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Karl Lagerfeld hasst Merkel wegen ihrer Asylpolitik

Karl Lagerfeld ist noch immer aufgebracht, wenn es um die Asylpolitik der deutschen Kanzlerin Merkel geht. Jetzt droht er sogar mit der Rückgabe seiner Staatsbürgerschaft.

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<p>By Siebbi (Karl Lagerfeld) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0">CC BY 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Karl_Lagerfeld_Berlinale_2008.jpg">via Wikimedia Commons</a></p>

By Siebbi (Karl Lagerfeld) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Modeschöpfer Karl Lagerfeld hat einmal mehr die Asylpolitik Angela Merkels (CDU) harsch kritisiert. Laut der Nachrichtenagentur AFP sagte Lagerfeld gegenüber der französischen Zeitschrift Le Point, dass er Merkel deswegen „hasse“. Zudem drohte er damit, seine Staatsbürgerschaft abzulegen.

„Ich hasse Frau Merkel dafür“

Über Merkels Asylpolitik sagte Lagerfeld: „Hat sie sagen müssen, dass man eine Million Migranten willkommen heißen muss? Man muss sich an die Vergangenheit erinnern, die wir in Deutschland haben. Ich hasse Frau Merkel dafür, dass sie das vergessen hat.“

Mit ihrer Entscheidung, „eine Million Zuwanderer“ in Deutschland aufzunehmen, habe Merkel der AfD den Weg geebnet. Nun säßen „100 dieser Neonazis im Parlament“, kritisierte der Chefdesigner von Chanel. Bei ihrer Asylpolitik wollte die Kanzlerin ein „gutes Bild“ abgeben. „Das Paradoxe daran ist, dass Merkel das Böse an die Macht befördert, während sie es reparieren will“, behauptete Lagerfeld weiter.

 

 

„Ich fühle mich nicht deutsch“

Sollte sich daran nichts ändern, werde er die deutsche Staatsbürgerschaft aufgeben. „Ich will nicht Teil dieses Neonazi-Klubs sein“, so Lagerfeld. Franzose werden will der seit 1952 in Paris lebende Modeschöpfer allerdings auch nicht. Er möge keine Nationen und sei Kosmopolit. „Ich fühle mich nicht deutsch, ich bin hanseatisch.“

Bereits im November 2017 hatte der 84-Jährige die deutsche Asylpolitik angegriffen. Der Designer warf der Kanzlerin Merkel im französischen Fernsehen vor, zu viele Muslime nach Deutschland gelassen zu haben. „Selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen“, sagte Lagerfeld damals und erntete dafür teils heftige Kritik.

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