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Syrische Armee: „Damaskus und umliegende Städte komplett sicher”

Redaktion

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Am Montag ließ die syrische Regierung verkünden, die vollständige Kontrolle über die Hauptstadt Damaskus und die Vororte übernommen zu haben. Nach unbestätigten Verhandlungen mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verlassen deren Kämpfer die von ihnen besetzten Gebiete im Süden von Damaskus.

Erstmals seit 2012 konnten die Truppen von Präsident Baschar al-Assad im syrischen Bürgerkrieg den Großraum Damaskus vollständig unter ihre Kontrolle bringen. Wie das staatliche Fernsehen mittelte, kam es zur Vertreibung der IS-Kämpfer aus der Enklave al-Hadschar al-Aswad. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR), eine in London ansässige oppositionelle Organisation, verlautbarte zudem den Abzug einer weiteren Gruppe von IS-Soldaten aus dem Flüchtlingslager Jarmuk und aus dem Viertel Tamadun.

IS-Kämpfer verließen Damaskus in Bussen

Bereits am Sonntag verließ eine kleinere Gruppe von IS-Kämpfern Damaskus in Richtung der Wüstengebiete im Osten Syriens. Diese stehen weiterhin unter Besetzung durch die Dschihadisten. Dem Vernehmen nach brachte man bei der nächtlichen Räumung 1.600 Kämpfer und Zivilisten in 32 Bussen aus der Stadt. Ein Militärsprecher wandte sich am folgenden an die Staatsmedien. Darin bekräftigte er den Rückgewinn der Hoheit über das Gebiet rund um die Hauptstadt:

Die syrische Armee verkündet heute, dass Damaskus, seine Randgebiete und die umliegenden Städte komplett sicher sind.“

Verhandelte Regierung mit Terrormiliz?

Die Assad-Regierung wollte Gerüchte, wonach man sich auf Verhandlungen mit den IS-Milizen einließ, nicht kommentieren. Offiziell ist nur die Rede von der Eliminierung einer großen Anzahl an Kämpfern. Nach Auskunft der SOHR habe sich die Regierung mit dem IS auf eine Waffenruhe und einen Abzug der Dschihadisten geeinigt. Der Nachrichtenagentur Sana zufolge galt der vorübergehende Waffenstillstand allerdings offiziell nur bis Montagmittag, um Zivilisten aus den umkämpften Gebieten zu bringen.

 

Nur mehr wenige IS-Hochburgen

Der SOHR-Mittelung zufolge kontrolliert der IS mittlerweile nur mehr etwa drei Prozent  des syrischen Staatsgebietes. Diese letzten Hochburgen befinden sich vor allem in Norden und Osten des Landes. Zu den von ihnen besetzten Gebieten zählen auch einige Dörfer an der Grenze zum Irak. Dort rückte die kurdisch-arabisch SDF-Allianz mit Unterstützung französischer und US-amerikanischer Streitkräfte weiter vor. Auch die irakische Armee beteiligte sich an dieser Offensive.

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US-Wahl: Bernie Sanders steigt aus Rennen um Kandidatur aus

Joshua Hahn

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Während des Wahlkampfes in den USA hat Demokraten-Kandidat Bernie Sanders das Handtuch geworfen. 

Washington D.C. – Mit seinem Rückzug macht Sanders den Weg für den Politiker Joe Biden frei, welcher sich im eigenen Lager und bei den Wählern großer Beliebtheit erfreut.

Sanders lag hinter Biden

Bei den Vorwahlen erzielte Sanders zuletzt keine besonders guten Ergebnisse. Nachdem sich der ehemalige Vizepräsident Biden einen Vorsprung erkämpft erkämpfte, ist der linke Senator Sanders aus dem Rennen um die Kandidatur für die kommende Präsidentschaftswahl ausgestiegen. Dies berichtet unter anderem die „Zeit“.

Ursprünglich sollte die Frage, wer als Kandidat für die US-Demokraten antritt, beim kommenden Parteitag geklärt werden. Dieser wurde jedoch aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie um einen Monat verschoben. Die Präsidentschaftswahl findet am 3. November statt.

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Einreisestopp: EU-Kommission empfiehlt Verlängerung

Joshua Hahn

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am

Die EU-Staaten erklärten sich Mitte März dazu bereit, nicht notwendige Einreisen für zunächst 30 Tage zu untersagen.

Brüssel. – Aufgrund der derzeitigen Situation hat sich die EU-Kommission für eine Verlängerung des verhängten Einreisestopps bis zum 15. Mai ausgesprochen.

Bundesinnenministerium hält Verlängerung für sinnvoll

Ob die Mitgliedstaaten sich an die Empfehlung der Kommission halten, entscheidet jedes Land selbst. Das deutsche Bundesinnenministerium zeigte sich jedoch bereits einverstanden mit einer Verlängerung der Maßnahmen. Laut Bericht der „Zeit“ erklärte ein Sprecher, dass Lockerungen derzeit „noch nicht vertretbar“ seien. Man halte den Vorschlag deshalb für richtig. Da die Maßnahmen nur helfen würden, wenn alle Staaten sie einhielten, forderte die Behörde die anderen Mitglieder zudem dazu auf, mitzuziehen.

Ausgenommen vom Einreiseverbot sind zum Beispiel Ärzte, Pfleger, Diplomaten sowie Staatsbürger, welche zurück einreisen wollen.

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Boot mit 67 Migranten an Bord auf Lampedusa gelandet

Monika Šimić

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Nachdem im März schon einige hundert Migranten in Italien angekommen waren, sind heute weitere Menschen dort eingetroffen. Wohin die von der „Alan Kurdi” aufgenommenen Migranten gebracht werden, ist indes noch unklar.

Lampedusa. – Heute ist ein Boot mit 67 Menschen an Bord auf der italienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Die Hilfsorganisation „Alarm Phone”, bei der die Migranten um Hilfe gebeten hatten, bemängelte, dass Malta dem seeuntauglichen Boot in seinen Gewässern keine Hilfe geleistet habe.

Migranten in Lampedusa gelandet

Nachdem das Boot italienische Gewässer erreichen hatte, wurde es bis zum Hafen von Lampedusa eskortiert. „Wir sind glücklich, dass die Menschen am Leben sind”, twitterte die Hilfsorganisation. Sieben weitere Menschen erreichten Sizilien an Bord eines Schlauchbootes. Wie der ORF berichtet, waren vier davon Erwachsene und drei Kinder. Sie wurden unweit der Stadt Marsala von einem Schiff der Küstenwache an Land gebracht.

NGO fordert Unterstützung von Deutschland

Das Schiff der deutschen NGO „Sea Eye” war nach einer zweimonatigen Pause erst vor einer Woche wieder in See gestochen. Am Montag nahm das Schiff 150 Migranten von zwei Holzbooten auf dem Mittelmeer auf. Dabei soll es auch zu einem Zwischenfall gekommen sein. Ein weiteres Boot mit libyscher Flagge soll die „Alan Kurdi” bei ihrer Aktion gestört und Schüsse in die Luft abgefeuert haben.

Noch immer ist aber unklar, wohin das deutsche Schiff die Migranten nun bringen wird. „Wir brauchen dringend einen sicheren Hafen”, erklärte Gorden Isler, Sprecher der Organisation „Sea Eye”. Wegen der Corona-Krise fürchte er aber Schwierigkeiten. Italien und Malta verweigerten der NGO zufolge bereits die Landung der Menschen. Als Begründung gaben die beiden Küstenstaaten den gesundheitlichen Notstand im eigenen Land an, wie „Sea Eye” erklärte. „Unser Flaggenstaat wird uns hier unterstützen müssen”, fordert Isler die Bundesrepublik Deutschland auf.

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