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FDP-Chef

Kopftuchverbot für Mädchen unter 14

Nachdem Joachim Stamp (FDP) in Deutschland ein Kopftuchverbot für unter 14-jährige Mädchen ins Gespräch gebracht hat, spricht sich nun auch Parteichef Lindner dafür aus. Ein solches Verbot sei verhältnismäßig und stärke die Persönlichkeitsentwicklung der Mädchen.

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<p>Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0 [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a> or <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christian_Lindner_(Martin_Rulsch)_1.jpg">from Wikimedia Commons</a></p>

Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0 [CC BY-SA 4.0 or CC BY-SA 3.0 de], from Wikimedia Commons

In Österreich soll es bereits bis zum Sommer ein bundesweites Kopftuchverbot für Kinder unter zehn Jahren geben. Dieses wird in einem sogenannten „Kinderschutzgesetz“ verankert werden.

Mädchen stärken

Religionsunmündige Kinder sollen nicht dazu gedrängt werden, ein Kopftuch zu tragen, meint Integrationsminister Joachim Stamp von der FDP. Daher fordere er ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Diese Meinung unterstützt nun auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner. „Es ist zugleich ein leider notwendiger Hinweis, dass unsere moderne Gesellschaft die individuelle Religionsfreiheit auch innerhalb von Familien verteidigt.“, erklärt Lindner laut eines Berichts der Welt. Ein Kopftuchverbot sei verhältnismäßig und stärke die Persönlichkeitsentwicklung der Mädchen.

Zustimmung und Kritik

Aus der FDP gab es allgemeine Zustimmung. Unterschiedliche Reaktionen kamen hingegen aus der CDU. Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) meinte, Themen wie Toleranz, Weltoffenheit und Diversität gehörten an jede Schule und an jeden Kindergarten. Aus diesem Grund halte sie persönlich nichts von solchen Verboten. Integrationsstaatssekretärin Serap Güler von der CDU unterstützte hingegen den Vorschlag der FDP.

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