Österreich Politik

Sozialistische Studenten starten Kampagne gegen Studiengebühren

By GBW.at [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Die SPÖ‐nahe Studentenorganisation macht mit einer neuen Kampagne gegen Studiengebühren mobil. 

Der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) hat am Montag seine Kampagne „Werde aktiv gegen Studiengebühren” gestartet. Die SPÖ‐nahe Studentenorganisation reagiert damit auf die Pläne der schwarz‐blauen Regierung, allgemeine Studiengebühren an Österreichs Universitäten einzuführen.

Kritik an „neoliberaler Politik” von Schwarz‐Blau

Die Regierung Schwarz‐Blau will mit ihrer neoliberalen Politik Studiengebühren einführen. Damit sollen Hochschulen in einen Ort verwandelt werden, an dem nur diejenigen studieren sollen, die es sich leisten können. Hier wird uns ein Hochschulsystem präsentiert, in dem nur Platz für die Wenigen und nicht für die Vielen ist”, kritisiert Katharina Embacher, Vorsitzende des VSStÖ, in einer Presseaussendung.

Der VSStÖ setzt sich deshalb laut eigenen Angaben „bedingungslos für einen offenen und freien Hochschulzugang” ein. Bildung dürfe „niemandem verwehrt” werden und müsse „allen gleichermaßen zugänglich” sein – „unabhängig von Geschlecht oder sozialer Herkunft”, wie Embacher betont.

Streitthema Studiengebühren

Studiengebühren bleiben ein großes Streitthema unter Studenten. Während die linken ÖH‐Fraktionen sich geschlossen gegen Studiengebühren aussprechen, setzen sich beispielsweise die JUNOS (Junge liberale NEOS) für die Einführung ein. Ungewiss bleibt hingegen die Position der freiheitlichen Studenten: Auf Nachfrage der Tagesstimme wollte der RFS derzeit keine Stellungnahme abgeben.

Bei den Koalitionsverhandlungen im vergangenen Jahr hatten sich ÖVP und FPÖ Medienberichten zufolge auf die Einführung allgemeiner Studiengebühren geeinigt. Studenten sollen demnach ab dem dritten Semester, nach Ende der Studieneingangs‐ und Orientierungsphase, Gebühren zahlen. Geplant sei zudem ein Steuerbonus, bei dem man sich die Gebühren nach Ende des Studiums beim Steuerausgleich wieder zurückholen kann. Damit will die Regierung Akademiker auch nach dem Studium in Österreich halten.

Derzeit müssen Langzeitstudenten und Studenten aus Drittstaaten Beiträge in der Höhe von 363,36 Euro pro Semester zahlen.

3 Kommentare

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  • So sind die Linksfaschists gepolt: sie wollen den Staat auflösen, sie wollen nichts staatliche mehr haben… doch studieren an Unis‐ und das kostenlos. Verdammte Idioten‐ kapiert Ihr eigentlich gar nichts.
    Nur der Staat und seine Steuerzahler macht möglich, dass Ihr Faulpelze
    statt zu arbeiten auf den Unis Euer Unwesen treiben könnt.

    • HenP
      ist das eigentlich dein Ernst?
      Du bist also für Studiengebühren nur weil es deine Führer auch sind oder siehst du das tatsächlich für richtig an, dass nur Menschen studieren sollen die es sich leisten können und ein engargierter, talentierter junger Mann aus einer 7‐köpfigen Familie soll gefälligst zuhause bleiben ?
      Also ich hoffe ja inständig dass du der einzige Idiot mit so einer Meinung bist.
      Ja, ich meine tatsächlich dass du mit so einer menschenverachtenden und mitteralterlichen Einstellung ein Idiot bist.
      Na dann machs mal gut ^^

      • Das ist ein Strohmann. Jemand dem es ernst ist, wird auch nach der Einführung von Studiengebühren studieren (egal wie groß seine Familie ist), nebenbei für sein Studium arbeiten und sich schon deswegen Studienfächer wählen, die wirtschaftlich Sinn machen.

        Blablabla…Idiot…blablabla…menschenverachtend…blabla…mittelalterlich…blablabla…Idiot…”
        Mehr braucht man über Sie nicht zu wissen. Sehr gebildet. Ja, die Studiengebühren können nicht früh genug kommen – dann werden auch ständig die Hand aufhaltende Pfeifen wie Sie ganz schnell aussortiert. An Ihnen geht kein wertvoller Akademiker verloren.

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