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Vizekanzler Strache will Kopftuchverbot in Kindergärten und Volksschulen

Neben dem Beherrschen der deutschen Sprache vor der Schule sei ein Kopftuchverbot „der zweite notwendige Schritt, die Integration sicherzustellen“.

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<p>Bild (H.C.Strache 2013): Franz Johann Morgenbesser via <a href="https://www.flickr.com/photos/vipevents/10432931606">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>]</p>

Bild (H.C.Strache 2013): Franz Johann Morgenbesser via Flickr [CC BY-SA 2.0]

Ein bundesweites Kopftuchverbot an Kindergärten und Schulen sei eine notwendige Maßnahme, damit „die Mädchen in ihrer Entwicklung bis zum zehnten Lebensjahr geschützt sind und sich frei entwickeln und integrieren können“ stellte FPÖ-Chef Strache am Samstag gegenüber der „Krone“ klar. Damit bleibt Strache auch als Vizekanzler bei seiner aus dem Wahlkampf diesbezüglich bekannten Forderung.

Strache: „Gefährliche Parallelgesellschaften“

Das Kopftuch trenne die Kinder voneinander. Es verhindere die Integration und spiele darüber hinaus „dem politischen Islam in die Hände, der schon heute gefährliche Parallelgesellschaften in diversen Vereinsstrukturen geschaffen hat.“ Deshalb sei es wichtig, bereits bei den jüngsten Kindern anzufangen, entgegenzusteuern, so Strache.

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Debatte über Kopftuchverbot auch in der SPÖ

Seit die neue Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak in Interviews ebenfalls für ein solches Verbot eintrat, beschäftigt sich auch die Wiener SPÖ mit dieser Frage. Parteiintern wurde sie daraufhin scharf kritisiert, man warf ihr „Ausgrenzungspolitik“ vor. Novak ruderte daraufhin zurück und sprach sich für „Überzeugungsarbeit“ statt Verboten aus.

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