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Kunasek

„Politischer Islam ist für mich kein Teil von Österreich“

Die Islam-Aussage von Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) im Presse-Interview hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt. Auf die Frage, ob der Islam zu Österreich gehöre, hatte er geantwortet: „Wir alle wissen, dass es so ist.“ Nun veröffentlicht er eine Klarstellung auf Facebook.

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<p>Hintergrund: By User:MatthiasKabel (Own work) [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA-3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASPZ_Ulan_frontview.jpg">via Wikimedia Commons</a> / Bild Mario Kunasek: fpoe.at / Collage: Die Tagesstimme</p>

Hintergrund: By User:MatthiasKabel (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons / Bild Mario Kunasek: fpoe.at / Collage: Die Tagesstimme

„Der politische Islam ist für mich absolut kein Teil von Österreich – jeder der mich und unsere Politik für unsere Heimat kennt, weiß das“,

so Kunasek, der behauptet, im Presse-Interview verkürzt dargestellt worden zu sein.

Verfehlte Zuwanderungspolitik

Durch die verfehlte Zuwanderungspolitik der letzten Jahre seien in Österreich Menschen zu einem Teil der Bevölkerung geworden, die unserem Kulturkreis fremd sind, schrieb Kunasek auf seiner Facebook-Seite. Viele davon seien in unser Land gekommen, um ein gutes Leben zu führen. Sie würden jedoch keinen Beitrag zu ihrer Integration in unsere Heimat und Kultur leisten wollen. Diese Realität stelle eine tägliche Herausforderung für die Politik dar. „Auf dieses Faktum bezog sich meine Aussage ‚wir alle wissen, dass es so ist'“, betonte der Verteidigungsminister.

Vertreten, aber nicht verwurzelt

Der Islam sei zwar in Österreich vertreten, aber historisch und kulturell nicht verwurzelt, führte Kunasek weiter aus. „Wir erwarten von Menschen, die in unserem Land leben wollen, dass sie unsere Werte, Kultur und demokratischen Grundsätze akzeptieren. Wir werden nicht aufhören, dies von ihnen einzufordern“, betonte der Verteidigungsminister.

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