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Österreich

Graz: FPÖ lehnt Umbenennungen von Straßen strikt ab

Redaktion

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am

Conrad-von-Hötzendorf-Straße: By Kurt Kulac (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY 2.5], via Wikimedia Commons

Ein Historiker‐Bericht stuft 20 Grazer Straßennamen als bedenklich ein. Nun diskutieren die Parteien über die weiteren Schritte. Die FPÖ stellt sich dabei strikt gegen die Umbenennung von Straßennamen. Die anderen Gemeinderatsfraktionen wollen sich derzeit noch nicht festlegen. Allerdings sollen die Anrainer in die Diskussion eingebunden werden, so der Tenor.

Fast vier Jahre lang hat eine von der Stadt Graz beauftragte Expertenkommission die Straßennamen der steirischen Landeshauptstadt untersucht. Die vom Historiker Stefan Karner geleitete Kommission stuft in ihrem Endbericht 82 Straßennamen als „kritisch”, davon 20 sogar als „höchst bedenklich” ein. Darunter finden sich beispielsweise die Conrad‐von‐Hötzendorf‐Straße, die Dr.-Karl-Lueger-Straße sowie die Jahngasse und die Kernstockgasse. Laut Bericht der Kleinen Zeitung hat die Stadt Graz die Kosten für die Untersuchung mit rund 150.000 Euro veranschlagt.

Bürgermeister Nagl will „gemeinsames Vorgehen”

Noch unklar ist derzeit, welche Auswirkungen der Bericht haben wird. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung will man darüber diskutieren, welche Maßnahmen anhand des Untersuchungsergebnisses getroffen werden sollen. Dabei kommen Umbenennungen oder auch Zusatztafeln in Fragen. „Ich schließe nichts aus, wünsche mir aber eine gemeinsame Vorgehensweise“, so Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) nach Angaben des ORF. Gegen den Willen der Bevölkerung soll es jedenfalls keine Umbenennung geben.

FPÖ: „Überschießende Beurteilungen” der Expertenkommission

Die FPÖ Graz spricht sich bisweilen als einzige Fraktion öffentlich klar gegen die Straßenumbenennungen aus. „Abgesehen von den wirtschaftlichen Auswirkungen, von den verwaltungsorganisatorischen Auswirkungen und den Kosten und Mühen für die betroffenen Anwohner werden wir Straßenumbenennungen in diesem Zusammenhang nicht mittragen”, betonte FPÖ‐Klubobmann Armin Sippel. Man sei jedoch bereit, in ausgewählten Fällen über entsprechende Zusatztafeln mit „wohlformulierter Textierung” zu diskutieren. Außerdem verlangt die FPÖ eine Neuregelung für Neubenennungen von Straßen nach Personen.
Weil unter den als problematisch eingestuften Persönlichkeiten auch Martin Luther, Hans Kloepfer und Abraham a Santa Clara zu finden sind, spricht die Grazer FPÖ weiters von „überschießenden Beurteilungen” der Expertenkommission.

SPÖ: Anrainer informieren und einbinden

Die SPÖ betont unterdessen, dass die betroffenen Anrainer rasch informiert und von Anfang an eingebunden werden müssten. „Das allerwichtigste ist jetzt einmal, die BewohnerInnen am Laufenden zu halten: Was ganz konkret die HistorikerInnen‐Kommission in Bezug auf den jeweiligen Straßennamen ergeben hat, und dass auf Basis dessen nunmehr weitergehende Überlegungen angestellt werden, in die selbstverständlich auch die AnwohnerInnen von Anbeginn an miteinbezogen werden“, betonte SPÖ‐Klubchef Michael Ehmann.

Grüne wollen Diskussion „differenziert und ergebnisoffen” führen

Ähnlich sehen das auch die Grazer Grünen. Ihrer Ansicht nach müssten die Anrainer eingebunden, informiert und bei anfallenden Kosten auch unterstützt werden. „Gerade jetzt, im Gedenkjahr 2018, müssen wir die Diskussion um diese Straßennamen differenziert und ergebnisoffen führen. Welche konkreten Maßnahmen am Ende dieser Diskussion stehen sollen, lassen wir bewusst offen”, heißt es auf der Facebook‐Seite der Grazer Grünen. Im Jahr 2013 hatten die Grünen die Umbenennung der Conrad‐von‐Hötzendorf‐Straße gefordert und dazu eine Petition gestartet.

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1 Kommentar

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  1. Avatar

    Herbert Van Oester

    6. April 2018 at 17:12

    … leider diese Universität, wie mehrheitlich alle anderen, heute ganz eklatant daran leidet, dass nicht mehr Wissenschaft vermittelt wird, sondern alles darauf ausgelegt ist, WIE & WAS ZU DENKEN ist.
    Dabei will ich gar nicht behaupten, dass dies´ eine politische Vorgabe von Regierungs‐Mächten ist, sondern dass die Universitäten von einem STÄDTISCHEN PÖBEL unterminiert wurden – und das schon seit rund dreißig Jahren. Was ich als rund einem halben Jahrhundert zur Wahl berechtigter Bürger zunehmend feststellen konnte. Diese „Unterminierung” von diesem PÖBEL, der sich selber gerne als „Elite” bezeichnet, auch in Schulen, ja sogar bis hin zu Kindergärten stattfindet.
    „STÄDTISCHER PÖBEL” nicht auf Herkunft dieser Individuen bezogen ist, sondern weil dieser PÖBEL mit seinen Agitationen im städtisch urbanen ‚Bereich sein Unwesen treibt, weil im anonymen Speck‐Gürtel der Städte ganz gut auf fremder Menschen Kosten zu leben ist. Im ländlichen Raum dieser PÖBEL keine Chance hätte, mit seinem Wahnsinn zu landen. Denn sind das oft auch solche, die unseren erfahrenen, fleißigen Bauern nur zu gern das „biologisch richtige Melken” lehren wollen.
    So wie dieser Pöbel uns den „Blick über den Teller‐Rand” lehren will, doch selber nicht ´mal bis zur eigenen Nasen‐spitze sehen kann.
    Ist es doch hinlänglich erwiesen, dass sämtliche, nach Denk‐Art dieses Pöbels in Angriff genommenen Problemlösungen hernach erst richtig zum Problem werden … – gutmenschlich eben
    Ein STÄDTISCHER PÖBEL, der vor paar Oster‐Sonntagen noch VOR der Oper randalierte, während sich rechtschaffene Bürger, Leistungsträger, bei guter Laune unterhielten. doch heute dieser STÄDTISCHE PÖBEL die besten Ehren‐Logen IN selbiger Opfer für sich in Anspruch nehmen will.
    Manch eine/r gar in amtlich‐staatstragender Mission …
    Schon beim ‚Gedanken an solchen STÄDTISCHEN PÖBEL druckt´s mir das Mittag‐Essen am Abend als Speibertes durch die Röhre hoch bis zum „Zapferl” .…

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Österreich

Tirol: Lokalpolitiker Kranzl fordert „neues rechtes Selbstbewusstsein”

Julian Schernthaner

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am

ASDF Bild: Benjamin Kranzl / privat.

Der parteifreie Gemeinderat der Stadt Schwaz im Tiroler Unterinntal, Benjamin Kranzl, plädiert für die Schaffung eines „patriotischen Grundkonsenses”.

Schwaz. – In einer der Tagesstimme vorliegenden Pressemitteilung bezieht sich der ehemalige freiheitliche und nunmehr wilde Gemeinderat des 13.000-Seelen-Städtchens zunächst auf Äußerungen des früheren deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Dieser forderte unlängst eine „erweiterte Toleranz in Richtung rechts” – Die Tagesstimme berichtete.

Kranzl: „Linke Kreise würgen offene Diskurs ab”

Kranzl begrüßt diesen ‚Tabubruch’ im Nachbarland. Dort gelte die politische Rechte oft als „unerwünscht” und alleine die Richtungsbestimmung als ‚rechts’ als „negativ konnotiert. Daraus resultiere fälschlicherweise eine vorschnelle Gleichsetzung mit Rechtsextremismus. Offene Diskurse über „Versäumnisse bei bestimmten Kernthemen” – gemeint sind wohl insbesondere Migration und Integration – würden oft „reflexartig aus dominanten linken Kreisen abgewürgt”.

Dies führe dazu, dass linke Parteien zwar selbst „keine Berührungsängste” zum „verfassungsfeindlichen Antifa‐Milieu” hätten. Gleichzeitig versuchten diese aber „umso heftiger einen cordon sanitaire um eine patriotische Zivilgesellschaft zu errichten”. Mit dem Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit habe man in der Vergangenheit alle Personen, Parteien, Organisationen oder Medien diffamiert, welche „entweder nicht links waren oder schlicht keine Berührungsängste mit kontroversen Themen hatten”.

Patriotischer Grundkonsens aus Mitte der Gesellschaft”

Deshalb erachtet Kranzl eine „offene Debatte über Patriotismus in der Zivilgesellschaft” als „längst überfällig”. Diese dürfe sich dabei nicht „mit lächerlichen Konsensfragen” aufhalten, sondern müsse auf „hohem Level mit Mehrwert” geübt werden. Der Impuls dazu müsse „vornehmlich von Vertretern des rechten Milieus” ausgehen – diese müssten dazu außerdem als Diskursführer auftreten.

Dabei denkt er neben dem rechten Parteienspektrum auch an Identitäre und Burschenschaften. Deren Denkweise erwehre sich „weltanschaulich, pragmatisch und erfolgreich gegen die Ideologie der 68er” – und nicht aufgrund einer Elitenfunktion. Das patriotische Lager, so Kranzl, müsse ein „ausgeprägtes Selbstbewusstsein etablieren” und einen „patriotischen Grundkonsens aus der Mitte der Gesellschaft” schaffen.

Kritik an linkem Toleranzbegriff

Denn auch Personen ohne einschlägig rechtes Gedankengut würden ihre „Meinungen zu manchen Themen nur mehr hinter vorgehaltener Hand im engsten Freundeskreis” artikulieren. Die „vielgepriesene Toleranz der Linken” ende nämlich „wo sie auf die Werte des Spießbürgertums” treffe. Bildungsträger, Arbeiter seien „per se ihr Feindbild” – jeder, der eine andere Ideologie pflege „ein Opfer ihrer Hexenjagd”.

In Wirklichkeit aber würde nicht‐linke Personen „selbstredend […] einen Großteil der Gesellschaft” ausmachen. Gerade mit „dieser Erkenntnis und dem Mut der Mehrheit” müsse es „möglich sein, sich über das Dogma der ‚Willkommenskultur’ der Kölner Silvesternacht hinwegzusetzen”. Die „inflationäre Verwendung” von Floskeln wie ‚Hetzer’ oder ‚Spalter der Gesellschaft’ seien letztendlich Spiegel derer „verfehlten Politik”.

Menschen sollen „kontroverse Themen offen ansprechen”

Kranzl rät den Menschen, „kontroverse Themen offen anzusprechen”. Dies gelte insbesondere, wenn die Gesellschaft Gefahr laufe, „von einem trojanischen Pferd, dem Multikulturalismus, in die Falle gelockt zu werden”. Oder wenn es um den Wunsch nach Gebrauch der deutschen Sprache im Alltag geht. Auch die Schaffung demokratischer Mehrheiten erst durch Einbürgerungen neuer Wähler dürfe nicht ohne Widerspruch bleiben.

Der Bürger habe, wie der frühere deutsche Bundespräsident Gustav Heinemann einst sagte, „das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet”. Insgesamt plädiert er hier für Mut und sieht die Faktenlage auf Seite der Patrioten: „Die größte Sorge ist ja auch nicht, nachts im Stadtpark auf Rechts‐Konservative zu treffen!”

Patriotischer Regionalpolitiker mit eigenem Profil

Der patriotische Jungpolitiker und Familienvater Kranzl sorgte bereits in der Vergangenheit mit ambitionierten Vorstößen und Äußerungen für Aufsehen. Erst im März forderte er eine Abschaffung des Tatbestandes der ‚Herabwürdigung religiöser Lehren’ – Die Tagesstimme berichtete. Auch die mediale Kontroverse gegen die Identitären bezeichnete er als „künstliche Aufregung” und sah keine Notwendigkeit, sich von der patriotischen Protestgruppe zu distanzieren.

Abseits traditioneller „rechter” Themen setzt er sich gerne für innovative – zumal auch ausgefallene – Ideen ein. So schlug er einst vor, sämtliche Gemeinderatssitzungen per Livestream online zu übertragen. Im Dezember brachte er einen Antrag ein, dass sich Schwaz für die Quidditch‐WM 2020 – also die real‐adaptierte Version des aus den Harry‐Potter‐Universum bekannten Sports – bewerben solle. Letztendlich erfolglos: Den Zuschlag erhielt Richmond im US‐Bundesstaat Virginia.


Weiterlesen:

Joachim Gauck fordert „erweiterte Toleranz in Richtung rechts“ (15.6.2019)

Herabwürdigung religiöser Lehren: Schwazer Politiker fordert Abschaffung (21.3.2019)

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Awakening Europe”: Kritik an „Segensgebet” für Sebastian Kurz

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Altkanzler Sebastian Kurz nimmt das "Segensgebet" entgegen. Bild: Screenshot YouTube / kath.net "Gebet für Sebastian Kurz bei AWAKENING EUROPE in WIEN - 16.6.2019" (0:21 min)

Altkanzler Kurz meint, er sei vom Gebet „überrascht” worden. Kritiker orten Missbrauch der Religion für Wahlkampfzwecke.

Wien. – Ex‐Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nahm im Zuge seiner Wahlkampftour an der christlichen Großveranstaltung „Awakening Europe” in der Wiener Stadthalle teil. Dort sprach er zu den rund 10.000 Teilnehmern. Für Aufregung sorgt aktuell jedoch, was sich daneben noch abspielte.

10.000 Menschen beten für Kurz

Der evangelikale Prediger Ben Fitzgerald, der von sich behauptet, Jesus bereits einmal begegnet zu sein, sprach ein „Segensgebet” für Kurz und ließ dazu alle Teilnehmer ihre Hände in die Höhe strecken.

Kritik in den sozialen Medien

Für diesen Auftritt werden nun sowohl die Veranstalter als auch Ex‐Kanzler Kurz vor allem in den sozialen Medien kritisiert. Die Direktorin der evangelischen Diakonie, Maria Katharina Moser, warnte etwa die Kirchen davor, sich vor den „parteipolitischen Karren” spannen zu lassen. „Für andere beten ist gut – aber es darf nicht der Eindruck erweckt werden, dass das Gebet der Wahlwerbung dient, das wäre Missbrauch des Gebets”, so Moser.

FPÖ: „sektenähnliches Verhalten”

Als „sehr befremdlich“ bezeichnet FPÖ‐Generalsekretär Christian Hafenecker den Auftritt von Kurz mit dem Prediger. „Mit diesem sektenähnlichen Verhalten wurde eine klare Grenze überschritten. Wenn jemand wie Fitzgerald nach einer Drogendealerkarriere behauptet, Jesus getroffen zu haben und dann 10.000 Menschen in der Wiener Stadthalle auffordert, Sebastian Kurz zu huldigen, ist das nicht nur peinlich, sondern bedenklich”, so Hafenecker in einer Aussendung. Er erinnerte Kurz darüber hinaus an die Trennung von Kirche und Staat. „Ein Spitzenpolitiker sollte sich daher für eine solche Aktion nicht hergeben.”

Aus der Politik hat sich auch JETZT-Gründer Peter Pilz kritisch geäußert: „Es ist peinlich, wenn sich ein Altkanzler an fundamentalistische religiöse Sekten anbiedert und für sich beten lässt. Gefährlich wird es, wenn er den Religionskampf dieser Sekten unterstützt”, heißt es laut ORF-Bericht in einer schriftlichen Stellungnahme. Zudem soll sich Kurz von den Zielen von „Awakening Europe” distanzieren, fordert Pilz.

Kurz war „überrascht”

Kurz selbst gab am Montag gegenüber Medienvertretern an, von dem Gebet „überrascht” gewesen zu sein. „Ich wusste davon nichts und kannte den Pastor davor auch nicht.”

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Strache wird EU‐Mandat nicht annehmen

Stefan Juritz

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am

ASDF © Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen (Bild zugeschnitten)

Ex‐FPÖ‐Chef Strache wird nicht ins EU‐Parlament einziehen. Eine Rückkehr in die aktive Politik soll erst nach Aufklärung der Hintergründe des Ibiza‐Videos erfolgen.

Wien. – Heinz‐Christian Strache wird sein EU‐Mandat nicht annehmen. Das gab der Ex‐FPÖ‐Chef am Montagmorgen in einer persönlichen Erklärung bekannt.

Kein Ergebnis politischen Kalküls und schon gar kein Deal”

Darin betont Strache, dass die Entscheidung „kein Ergebnis politischen Kalküls und schon gar kein Deal” sei. Nach „reiflichen Überlegungen, langen Gesprächen” mit seiner Frau, der Familie sowie engen Vertrauten habe er entschieden, das EU‐Mandat nicht anzunehmen. Damit tue er „das Richtige zum richtigen Zeitpunkt”, betont Strache.

Dennoch bedankte er sich bei seinen 45.000 Wählern, die ihm „ohne Aufruf und ohne Werbung” durch ihre Vorzugsstimme ein Direktmandat im EU‐Parlament verschafft haben. „Diese Bestätigung bedeutet mir sehr viel und ich bin mir auch hier – der mit diesem Mandat mir anvertrauten Verantwortung – voll und ganz bewusst”, erklärt Strache.

Rückkehr in Politik erst nach Aufklärung

Seinen Wählern verspricht er, dass sein politisches Leben „mit Sicherheit nicht am Ende” sei. Doch eine Rückkehr in die aktive Politik könne und solle erst nach Aufklärung der Hintergründe des Ibiza‐Videos erfolgen.

Untätig will Strache bis dahin jedoch auch nicht bleiben: „Ich werde mich nicht zurückziehen, mich auch nicht verstecken. Im Gegenteil. Ich stelle mich vielmehr als einfaches Parteimitglied der FPÖ in den Dienst der vollständigen und schonungslosen Aufklärung und politisch unterstützend voll und ganz hinter den designierten Bundesobmann Norbert Hofer und sein Team.”

Die gesamte Erklärung kann man hier nachlesen.

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