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Umfrage

Österreicher sind EU-kritischer als der Durchschnitt

Ein Jahr vor der nächsten EU-Wahl zeigt eine aktuelle Umfrage die Stimmung unter den europäischen Bürgern. Demnach sind die Österreicher gegenüber der Union deutlich skeptischer eingestellt als der Durchschnitt.

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Symbolbild (Pixabay/CC0)

Am Mittwoch hat der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, eine neue Europabarometer-Umfrage in Brüssel vorgestellt. Die Umfrage, bei der im April 2018 insgesamt 27.601 Personen aus 28 EU-Staaten befragt wurden, zeigt das aktuelle Stimmungsbild innerhalb der EU.

Österreicher unter EU-Durchschnitt

60 Prozent der Europäer finden demnach die EU-Mitgliedschaft ihres Heimatlandes gut. Die Österreicher zeigen sich dabei mit nur 45 Prozent deutlich skeptischer und belegen damit Platz 25 von 28. Was den Nutzen der EU-Mitgliedschaft anbelangt, sind die Österreicher mit 54 Prozent jedoch positiver eingestellt. Aber auch hier liegen sie unter dem Durchschnitt: Insgesamt 67 Prozent der befragten EU-Bürger glauben, dass ihr Heimatland von der Mitgliedschaft profitiert.

Kampf gegen Terror ist wichtigstes Thema

Wichtigstes Thema für die EU-Bürger ist laut Umfrage der Kampf gegen den Terror (49 Prozent). Knapp dahinter folgen Jugendarbeitslosigkeit (48 Prozent), Einwanderung (45 Prozent) sowie Wirtschaft und Wachstum (42 Prozent).

Wie aus einem Bericht des Kurier hervorgeht, sehen die Befragten Parteien oder Bewegungen, die sich gegen das politische Establishment richten, durchaus positiv. 56 Prozent von ihnen glauben, dass solche Parteien und Bewegungen ein Motor für Veränderungen sein könnte. 70 Prozent warnen jedoch, dass „einfach nur gegen etwas zu sein“, nichts verbessere.

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