis vor seinen Anhängern. Er sehe darin „Vertrauen und Hoffnung” des russischen Volks.

Berichte über Unregelmäßigkeiten

Oppositionsnahe Kreise berichteten noch am Sonntag von angeblicher Wahlmanipulation. Es sei Berichten zufolge etwa zu Mehrfachstimmabgaben und erzwungener Stimmabgabe gekommen. Die Vorsitzende der Wahlkommission, Ella Pamfilowa, sprach laut Bericht der Stuttgarter Nachrichten dennoch von einer transparenten Abstimmung und „relativ geringen” Unregelmäßigkeiten. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) war mit fast 600 Beobachtern vertreten und will am Montag ihre Einschätzung zur Wahl mitteilen.

Protest in der Ukraine

Zum ersten Mal an der russischen Präsidentschaftswahl beteiligt waren die Bewohner der Schwarzmeer‐Halbinsel Krim. Dort stimmten laut Bericht von RT Deutsch 91,7 Prozent für Putin. Gegen die Teilnahme der Krim hatte die Ukraine mit Blockaden von Konsulaten und der Botschaft in Kiew protestiert. Russland warf der Ukraine deshalb vor, russische Staatsbürger im Land an der Ausübung ihres Wahlrechts zu hindern.

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1 Kommentar

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  1. Avatar

    Gotthelm Fugge

    19. März 2018 at 8:29

    So sehen „Qualitätsmedien” in DE die Wahl von Putin zum Präsidenten Russlands:

    WeLT‐Online / 20180319:
    Mit der (zur Auflagenerhöhung) versuchten reisserischen Überschrift incl. Volksbelehrungs‐Verblödungstext diskreditiert sich diese mediale Revolutionsgarden‐Journaille wie nachstehend selbst:

    „Der Zar ließ wählen – und die Wähler machten mit
    Die Neuigkeit aus Moskau kommt nicht überraschend.
    Man hätte schon früher gratulieren können.
    Das Volk hat seine Schuldigkeit getan.
    Der Zar ließ wählen, und die Wähler machen mit und schenken ihm wie gewünscht mit 76,67 % der Stimmen eine weitere Amtszeit.””

    Was ist in DE anders?
    Für die vergangene Bundestagswahl bei uns hätte es dann nur heißen müssen:
    „Die Königin und ihr Hofstaat ließen wählen – und die Wähler machten mit”

    Mit gewählt wurde auch ihr kompletter Anhang von willfährigen Vasallen und Paladinen eingebunden im Schleppverbund des politisch‐medialen Kartells in trauter Eintracht mit den ergrauten Polit‐ und Showbusiness‐Eminenzen neben junglinken Weltfremd‐Akademikern und den aggressiven Social‐Justice‐Kriegern aus dem gewaltaffinen Linke‐Antifa‐VERDI‐Bsirske‐Gewerkschafts‐SPD‐Grüne‐Khmer‐Jungvolk‐Gutmenschen‐Einpeitscher‐Verein.

    WeLT‐Online, so sehr weit sind Sie von medialer „alternativloser” Beeinflussung gar nicht entfernt!
    Merkel vs. Putin – Einheit von Kampf der (angeblichen) Gegensätze?

    Ich bezeichne das auch ohne Schiedsrichter‐Video‐Beweis seitens WeLT‐Online als ein „klassisches Eigentor”!

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Welt

Identität und Demokratie”: Neue patriotische Allianz im EU‐Parlament gegründet

Stefan Juritz

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am

ASDF Mitglieder der neuen patriotischen ID-Fraktion. Foto: Facebook-Seite Harald Vilimsky

Mit 73 Abgeordneten stellt die neue ID‐Fraktion die größte patriotische Gruppe im EU‐Parlament. Mit dabei sind auch AfD und FPÖ.

Wien/Brüssel. – Am Mittwoch gründete sich in Brüssel die neue patriotische EU‐Fraktion „Identität und Demokratie – ID”, der auch die österreichische FPÖ angehört. Das gab FPÖ‐Delegationsleiter Harald Vilimsky am Donnerstag in einer Presseaussendung bekannt.

Größte patriotische EU‐Fraktion”

Es ist uns gelungen, einen ersten Schritt hin zu einer Vereinigung des freiheitlich‐konservativ‐patriotischen Lagers im EU‐Parlament zu setzen. Die neue ID‐Fraktion vereinigt nämlich sowohl Delegationen aus der ECR, der EFDD, als auch aus der alten ENF‐Fraktion. Und mit nunmehr 73 Abgeordneten stellen wir die größte patriotische Fraktion im EU‐Parlament“, zeigt sich Vilimsky erfreut.

Ziel der neuen Fraktion sei weder „eine Zerschlagung” noch ein Austritt aus der EU, sondern „die Erzeugung eines notwendigen Reformdrucks auf das europäische Einigungswerk”, wie Vilimsky betont. Als weitere Ziele werden genannt: „echte Subsidiarität”, „Kampf der illegalen Migration”, „mehr direkte Demokratie” sowie der „Erhalt der Vielfalt in Europa auf allen Ebenen”.

Salvini, Le Pen & Co

Der neuen ID‐Fraktion gehören 73 Abgeordnete aus neun Ländern an. Stärkste Kraft ist die italienische Lega von Innenminister Matteo Salvini mit 28 Abgeordneten, gefolgt von Marine Le Pens Rassemblement National aus Frankreich mit 22 Mandataren. Weiters vertreten sind die deutsche AfD (11), die österreichische FPÖ (3), der flämische Vlaams Belang (3) aus Belgien, die Finnen‐Partei (2), die tschechische SPD (2) sowie die Dänische Volkspartei (1) und der estnische EKRE (1).

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Welt

Macron wünscht sich Merkel als EU‐Chefin

Stefan Juritz

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ASDF ActuaLitté [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würde die deutsche Bundeskanzlerin unterstützen, sollte sie EU‐Kommissionspräsidentin werden wollen.

Bisher ist die Nachfolge von EU‐Kommissionspräsident Jean‐Claude Juncker noch nicht geklärt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bringt nun wieder die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Spiel.

Europa braucht Gesichter”

Gegenüber dem Schweizer Sender RTS erklärte Macron, er würde Merkel als neue EU‐Kommissionspräsidentin unterstützen, „wenn sie es machen wollte”.

Europa braucht Gesichter, starke Persönlichkeiten, es braucht Leute, die eine persönliche Glaubwürdigkeit haben und die Kompetenzen, um die Posten auszufüllen”, zitiert die dpa den französischen Präsidenten

Merkel selbst hat einen Wechsel nach Brüssel bereits zuvor ausgeschlossen. Laut eigenen Angaben will sich die Kanzlerin nach ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin aus der Politik zurückziehen.

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Gesellschaft

Vatikan spricht sich gegen „Gendertheorie“ aus

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

In einem offiziellen Dokument warnt der Vatikan vor der „Auslöschung” der Geschlechter.

Rom. – Das Dokument trägt den Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ und wurde am vergangenen Montag vorgestellt. Wie das „Domradio“ berichtet, wird darin scharfe Kritik an der „Gendertheorie“ geübt. Diese sei ein „konfuses Konzept der Freiheit“ und beziehe sich primär auf „momentane Sehnsüchte“ der Betroffenen. Allgemein entspränge der Trend zu den fließenden Übergängen zwischen den Geschlechtern der Postmoderne.

Wie die „Tagesschau“ berichtet, wird die „Gendertheorie“ konkret als Ideologie bezeichnet, welche die „Natur eines Mannes und einer Frau leugnet und eine Gesellschaft ohne geschlechtliche Unterschiede vorsieht“. Dies stehe der „anthropologischen Grundlage“ der Familie klar entgegen, so der Vatikan.

In dem Text ist weiter zu lesen, dass man mit dem Dokument zum Dialog anregen wolle. Und der Vatikan betont auch: Es sei es stets Respekt gegenüber allen Menschen zu lehren und niemand dürfe wegen seins Glaubens oder seiner sexuellen Neigungen verfolgt oder diskriminiert werden.

Kritik von Schwulen und Lesben

Kritik am Dokument folgte rasch. So kritisierte die US‐Organisation „New Ways Ministry“, dass durch das Schreiben lediglich Vorurteile geschürt würden. Auch die Gefahr von „Gewalt gegen Minderheiten“ würde durch solche Aussagen gesteigert werden.

New Ways Ministry” hat ihren Hauptsitz in Maryland und setzt sich für die Rechte von Homo‐, Bisexuellen und Transgender (LGBT) in der katholischen Kirche ein.

Der Vorsitzende der Organisation, Francis DeBernardo, erklärte, es gäbe „Faktoren, die über die Genitalien eines Menschen hinausgingen“. Er plädierte deshalb dafür, dass Menschen vielmehr ihr Geschlecht „entdecken“ sollten, um so die Person zu erkennen, als die sie geschaffen wurden. Der Vatikan fördere durch die Veröffentlichung des Dokuments aktiv „die falsche Lehre“. Er stütze sich auf „Mythen, Gerüchte und Unwahrheiten“.

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