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Meinung: „Kreuz‐Pflicht in Bayern stärkt die deutsche Leitkultur”

Symbolbild Kreuz (Pixabay / CC0)

In Bayern sollen ab Juni in allen Behörden Kreuze hängen. Dieser Entschluss sorgt zwar für Kritik, könnte aber ein wichtiger Schritt zur Etablierung einer deutschen und europäischen Leitkultur sein.

Kommentar von Tino Taffanek

Das bayerische Landeskabinett hat beschlossen, dass in allen Behörden des Freistaats Bayern ab Juni ein Kreuz zu hängen hat. Es wurde die allgemeine Geschäftsordnung geändert und von der Staatskanzlei folgendes bekanntgegeben: „Im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat ist als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts‐ und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland anzubringen.”

Bayerische Identität und christlichen Werte

Nachdem sich CSU‐Chef Horst Seehofer mit der Aussage „Der Islam gehört nicht zu Deutschland” vor gut einem Monat profilieren wollte (Die Tagesstimme berichtete), folgen nun also konkrete Schritte, um die eigene Identität zu stärken.

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder ließ sich für ein Facebook‐Posting mit einem Holzkreuz ablichten und verlautbarte dazu: „Klares Bekenntnis zu unserer bayerischen Identität und christlichen Werten. Haben heute im Kabinett beschlossen, dass in jeder staatlichen Behörde ab dem 1. Juni ein Kreuz hängen soll. Habe direkt nach der Sitzung ein Kreuz im Eingangsbereich der Staatskanzlei aufgehängt.”

Schritt in die richtige Richtung

Man mag zum Christentum und der aktuellen Lage der evangelischen und katholischen Kirche durchaus geteilter Meinung sein, aber Maßnahmen, die sich positiv auf die eigene Identität beziehen, sind auf jeden Fall zu begrüßen. Angesichts der Beliebigkeit der liberalen Gesellschaft und der Selbstvergessenheit, die zurzeit in Europa herrscht, kann das nur ein Schritt in die richtige Richtung sein.

Lindner vergleicht Söder mit Erdogan

Wenig überraschend wurden diese Schritte von linker und liberaler Seite kritisiert. Die Fraktionsvorsitzenden im bayrischen Landtag von SPD und Grünen zeigten sich vom Vorstoß wenig angetan. Auch der Bundesvorsitzende der FDP, Christian Linder, äußerte sich auf Twitter, um Markus Söder mit dem türkischen Präsidenten Erdogan zu vergleichen.

Der Vorwurf, die Positionen von Rechten und Islamisten seien vergleichbar, ist nicht neu. Dass man der Ausbreitung einer politischen Religion, wie dem Islam, in Europa jedoch nicht mit liberalen und säkularen Ansätzen beikommen wird, scheinen die Liberalen nicht zu erkennen. Wären ihre Ideen doch unter den ersten, die bei fortschreitender Islamisierung unter die Räder kämen.

Maßnahme gegen Islamisierung

Die Verbreitung des Islams in Europa erfolgt weniger durch missionarische Tätigkeit, als durch Einwanderung und höhere Fertilität der Muslime. Deshalb sind in erster Linie eine strikte Einwanderungspolitik, die konsequente Abschiebung illegaler Einwanderer und die Stärkung einer Leitkultur nötig, um eine Trendwende einzuleiten. Der Beschluss der bayrischen Landesregierung könnte nun einen ersten Schritt bei der Etablierung dieser Leitkultur darstellen.

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