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Welt

England: Mutmaßlicher Antifa‐Angriff auf identitäre Konferenz

Redaktion

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am

Bild: Generation Identity via Facebook [Einzelgenehmigung]

Am Samstag fand in einem Londoner Vorort eine europaweite Konferenz identitärer Gruppen statt. Nach öffentlichen Gewaltaufrufen linksextremer Gegner soll es dabei auch tatsächlich zu Übergriffen auf Teilnehmer der Konferenz gekommen sein.

Bereits im Vorfeld der Tagung sorgte die Verhaftung des österreichischen Identitären‐Chefs Martin Sellner und dessen ungarischem Gegenstück Abel Bodi bei deren Ankunft in Großbritannien für Wirbel – Die Tagesstimme berichtete. Der Co‐Leiter der IBÖ wurde zuvor bereits im März an der Einreise gehindert und über mehrere Tage in Schubhaft gehalten.

Linksextreme kündigten Ausschreitungen an

Das Treffen sollte in der Ortschaft Sevenoaks in der Grafschaft Kent, einige Meilen südöstlich von London, abgehalten werden. Linksextreme Gruppen mit offener Nähe zur Antifa kündigten schon vor einigen Tagen an, die Konferenz verhindern zu wollen, indem sie zur „Jagd” auf Identitäre aufriefen. Die NGO HOPE not Hate kommunizierte im Laufe des Tages den Tagungsort und schrieb zynisch dazu: „They’d probably be annoyed if a lot of people RT’d this”

Die Organisation sieht in den Identitären bereits länger einen Intimfeind. Vergangenen Sommer brüstete sich die Gruppe damit, sich im Vorlauf der identitären Mittelmeer‐Mission Defend Europe für eine Sperrung Identitärer auf der Crowdfunding‐Plattform Patreon eingesetzt zu haben.

Video: Tumultartige Szenen in Sevenoaks

Mehrere Kommentatoren kritisierten in der Folge den vermeintlichen Gewaltaufruf der NGO. Breitbart-Journalist Chris Tomlinson thematisierte dabei auch eine angebliche Beteiligung der Labour‐Abgeordneten Ruth Smeeth im Tagesgeschäft der Organisation. Einige Zeit nach der Veröffentlichung des Tagungsortes kam es tatsächlich zu Übergriffen.

Derzeit macht ein Video auf Twitter die Runde. Darin erkennt man tumultartige Angriffe auf Teilnehmer der Konferenz. Am Ende der Sequenz wirft ein Vermummter aus dem Lager der Tagungsgegner sogar einen Gegenstand in die Menge.

Trotz Störungen: Identitäre Konferenz findet statt

Die Organisatoren der Konferenz ließen sich vom Angriff auf ihre Tagung nicht beirren. Man habe zwar einige Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, man ließe sich aber von niemandem abhalten, über die „größten Bedrohungen für das Vereinigte Königreich und Europa” zu sprechen.

Dabei sprach internationale Referenten, unter anderem gab es Redebeiträge aus Irland sowie von einer Aktivistin der Frauengruppe #120db aus Deutschland. Der Vortrag des verhinderten ungarischen Aktivisten Bodi wurde dabei von einem englischen Aktivisten verlesen. Die Tagung soll morgen von einer Rede am Londoner Speakers’ Corner abgerundet werden. Auch hierfür haben Antifa‐Gruppen bereits Proteste angekündigt.

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    M. Sachse

    17. April 2018 at 15:25

    This is the real face of ANTIFA!…” Wer keine Argumente hat, schlägt und tritt gegen Andersdenkende. Abartig!

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Welt

Identität und Demokratie”: Neue patriotische Allianz im EU‐Parlament gegründet

Stefan Juritz

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ASDF Mitglieder der neuen patriotischen ID-Fraktion. Foto: Facebook-Seite Harald Vilimsky

Mit 73 Abgeordneten stellt die neue ID‐Fraktion die größte patriotische Gruppe im EU‐Parlament. Mit dabei sind auch AfD und FPÖ.

Wien/Brüssel. – Am Mittwoch gründete sich in Brüssel die neue patriotische EU‐Fraktion „Identität und Demokratie – ID”, der auch die österreichische FPÖ angehört. Das gab FPÖ‐Delegationsleiter Harald Vilimsky am Donnerstag in einer Presseaussendung bekannt.

Größte patriotische EU‐Fraktion”

Es ist uns gelungen, einen ersten Schritt hin zu einer Vereinigung des freiheitlich‐konservativ‐patriotischen Lagers im EU‐Parlament zu setzen. Die neue ID‐Fraktion vereinigt nämlich sowohl Delegationen aus der ECR, der EFDD, als auch aus der alten ENF‐Fraktion. Und mit nunmehr 73 Abgeordneten stellen wir die größte patriotische Fraktion im EU‐Parlament“, zeigt sich Vilimsky erfreut.

Ziel der neuen Fraktion sei weder „eine Zerschlagung” noch ein Austritt aus der EU, sondern „die Erzeugung eines notwendigen Reformdrucks auf das europäische Einigungswerk”, wie Vilimsky betont. Als weitere Ziele werden genannt: „echte Subsidiarität”, „Kampf der illegalen Migration”, „mehr direkte Demokratie” sowie der „Erhalt der Vielfalt in Europa auf allen Ebenen”.

Salvini, Le Pen & Co

Der neuen ID‐Fraktion gehören 73 Abgeordnete aus neun Ländern an. Stärkste Kraft ist die italienische Lega von Innenminister Matteo Salvini mit 28 Abgeordneten, gefolgt von Marine Le Pens Rassemblement National aus Frankreich mit 22 Mandataren. Weiters vertreten sind die deutsche AfD (11), die österreichische FPÖ (3), der flämische Vlaams Belang (3) aus Belgien, die Finnen‐Partei (2), die tschechische SPD (2) sowie die Dänische Volkspartei (1) und der estnische EKRE (1).

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Welt

Macron wünscht sich Merkel als EU‐Chefin

Stefan Juritz

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ASDF ActuaLitté [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würde die deutsche Bundeskanzlerin unterstützen, sollte sie EU‐Kommissionspräsidentin werden wollen.

Bisher ist die Nachfolge von EU‐Kommissionspräsident Jean‐Claude Juncker noch nicht geklärt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bringt nun wieder die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Spiel.

Europa braucht Gesichter”

Gegenüber dem Schweizer Sender RTS erklärte Macron, er würde Merkel als neue EU‐Kommissionspräsidentin unterstützen, „wenn sie es machen wollte”.

Europa braucht Gesichter, starke Persönlichkeiten, es braucht Leute, die eine persönliche Glaubwürdigkeit haben und die Kompetenzen, um die Posten auszufüllen”, zitiert die dpa den französischen Präsidenten

Merkel selbst hat einen Wechsel nach Brüssel bereits zuvor ausgeschlossen. Laut eigenen Angaben will sich die Kanzlerin nach ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin aus der Politik zurückziehen.

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Gesellschaft

Vatikan spricht sich gegen „Gendertheorie“ aus

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

In einem offiziellen Dokument warnt der Vatikan vor der „Auslöschung” der Geschlechter.

Rom. – Das Dokument trägt den Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ und wurde am vergangenen Montag vorgestellt. Wie das „Domradio“ berichtet, wird darin scharfe Kritik an der „Gendertheorie“ geübt. Diese sei ein „konfuses Konzept der Freiheit“ und beziehe sich primär auf „momentane Sehnsüchte“ der Betroffenen. Allgemein entspränge der Trend zu den fließenden Übergängen zwischen den Geschlechtern der Postmoderne.

Wie die „Tagesschau“ berichtet, wird die „Gendertheorie“ konkret als Ideologie bezeichnet, welche die „Natur eines Mannes und einer Frau leugnet und eine Gesellschaft ohne geschlechtliche Unterschiede vorsieht“. Dies stehe der „anthropologischen Grundlage“ der Familie klar entgegen, so der Vatikan.

In dem Text ist weiter zu lesen, dass man mit dem Dokument zum Dialog anregen wolle. Und der Vatikan betont auch: Es sei es stets Respekt gegenüber allen Menschen zu lehren und niemand dürfe wegen seins Glaubens oder seiner sexuellen Neigungen verfolgt oder diskriminiert werden.

Kritik von Schwulen und Lesben

Kritik am Dokument folgte rasch. So kritisierte die US‐Organisation „New Ways Ministry“, dass durch das Schreiben lediglich Vorurteile geschürt würden. Auch die Gefahr von „Gewalt gegen Minderheiten“ würde durch solche Aussagen gesteigert werden.

New Ways Ministry” hat ihren Hauptsitz in Maryland und setzt sich für die Rechte von Homo‐, Bisexuellen und Transgender (LGBT) in der katholischen Kirche ein.

Der Vorsitzende der Organisation, Francis DeBernardo, erklärte, es gäbe „Faktoren, die über die Genitalien eines Menschen hinausgingen“. Er plädierte deshalb dafür, dass Menschen vielmehr ihr Geschlecht „entdecken“ sollten, um so die Person zu erkennen, als die sie geschaffen wurden. Der Vatikan fördere durch die Veröffentlichung des Dokuments aktiv „die falsche Lehre“. Er stütze sich auf „Mythen, Gerüchte und Unwahrheiten“.

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