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Gesellschaft

Kolumne: „Kahlschlag gegen Patrioten als Eigentor für Facebook und Linke”

Julian Schernthaner

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Symbolbild: mkhmarketing via Flickr [CC BY 2.0]

Am Donnerstag begann ein nie dagewesener Kahlschlag gegen patriotische Angebote auf sozialen Medien. Besonders betroffen waren die Seiten der österreichischen und deutschen Identitären. Wie ein Lauffeuer waren deren Präsenzen in Facebook und Instagram nacheinander unerreichbar. Einen Gefallen haben sich die Etablierten damit allerdings keinen getan.

Kommentar von Julian Schernthaner

Beinahe wäre es ein ganz normaler Feiertag gewesen. Während ich mich an zarten Bäckerwaren und am freien Tag  meiner Liebsten erfreute, lief draußen die festliche Fronleichnamsprozession mit schallendem Blech und Krach vorbei. Plötzlich flattert die Neuigkeit hinein, dass über Nacht diverse Instagram-Konten insbesondere im Umfeld der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) und Identitären Bewegung Deutschland (IBD) gelöscht wurden. Angeblich seien auch einzelne AfD-Accounts betroffen.

Umfassender Kahlschlag in sozialen Medien

Hastig entschuldige ich mich, die ewige Weisheit hat zugeschlagen. Als Journalist ist man – ähnlich wie als Polizist – bekanntlich niemals wirklich außer Dienst. Noch während meiner Recherche verschwindet zunächst die Facebook-Präsenz der IBD, wenig später jene der IBÖ. Durch Rückfragen bei meinen Informationsquellen erfrage ich, die Seiten mit zehntausenden Abonnenten wurden wegen „Hassrede” gesperrt. Freilich ließ der verstärkte Gegenwind gegen die Gruppe – darunter die umstrittene Anklage wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung – vermuten, dass auch die sozialen Medien irgendwann nachziehen. Mit einem derart durchdringenden Kahlschlag konnte aber niemand rechnen.

Doch es blieb nicht dabei. Nach der – offenbar von Facebook initiierten oder zumindest goutierten – Löschungswelle rochen diverse linksgerichtete Kritiker der Gruppe einige Morgenluft. In einschlägigen Portalen dokumentierten sie erfolgreiche Meldeaktionen gegen die Seiten der Landesgruppen. Am Freitagabend existierte schließlich keine offizielle IB-Präsenz im deutschsprachigen Raum mehr.  Aus Identitären-Kreisen erfuhr die Tagesstimme, dass offenbar auch Privatpersonen in ihrem Umfeld gesperrt wurden. In den Folgetagen betraf es dann plötzlich auch weitere Portale aus dem patriotischen Lager wie „Offensive gegen Links” oder „Einzelfälle in Österreich”.

Meinungsfreiheit als hohes Gut

Als rechtschaffener Bürger, dessen liebste Beschäftigung es auch im Freundeskreis ist, über Gott und die Welt zu fachsimpeln, betrachte ich die freie Meinungsbildung als höchste Errungenschaft unserer Demokratie. Auch die öffentliche Gerichtsbarkeit ist der Ansicht, dass Einschnitte in diese Richtung nur im Ausnahmefall zulässig sind. Auch deshalb darf man straflos FPÖ-Politikerinnen als „Kellernazi” und Flüchtlings-NGOs als „Schlepper” bezeichnen – und zwar unabhängig davon ob die Anschuldigungen objektivierbar über ein Wahrheitssubstrat hinausgehen.

Vor diesem Hintergrund stellen besonders die Meldeaktionen gegenüber politisch Andersdenkenden eine besorgniserregende Entwicklung dar. Wer bereit ist, Menschen wegen einer unliebsamen Meinung zu verpfeifen, hätte vermutlich auch vor 75 Jahren seinen Nachbarn wegen des Hörens von ‚Feindradio’ und vor 30 Jahren seinen Bruder wegen geplanter ‚Republikflucht’ an die jeweiligen autoritären Regimes ausgeliefert. Aber auch aufgrund der – ebenfalls gerichtlich festgestellten – Wichtigkeit sozialer Medien für die öffentliche Meinungsbild, ist die einseitige Löschaktion problematisch. Bereits mehrmals klagten Nutzer erfolgreich gegen die Löschung ihrer Beiträge.

Zwangsexodus als Facebook-Eigentor?

Gleichzeitig tut sich keiner der Akteure damit irgendeinen Gefallen. Wer heute von Linksaußen als willfähriger Löschhelfer fungiert und damit gefährliche Präzedenzfälle schafft, kann schon morgen unter umgekehrten Vorzeichen selbst betroffen sein. Denn: ein Pendel schwingt immer in beide Richtungen aus. Und da weite Teile der heutigen Linken – insbesondere der radikalen Linken – ihre Daseinsberechtigung maßgeblich im Kampf gegen einen vermeintlichen „Rechtsruck” der Gesellschaft beziehen, sind sie abhängig von der Rechten. Noch jubeln sie über ihre neu wiedergewonnene Deutungshoheit – bald schon werden sie ihren Erzfeinden aber in deren Alternativen wie VK.com folgen. Und dabei den Nachteil des Nachkommenden erfahren, den Letzten beißen bekanntlich die Hunde.

Und ein de facto Duopol-Unternehmen, welches – möglicherweise auf Druck von außen – einen ganzen Themen- und Meinungskomplex zensiert, droht seine Marktführerposition irgendwann zugunsten anderer Angebote einzubüßen. Es könnte sich also für den US-Riesen noch als peinliches Eigentor entpuppen. Denn auch der Niedergang von MySpace wurde durch die großzügigen Zensurmechanismen der Plattform massiv beschleunigt. Hauptprofiteur war damals paradoxerweise Facebook.

Medieninteresse an Identitären enorm

Außerdem sind die Identitären nicht auf Facebook oder Instagram angewiesen, um ihre Botschaften an den Mann zu bringen. Die Gruppe ist zu sehr im öffentlichen Interesse, um dadurch ernsthaften Schaden zu nehmen. Auch, weil sich 17 ihrer Aktivisten ausgerechnet im medialen Sommerloch in einem mit Spannung erwarteten Prozess vor Gericht verteidigen müssen. Außerdem bewiesen die Identitären in der Vergangenheit eine hohe Reaktionsfreudigkeit:

Wer es vermag, mit kurzer Vorbereitungszeit öffentlich wirksame Impulse und Aktionen zu setzen, weiß auch mit Rückschlägen umzugehen. Wer einer Protestbewegung wie den Identitären gezielte Steine in den Weg wirft, darf sich – frei nach Goethe – nicht wundern, wenn sie daraus tatsächlich ihre Festung Europa baut. Denn mit jedem Schlag wird auch das Narrativ der linken Hegemonie und Zensur patriotischer Meinungen für politisch völlig unbedarfte Bürger immer glaubwürdiger.

Ineffektive damnatio memoriae…

Es zeigt bereits die Geschichte: Weder Scherbengerichte noch Gedenkverbote konnten Menschen aus dem öffentlichen Wahrnehmung oder der kollektiven Erinnerung tilgen. Repression, Zensur und Verbannung gelten als Mittel der Verzweiflung, wenn unliebsame Akteure eine zu wichtige Position einnehmen. Auch deshalb hatten sie oftmals sogar einen gegenteiligen Effekt und das Schaffen der betroffenen Personen wurden für die Nachwelt erst umso deutlicher.

Im Fall von Themistokles, Domitian und Theoderich stehen sie heute exemplarisch für die jeweiligen Epochen. Bei Tutenchamun sorgte die damnatio memoriae dafür, dass 3.200 Jahre niemand nach seinen Gebeinen suchte. Als einziges Königsgrab blieb es nahezu unversehrt – und der Kinderpharao wurde zum bekanntesten Herrscher der Antike am Nil. Die Mythen rund um Ernesto „Che” Guevara und Leo Trotzki – beide eigentlich grausame Zeitgenossen – entstanden überhaupt erst durch deren politische Beseitigung.

…und unmögliches Verbot von Ideen

Noch schwieriger gestaltet sich die Verbannung von Ideen, da Menschen diese weitertragen. Obwohl frühe Christen jahrhundertelang verfolgt wurde, stieg es zur wichtigsten Weltreligion auf und ist heute auf allen Kontinenten vertreten. Die Reichsacht über Martin Luther setzte dem Protestantismus kein Ende – im Gegenteil. Und auch das österreichische Verbot der Sozialdemokratie in gleich zwei Diktaturen konnte deren Siegeszug nicht stoppen.

Der Hausarrest von Renner und die Inhaftierungen von Schärf und Kreisky hielten diese nämlich nicht davon ab, die Zweite Republik maßgeblich zu prägen. Vielleicht sollte sich die nunmehrigen Jubelchöre überlegen in welcher Tradition sie stehen wollen.  In jener, welcher uns diese Staatsmänner weitergaben – oder in jener, welche dieselben einst unterdrückte.

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1 Kommentar

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  1. Avatar

    M. Sachse

    12. Juni 2018 at 17:53

    Repression, Zensur und Verbannung gelten als Mittel der Verzweiflung, wenn unliebsame Akteure eine zu wichtige Position einnehmen.…”

    So ist es. Wenigstens das hätte man aus den Diktaturen lernen sollen!

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Gesellschaft

Brandanschlag auf S‑Bahn in Berlin: Mutmaßliche Linksextreme bekennen sich

Julian Schernthaner

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ASDF Dieses Ziel (Erkmer) fährt die S3 seit Montagmorgen wegen des Brandanschlags nicht mehr an. Symbolbild: kaffeeeinstein via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Wenige Stunden nach der Attacke auf den öffentlichen Nahverkehr in der Bundeshauptstadt ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht: Linksextreme Ausläufer der Klimabewegung wollen die Verfasser sein.

Berlin. – Wie der Tagesspiegel am Montag berichtet, fahren in Berlin seit Montagmorgen keine Bahnen auf der S3 zwischen Ostkreuz und Erkner. Der Schaden entstand in der vergangenen Nacht, um 3.30 Uhr konnten zwei Brände in einem Kabelkanal festgestellt werden. Eine linksextreme Gruppierung soll dafür verantwortlich sein.

Bekennerschreiben: Staatsschutz prüft Echtheit

Wie die Junge Freiheit berichtet, tauchte um die Mittagszeit ein Bekennerschreiben auf der einschlägigen Plattform Indymedia auf. Eine sogenannte „Vulkangruppe OK”, welche sich im Umfeld der Fridays for Future-Proteste verortet, bekundete dort seine angebliche Täterschaft. „Zu einem richtigen Generalstreik gehören auch Blockaden und feurige Sabotageaktionen“, so das Schreiben.

Da es „ohne Widerstand […] auch keine Reduktion des CO2-Ausstoßes gebe” habe man deshalb die Reiseverbindung zum Flughafen Schönefeld gekappt. Der polizeiliche Staatsschutz überprüft nun die Echtheit des Schreibens. Bereits in der Vergangenheit gab es laut RBB in Berlin linksextreme Anschläge auf die kritische Infrastruktur. In zumindest zwei Fällen benutzten sich bekennende Gruppen dabei Namen, welche mit Vulkanen zu tun haben.

Linksextreme: „Sachen empfinden keine Gewalt!”

Schon seit längerer Zeit warnen Behörden, dass Linksextremisten die eigentlich friedlichen Klimaproteste unterwandern und missbrauchen könnten. Eine derartige Vereinnahmung wünscht ‚Vulkangruppe OK’ nach eigenen Angaben nicht. Dennoch sehe man sich eindeutig als Teil der Bewegung, anstatt eines Klimawandels brauche es einen Systemwandel. Außerdem wünsche man sich, dass den Klimaprotesten die Radikalität nicht abhanden komme.

Man wisse, dass Leuten bemängeln würden, dass „militante Aktionen […] nicht ‚friedlich’ seien. Ebenso wisse man, dass es Versuche geben würde, einen „Keil der Distanzierungsaufforderungen” zwischen Protest und Sabotageaktionen zu treiben. Laut Gruppe zu Unrecht: „Sachen empfinden keine Gewalt!” Damit befeuern sie das gängige und widerlegte Narrativ, linksextreme Taten würden sich vordergründig gegen Sachen, nicht Menschen richten.

Politologe Kaiser: „Antifaschismus im Endstadium”

Dass sich der mutmaßliche Anschlag, angeblich eben aus Gründen des Klimaschutzes, gegen eine Zugverbindung richtet, sorgte in der Folge im Netz für Befremdlichkeit. Denn gerade die Eisenbahn gilt als unumstrittenes Rückgrat einer allfälligen Mobilitätswende. Der patriotische Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser bezeichnete die Logik der Attentäter deshalb als „bundesdeutschen Antifaschismus im Endstadium”.

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Gesellschaft

Andrej Babis: „Wir sind diejenigen, die entscheiden, wer hierher kommt”

Monika Šimić

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ASDF Bild: Andrej Babiš / [CC BY-SA 4.0], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Wir suchen die Leute aus, sonst niemand, nicht die EU und erst recht keine Schmuggler”, so der tschechische Premier in einem Interview.

Prag. In einem Interview mit der Welt sprach Tschechiens Premier Andrej Babis unter anderem über Themen wie Migration und die deutsche Politik. Er nannte den Brexit, die Migration und die Russlandsanktionen als Punkte, die für Europa aktuell wichtig sind.

Beziehungen zu Russland normalisieren”

So hätten die Sanktionen gegen Russland laut Babis bis jetz nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht. „Wir müssen in erste Linie der Ukraine im Konflikt mit Russland helfen und dann die Beziehungen zu Russland normalisieren und den Konflikt beenden”, so der Premier. Die Initiative dazu sollte von uns Europäern ausgehen, erklärte er weiter. Russland habe Einfluss im Nahen Osten, und von dort kämen Flüchtlinge nach Europa. „Es kommen gerade wieder mehr von der Türkei nach Griechenland. Die Länder, die Einfluss auf die Konflikte in der Region haben, die USA, Iran, Russland, sind nicht von den Flüchtlingsbewegungen betroffen, wir Europäer schon. Das bereitet mir große Sorgen. Wir müssen endlich aktiv werden, und dazu müssen wir mit Russland sprechen”, betonte Babis.

Babis für Remigration

Im Interview erklärte er weiter, dass er gegen illegale Migration sei. „Diese Schmuggler nehmen teils 5000 Dollar für eine Überfahrt. Die schmuggeln nicht nur Menschen, sondern auch Drogen und Waffen”. Um dieses Problem einzudämmen, müsse man zuerst die Menschenschmuggler aufhalten, erklärt Babis. „Das Ziel muss dann sein, dass die Flüchtlinge nach Hause zurückkehren. Nicht nur die, die in der Türkei, sondern auch die, die in Europa sind”. Um das zu erreichen, müsse man in erster Linie mit dem türkischen Präsident Recept Tayyip Erdogan reden. Denn er habe einen „konkreten Plan, wie man den Flüchtlingen helfen kann”.

Ausländer dennoch willkommen

Bereits früher hatte Babis oft betont, dass Tschechien bei der Aufnahme von Migranten keine Quoten akzeptiere. „Trotzdem sind wir solidarisch, wir beteiligen uns finanziell. Wir müssen den Menschen in ihren Ländern helfen, so dass sie zu Hause bleiben”.

Menschen, die aber nach Tschechien kommen, tun dies alle nur auf die Einladung der Republik hin, erklärt Babis. Man begrüße Ausländer auch, mehr als fünf Prozent ihrer Bevölkerung seien im Ausland geboren. „Aber wir sind diejenigen, die entscheiden, wer hierher kommt und wer nicht”, hält der tschechische Premier fest. Man brauche auch Zuwanderung, diese müsse aber gesteuert sein. „Wir suchen die Leute aus, sonst niemand, nicht die EU und erst recht keine Schmuggler. Bei uns wird Migration nicht als Mittel begriffen, um einer schrumpfenden Bevölkerung etwas entgegenzusetzen, so wie in Westeuropa”.

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Gesellschaft

Neues von rechts: Schnellroda, Telegram & Wahlkampf

Stefan Juritz

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ASDF Dr. Erik Lehnert eröffnet die 20. IfS-Sommerakademie. Bild: Twitter / Sezession im Netz [Bild zugeschnitten]

Bei der IfS-Akademie in Schnellroda sprach die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel vor 150 jungen Patrioten. Das Bürgernetzwerk Ein Prozent stellt eine Auswahl der wichtigsten patriotischen Telegram-Kanäle vor. Und der Wahlkampf in Österreich hat natürlich sein „identitäres Phantom”.

Am vergangenen Wochenende fand im deutschen Schnellroda die 20. Sommerakademie des Instituts für Staatspolitik statt. Thema war dieses Mal „Das politische Minimum”. Vor 150 jungen Rechten sprachen neben IfS-Leiter Erik Lehnert und dem Verleger Götz Kubitschek auch mehrere Prominente aus der Parteipolitik: etwa die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel, der EU-Abgeordnete Maximilian Krah (ebenfalls AfD) sowie die ehemalige FPÖ-Politikerin Barbara Rosenkranz.

Weiters geladen waren die Autorin und Philosophin Caroline Sommerfeld-Lethen, der Jungjournalist Roman Möseneder, der Autor und Ex-Strache-Pressesprecher Konrad Weiß sowie der Politikwissenschaftler und Verlagslektor Benedikt Kaiser.

Ein erstes Video mit Eindrücken von der Akademie kann man hier ansehen. In den kommenden Wochen wird noch der eine oder andere Vortrag folgen:

Wie jedes Jahr versuchte auch diesmal das Antifa-Bündnis „IfS dichtmachen” gegen die Akademie mobil zu machen. Allerdings kamen laut Augenzeugenberichten nicht einmal mehr 40 Personen zu dieser Gegendemonstration. Unterdessen soll aber laut Angaben von Recherche Halle in Halle zeitgleich die Privatwohnung eines Patrioten mit Buttersäure angegriffen worden sein.

„Weinrausch, Dean & Kositza”

An diesem Wochenende wurde in Schnellroda aber nicht nur fleißig gelernt und – weniger fleißig – demonstriert. Es ist vor Ort, am berüchtigten Rittergut, auch eine neue Folge des Anbruch-Podcasts „Wer redet, ist nicht tot” aufgenommen und bereits veröffentlicht worden. Neben den beiden Anbruch-Autoren ist diesmal Ellen Kositza, Literaturredakteurin der Zeitschrift Sezession, mit dabei. Anhören lohnt sich!

„Heimatliebe ist kein Verbrechen!”

Auf sich aufmerksam gemacht haben am vergangenen Wochenende auch die Identitären in Oberösterreich. Anlässlich der aktuellen Diskussion rund um ein mögliches Verbot der Identitären entrollten mehrere Aktivisten ein Banner mit der Botschaft „Heimatliebe ist kein Verbrechen” (Die Tagesstimme berichtete).

„Bleiberecht für alle?”

Ebenfalls aktiv wurden die Identitären in Berlin: Aktivisten stellten sich mit einem „satirischen Infostand” vor die Ausländerbehörde im Stadtteil Moabit und verteilten dort „freie Aufenthaltsdokumente”.

Einen Aktionsbericht der Identitären gibt es hier.

Wie identitär ist die ÖVP?

Passend zum diskutierten Identitären-Verbot im österreichischen Wahlkampf veröffentlichte das Freilich-Magazin aus Graz ein Dossier über die „gelben Flecken der ÖVP” und geht dabei der Frage nach, wie „identitär” die türkise Politik eigentlich ist (Die Tagesstimme berichtete). Dabei werden Aussagen und Forderungen von ÖVP und IBÖ gegenübergestellt.

Eine sehr lesenswerte Analyse über das „identitäre Phantom” im Wahlkampf schrieb der österreichische Publizist Martin Lichtmesz für Sezession im Netz. Hier lesen: „Wahlkampf mit dem identitären Phantom

„Der politische Islam als Herausforderung für die innere Sicherheit”

Kurz vor der Nationalratswahl veranstaltete die Freiheitliche Akademie Wien am vergangenen Dienstag, den 17. September, im Palais Ferstel eine Podiumsdiskussion zum Thema „Der politische Islam als Herausforderung für die innere Sicherheit”. Am Podium vertreten waren der Ex-Dschihadist Irfan Peci, die Journalistin und Islamkritikerin Laila Mirzo, Vizebürgermeister Dominik Nepp (FPÖ) sowie FPÖ- Stadtrat Maximilian Krauss. Ursprünglich hätte auch Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) teilnehmen sollen, er musste allerdings absagen. Für ihn sprang FPÖ-Sicherheitssprecher Hans-Jörg Jenewein ein. Die gesamte Diskussion kann man auf FPÖ-TV ansehen:

Das patriotische Bürgernetzwerk Ein Prozent hat wegen der anhaltenden Zensurmaßnahmen in den sozialen Medien den Messenger Telegram zur neuen „Plattform für Patrioten” erklärt. Bereits seit einigen Wochen zieht es deshalb immer mehr patriotische Akteure auf Telegram. Ein Prozent hat in der letzten Woche eine Auswahl an patriotischen Kanälen vorgestellt.

Im Telegram-Kanal von Ein Prozent findet man einige der interessantesten patriotischen Projekte: https://t.me/ein_prozent (auch die Tagesstimme befindet sich natürlich darunter).

Gesicht zeigen & der Aufstand der Völker

Der Journalist und Medienberater Stefan Magnet veröffentlichte vergangene Woche gleich zwei Videos auf YouTube. Im ersten Video mit dem Titel „Gesicht zeigen und nicht schweigen” geht Magnet auf die Auseinandersetzung zwischen – vereinfacht gesagt – Globalisten und Heimatverbundenen ein:

Im zweiten Beitrag spricht der freie Journalist über den „Aufstand der Völker”:

Recherche D: Ökologie & Ökonomie

Die kommende siebte Ausgabe des patriotischen Wirtschaftsmagazins Recherche D ist passend zur aktuellen Klimadiskussion ein Themenheft zu „Ökologie und Ökonomie”.

„Gleich am Anfang steht unser großes »Dossier Ökologie und Ökonomie«. Im Frage-Antwort-Stil diskutieren wir auf 20 Seiten sehr gründlich den Zusammenhang zwischen Klimaentwicklung und Zivilisation, betrachten die Klimaerwärmung in ihrem erdgeschichtlichen Kontext und beleuchten die Folgen der Überbevölkerung”, gibt die Redaktion einen Einblick, was die Leser unter anderem erwartet.

Die Ausgabe kann man hier bestellen.

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