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Gesellschaft

Führender Islamgelehrter kündigte eine „Eroberung Europas” an

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Für Aufregung in sozialen Medien sorgt derzeit ein Video des führenden Islamgelehrten Yusuf al-Qaradawi, welcher bereits vor fast zwanzig Jahren eine bevorstehende islamische Eroberung Europas ankündigte. 

Yusuf al-Qaradawi war über Jahrzehnte hinweg prominentes Gesicht der islamischen Muslimbruderschaft, welcher er bereits zu Studienzeiten in Ägypten beitrat. Ein Gastkommentator der Welt bezeichnete ihn 2010 sogar als „einflussreichsten TV-Scheich der arabischen Welt”. Seine im pan-arabischen Sender al-Jazeera gesendeten Predigten gehen thematisch oftmals über das Religiöse hinaus und erreichen in der islamischen Welt ein Millionenpublikum.

Eroberung Europas durch Missionierung

Im vorliegenden Video aus dem Jahr 1999 spricht er von einer Prophezeiung, wonach auf die historische Eroberung Konstantinopels ausgangs des Mittelalters nun die kommende Eroberung Roms bevorstünde. Dies bedeute eine Rückkehr des Islams nach Europa. Dabei handle es sich um keinen militärischen Feldzug sondern eine ideelle Eroberung durch die Da’wa. Dieser Begriff beschreibt den Vorgang islamischer Missionsaktivität. Al-Qaradawi wörtlich :

Diese nächste Eroberung wird wahrscheinlich ein Eroberung durch Da’wa und Ideen sein. Es gibt keinen Grund, die Eroberung mit dem Schwert durchzuführen. Wir werden diese Länder ohne Armeen erobern. Wir wollen Armeen von Da’wa-Predigern und Lehrern.”

Einflussreicher Prediger unter Muslimen in Europa

Diese Ankündigung ist besonders deshalb brisant, weil Al-Qaradawi auch in Europa kein unbeschriebenes Blatt ist. In London gründete er Ende der 1990er-Jahre mit dem Europäischen Rat für Fatwa und Forschung sowie der Internationalen Union muslimischer Gelehrter gleich zwei Organisationen, welche die Verbreitung des Islams in Europa fördern sollen. Erstere beschäftigt sich mit der Anwendung islamischer Normen auf europäische Normen, während zweitere selbst im arabischen Raum in einem Näheverhältnis zum politischen Islam gesehen wird.

Indes galten über Jahrzehnte hinweg seine Schriftwerke ungeprüft als führende Schriften islamischer Organisationen in Europa. Sein 1960 erschienenes Leitwerk „Das Erlaubte und das Verbotene im Islam” fand über Jahre hinweg auf Empfehlung der Islamischen Glaubsgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) als Lehrmittel im islamischen Religionsunterricht Verwendung. Außerdem sollen seine Ansichten aufgrund der weitreichenden Erhältlichkeit des Buches im deutschsprachigen Raum auch unter jugendlichen Muslimen in Deutschland Gehört finden.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    W B

    28. März 2018 at 22:12

    Leider kommt das überhaupt nicht überraschend, fügt es sich doch nahtlos an ähnliche Aussagen in der Vergangenheit. Unser Politik und unsere Massenmedien schauen bewußt seit Jahrzehnten weg.

  2. Avatar

    Peter Lüdin

    1. April 2018 at 10:21

    Und das Ganze mit kräftiger Unterstützung hiesiger Sozialämter…

  3. Avatar

    Rainer 2

    13. August 2018 at 21:19

    Das Gros der Politiker, das der Masseneinwanderung positiv gegenüber steht, kann einfach nicht zu blöd sein, das Resultat ihres Handelns nicht zu begreifen. Sie wollen es genau so.

  4. Avatar

    Mick

    2. November 2018 at 7:14

    Und genau darum ist es dem Islam immer gegangen ! Scho Ghaddafi hat gewarnt , das die Türken das trojanische Pferd sind , die den Islam nach Europa bringen .

    Und Europa ( besonders Deutschland ) gibt ihnen noch grosszügige Unterstützung Geld , Häuser etc dafür – Geld , das viele die hier hart arbeiten nie verdienen werden !

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Gesellschaft

Jeder zweite Deutsche empfindet politische Korrektheit als Maulkorb

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Zu einem alarmierenden Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage: Eine knappe Hälfte der Deutschen sieht die volle Meinungsfreiheit nicht mehr gewährleistet. 

Erfurt. – Schockierende 45 Prozent der Deutschen haben einer Erhebung des Meinungsforschungsinstitut Insa zufolge das Gefühl, dass sie ihre Meinung aufgrund politischer Korrektheit nicht mehr vollständig äußern können. Waren es bei Frauen etwas mehr als zwei von fünf (43 Prozent), teilten gleich 48 Prozent der Männer diese Empfindung.

Offener Brief von Prominenten als Anlass für Umfrage

Andererseits sieht ein knappes Drittel der Befragten (32 Prozent) keine Einschränkung seiner Meinungsfreiheit. 14 Prozent wussten keine eindeutige Antwort, neun Prozent verweigerten eine Angabe. Anlass der Beauftragung durch das evangelische Portal Idea war ein offener Brief von 150 Intellektuellen und anderen Prominenten. Diese prangerten ein wachsendes Klima der Intoleranz anprangerte, das offene Debatte zugunsten „ideologischer Konformität” unterdrücke.

Altersunterschiede bei gefühlter Meinungsfreiheit

Auffällig ist die unterschiedliche Empfindung nach Altersgruppen. Am stärksten fühlten sich 40- bis 49-Jährige eingeschränkt, auch bei den Über-60-Jährigen waren es 47 Prozent. Am anderen Ende steht die junge Generation: Fast zwei Drittel glauben, frei Schnauze reden zu können, vergleichsweise geringe 35 Prozent sahen keine Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit. Mehr Sorgen machten sich Bewohner der neuen Bundesländer (50 Prozent) als jene im Westen (45 Prozent).

AfD-Wähler mit meisten Sorgen um freies Wort

Interessant ist auch, dass es zwischen politischen Präferenzen teils eklatante Unterschiede gab. So waren gleich 81 Prozent der AfD-Wähler der Ansicht, dass freie Äußerung nicht mehr möglich sei. Auch FDP-Sympathisanten teilten diese Empfindung mit 63 Prozent überdurchschnittlich oft.

Etwa im Schnitt waren Anhänger der Koalitionsparteien: 45 Prozent der SPD-Fans und 41 Prozent der Wähler der Unionsparteien sahen sich durch politische Korrektheit eingeschüchtert.

Linke und Grüne sehen kaum Einschränkungen

Im Vergleich praktisch keine Verengung der Meinungskorridore empfanden daher Anhänger von Parteien im prononciert linken Spektrum. Waren es bei Linkspartei-Sympathisanten noch 31 Prozent, ist nur jeder vierte Grünwähler dieser Ansicht (26 Prozent).

Das  niedrige Ergebnis könnte ein Indiz dafür sein, dass Sympathisanten linker Parteien am ehesten Ideen anhängen, welche im heutigen Zeitgeist als „politisch korrekt” gelten – und deren Maximen im Umkehrschluss seltener als Einschränkung empfinden.


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Gesellschaft

Marx-Denkmal verhüllt: Staatsschutz nimmt Beatrix von Storch ins Visier

Julian Schernthaner

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Mit Beatrix von Storch ist eine prominente AfD-Politikerin ins Visier der Ermittlungsbehörden geraten. Sie hatte nämlich unlängst ein Denkmal von Karl Marx zeitweise mit einem Plastiksack verhüllt. 

Berlin. – Die Aktion ereignete sich am Dienstag als Reaktion auf die Debatte um angeblich rassistische Denkmäler. Während diese in Wien zur mehrfachen Verunstaltung des Lueger-Denkmals führten und in Bristol gar zur gewaltsamen Entfernung der Statue eines auch im Sklavenhandel tätigen städtischen Wohltäters. Der Protest der AfD-Politikerin im Tandem mit einigen Aktivisten der „Jungen Alternative” fiel anders aus.

Protestaktion gegen linken Denkmalsturm

Möglicherweise nahm ihre Aktionen auch Anleihen daran, dass auffällig war, dass vor allem Statuen in Mitleidenschaft gezogen wurden, die linken Ideologen schon länger ein Dorn im Auge sind. Für ihre mehrschichtige Protestaktion verhüllte sie in Berlin ein Denkmal zu Ehren von Karl Marx mit einem schwarzen Müllsack.

Ihrer Ansicht nach unterscheidet sich dessen Vita wenig von jener der Feindbilder der Denkmalstürmer: „Karl Marx war der Vordenker der gewaltsamen Revolution und der kommunistischen Diktaturen, er war darüber hinaus Rassist, Antisemit und Verächter der parlamentarischen Demokratie“, so von Storch.

Laut Berliner Tagesspiegel wollte sie eigenen Angaben zufolge gegen die virulente Debatte protestieren, weil diese „zur Bilderstürmerei verkommen” sei. Gleichzeitig blieben die Idole der Linken wie Marx verschont, unabhängig von deren Lebenswandel.

Von Storch: „Wachsender Einfluss der SED-Nachfolgepartei”

Dass ihre Kritik an Marx als mögliche Staatsgefährdung gesehen werde, zeige wiederum „den wachsenden Einfluss der SED-Nachfolgepartei und linksradikaler Gruppen auf Politik und Behörden“, so das Unverständnis seitens von Storch über die Ermittlungen. Der rot-rot-grüne Senat in Berlin wolle jedenfalls „eine Debatte über den Rassismus und Antisemitismus von Karl Marx mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln unterdrücken“, so von Storch dem Focus zufolge.


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Gesellschaft

Totaler Kahlschlag droht: Auch Webhoster kündigt Sellner

Julian Schernthaner

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Nachdem große Technologiekonzerne bereits in den vergangenen Tagen die Schlagzahl gegen Identitären-Chef Martin Sellner empfindlich erhöhten, folgt nun die nächste Hiobsbotschaft.

Ismaning/Wien. – Wie der patriotische Aktivist und Vlogger in seinem Telegram-Kanal berichtet, habe ihm nämlich nun auch sein Webhoster ein Kündigungsschreiben zugesandt. Zur Dokumentation teilte Sellner ein anonymisiertes Abbild der Nachricht seiner Hosting-Firma, die ihren Sitz laut Homepage im bayerischen Ismaning hat.

Sellner sieht sich als Ziel eines „digitalen Totalitarismus”

Darin teilt das Unternehmen ihm mit, den Hostingvertrag mit Wirkung zum 26. September zu kündigen. Genauere Informationen – also möglicherweise auch zu den Beweggründen – sollen Sellner auf postalischem Weg zukommen. Dieser erklärt seinen Sympathisanten, dass diese Entscheidung bedeute, dass er mit seiner Homepage umziehen müsse.

Dass die Kündigung ausgerechnet jetzt geschieht, verwundert ihn kaum. „Die Demokratiesimulation wird immer dürftiger und dahinter blitzt der digitale Totalitarismus hervor […]  Die großen Konzerne beugen sich diesen modernen stalinistischen Säuberungen”, so die scharfe Kritik Sellners, nachdem ihm auch die nächste Plattform verloren zu gehen droht.

Ob die Kündigung des Webhostings tatsächlich mit der jüngsten Löschwelle zu tun hat oder nur zufällig zu einer ähnlichen Zeit stattfand, ist noch unklar. Die Tagesstimme bleibt an der Sache dran und wird über eine allfällige Stellungnahme der Hostingfirma berichten.

Einflussreicher Thinktank empfahl Löschungen

Hinter der jüngsten Welle vermutet Sellner eine politische Motivation: „Linke Ideologieeliten aus den USA können jederzeit, jede beliebige Person am Globus auslöschen.” Und tatsächlich – nur wenige Tage bevor Twitter seine Präsenz und über 50 weitere identitäre Konten löschte publizierte eine Mitarbeiterin des einflussreichen „Southern Poverty Law Center” ein Pamphlet, welches sich genau für derartige Schritte aussprach – Die Tagesstimme berichtete.

Wenige Tage später folgte auch der YouTube-Kanal Sellners, der zuletzt etwa 145.000 Abonnenten besaß. Gegen die seiner Ansicht nach widerrechtlichen Sperren will sich der Wiener auch juristisch zur Wehr setzen. Derweilen bittet er seine Fans, seine politische Arbeit auf Kanälen, die ihm noch zur Verfügung stehen – etwa Parler (statt Twitter) oder Bitchute (statt YouTube) zu folgen.


Weiterlesen:

Nächster Schlag: Martin Sellner jetzt auch auf YouTube gesperrt (14.07.2020)

Die Hintergründe zur Twitter-Löschwelle gegen die Identitären (11.07.2020)

Aktion scharf: Twitter sperrt zahlreiche rechte Accounts (10.07.2020)


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