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„Russland, mach dich bereit“

Trump droht mit Raketenangriff auf Syrien

US-Präsident Donald Trump hat Russland mit einem Raketenangriff auf Syrien gedroht. „Russland hat geschworen, alle Raketen abzuschießen, die auf Syrien abgefeuert werden. Mach Dich bereit, Russland, denn sie werden kommen“, schrieb Trump auf Twitter.

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<p>Bild By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America (Donald Trump) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Donald_Trump_(27150816364).jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Bild By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America (Donald Trump) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien hat US-Präsident Trump am Mittwoch auf Twitter einen Raketenangriff auf Syrien angekündigt. Dabei drohte er Russland, es solle sich „bereit machen“.

Trump droht Russland

„Russland hat geschworen, alle Raketen abzuschießen, die auf Syrien abgefeuert werden. Mach Dich bereit, Russland, denn sie werden kommen, hübsch, neu und ’smart'“, schrieb Trump auf Twitter. Außerdem sollte Russland nicht Partner eines „mit Gas tötenden Tieres“ – gemeint ist Syriens Präsident Assad – sein.

Russland warnt vor US-Militäraktion

Einem Bericht der Welt zufolge hatte Russland bereits zuvor angekündigt, alle US-Raketen auf Syrien abzufangen. Auch Russlands UN-Botschafter Wassili Nebenzia warnte vor einer „illegalen militärischen Aktion“ der USA. „Ich hoffe, dass Washington noch zur Vernunft kommt“, zitiert RT Deutsch den Botschafter.

Hintergründe noch nicht geklärt

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff im syrischen Duma hatte US-Präsident Trump angekündigt, militärische Schritte gegen die syrische Regierung nicht mehr auszuschließen (Die Tagesstimme berichtete). Zudem werde die US-Regierung eine „bedeutende Entscheidung“ veranlassen. Die Verantwortlichen des mutmaßlichen Giftgasangriffs müssten einen „hohen Preis“ zahlen.

Die Hintergründe zu dem Vorfall, bei dem 40 bis 80 Zivilisten ums Leben gekommen sein sollen, sind noch immer nicht geklärt. Die USA und mehrere westliche Staaten sowie Assad-Kritiker machen die syrische Regierung für den mutmaßlichen Giftgasangriff verantwortlich. Verbündete der syrischen Regierung, allen voran Russland, sprechen hingegen von erfundenen Vorwänden des Westens, um einen militärischen Angriff zu rechtfertigen.

Am Dienstag hatte die syrische Regierung Medienberichten zufolge die internationale Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) eingeladen, den mutmaßlichen Giftgasangriff zu untersuchen. Die OPCW will „bald“ ein Expertenteam nach Duma schicken.

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