Verbinde Dich mit uns

In eigener Sache

Kommentar: Kurier blamiert sich mit Falschmeldung über Regierungsinserat

Redaktion

Veröffentlicht

am

Symbolbild (Max Pixel/CC0)

Das österreichische Innenministerium soll auf der Tagesstimme ein Inserat geschalten haben. Doch ein solches hat es nie gegeben. Die Tageszeitung Kurier und und die linke Plattform Stoppt die Rechten können nicht zwischen einem Inserat und automatisierter Google-Werbung unterscheiden.

Kommentar von Stefan Juritz

Am Mittwoch titelt die österreichische Tageszeitung Kurier in ihrer Online-Ausgabe „Ministerium wirbt weiter auf rechten Seiten um Polizei-Nachwuchs”. Konkret geht es darum, dass das Innenministerium, nachdem es im Magazin Alles roger? und auf der Online-Seite des Wochenblick Inserate geschalten hatte, nun auch auf der Tagesstimme um neuen Polizei-Nachwuchs geworben haben soll. Was die Mehrheit der Österreicher höchstwahrscheinlich kaum bis gar nicht interessiert, soll zum Skandal aufgebauscht werden.

Falschmeldung verbreitet

Darauf aufmerksam gemacht hatte laut Kurier-Bericht der Ex-Grünen-Abgeordnete Karl Öllinger auf seiner Seite Stoppt die Rechten. Eine kurze Nachfrage bei der Redaktion der Tagesstimme hätte gereicht, um diese Behauptung als Falschmeldung zu entlarven. Es handelte sich bei der Werbung auf unserer Seite nämlich um kein Inserat der Regierung, sondern um eine automatisierte „Google AdSense”-Werbung. Google entscheidet hier anhand eines Algorithmus völlig allein, welche Werbung auf der Seite angezeigt wird.

Doch die für den Kurier-Beitrag verantwortliche Journalistin begnügte sich damit, Herrn Öllinger zu zitieren und – statt bei der Tagesstimme-Redaktion – nur beim Ministerium nachzufragen. Dort betonte man wahrheitsgemäß, dass es nie einen Auftrag für ein Inserat an die Tagesstimme gegeben hat.

Angst vor der Konkurrenz?

Im Gegensatz zu den großen Leitmedien des Landes erhält die Tagesstimme auch keine Presseförderung und keine Einnahmen aus Regierungswerbung. Wir finanzieren unsere Arbeit nämlich über Crowdfunding. Der Kurier hingegen lukrierte im vergangenen Jahr stolze 8,7 Millionen Euro (!) durch Regierungswerbung.

(Vermeintliche) Inserate für die „falschen” Medien dürfen aber nicht sein, die bleiben bitte weiterhin den politisch Korrekten vorbehalten. Denn wenn die Opposition im Parlament schwächelt, muss sie wenigstens im Journalismus gestärkt werden. Die Konkurrenz will man da natürlich vom Steuergeld fernhalten, nicht dass die patriotische Regierung noch auf die Idee kommt, verstärkt patriotische Medien zu unterstützen. Ein Albtraum für jene, die selbst von diesen Geldern leben.

Gratis-Werbung für die Tagesstimme

Und wenn es sich schon um so ein wichtiges Thema handelt, kann man anscheinend auch auf eine ordentliche Recherche verzichten und unbegründete Vorwürfe in den Raum stellen. Das ist offensichtlich der derzeitige Zustand des selbsternannten „Qualitätsjournalismus” in Österreich. Es zeigt aber auch, warum es Medien wie die Tagesstimme als Ergänzung für die heimische Medienlandschaft braucht. Nichtsdestotrotz muss sich die Tagesstimme für die Gratis-Werbung im Kurier bedanken – doch beim nächsten Mal bitte mit etwas mehr journalistischer Sorgfalt.

 

Anmerkung: Mittlerweile hat der Kurier den Sachverhalt in seinem Beitrag richtiggestellt und sich für den Irrtum entschuldigt.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    urs.mavi

    20. Juni 2018 at 20:19

    naja, also ich verbiete solche Werbung auf solchen Seiten. Das ist auch bei Google möglich, nennt sich politische Filter.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

In eigener Sache

Tagesstimme: Nachrichten via „Telegram”

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

ASDF Bild Stift/Block: Pixnio [CC0] / Header "Die Tagesstimme & Komposition: Die Tagesstimme.

Die Tagesstimme hat einen neuen Kanal und schickt Nachrichten via Telegram-Messenger nun direkt an Ihr Smartphone.

Graz. Viele Projekte und einzelne Akteure aus dem patriotischen Milieu nutzen neben Plattformen wie YouTube, Instagram und Facebook den Telegram-Messenger, um mit Interessenten in Kontakt zu bleiben und Informationen zu verbreiten. Nach der Löschwelle, die vor allem Konten vieler patriotischer Aktivisten oder Bewegungen traf, etablierte sich der Messenger Telegram als alternativer Informationskanal im patriotischen Milieu.

Tagesstimme nun auf Telegram

Damit aktuelle Nachrichten, interessante Interviews und Meldungen für ihre Leser in Zukunft noch schneller abgerufen werden können, hat die Tagesstimme nun ebenfalls einen Telegram-Kanal erstellt. Diesem kann man, sofern der Messenger am Smartphone bereits installiert ist, über folgenden Link beitreten. Natürlich bleibt die Tagesstimme auf Facebook, VKontakte und Twitter auch weiterhin präsent.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

In eigener Sache

Dossier zu ‚Causa Identitäre’: Medien arbeiteten mit über 60 Unwahrheiten

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Die Tagesstimme / AK Nautilus.

Am Montag präsentierte der Arbeitskreis Nautilus ein brisantes Dossier zur Berichterstattung über die Identitäre Bewegung (IBÖ) in den vergangenen Wochen.

Graz. – Seit einer Hausdurchsuchung bei Martin Sellner, dem Leiter der österreichischen Identitären, wegen einer Spende des späteren Christchurch-Attentäters, blieb kein Stein auf dem anderen. Diverse Medien überschlugen sich mit ständig neuen Skandalen und Skandälchen. Das nun vorliegende Dossier enthüllt nun erstmals, dass dabei auch auf mindestens 65 unterschiedliche Unwahrheiten zurückgegriffen wurde.

Breites Spektrum an Unwahrheiten

Auf über 40 Seiten und gestützt auf über 160 Belege stellt das Recherche-Kollektiv des AK Nautilus, dem auch die Tagesstimme angehört, dabei heraus, dass eine große Zahl der Anschuldigungen gegenüber der patriotischen Protestgruppe aus der Luft gegriffen war. Dabei konnten sie eine Vielzahl von Fehlinformationen unterschiedlicher Schweregrade identifizieren – und entgegnen sämtliche 65 Behauptungen durch ausführliche Kontrastierung mit dem verfügbaren Quellenmaterial.

Das Spektrum reicht nach Feststellung des Rechercheteams dabei von der Wiederholung bereits ausgeräumter Vorwürfe über Weglassungen von Stellungnahmen bis hin zu Behauptungen welche „in klarem Widerspruch zu frei verfügbaren identitären Inhalten” stehen. Dabei hätten sogar „Akteure in klarer Gegnerschaft” zur Gruppe eigene Theorien und inhaltliche Erfindungen teils unkommentiert präsentieren können.

Gravierende Verstöße gegen journalistische Ethik”

Dabei sei die prinzipielle inhaltliche Ausrichtung eines Mediums unerheblich gewesen, außerdem beteiligten sich demnach sogar Chefredakteure an der Verbreitung der Unwahrheiten. In einigen Fällen hätten diese dem Vorstellungstext des Dossiers zufolge als faktenwidrig sogar „klar erkennbar” sein müssen.

Das Nautilus-Rechercheteam kommt zu einer schwerwiegenden Erkenntnis: „Angesichts der schwerwiegenden Unwahrheiten und angesichts der gravierenden Verstöße gegen die journalistische Ethik muss die Berichterstattung über die Identitäre Bewegung als Kampagne, fußend auf Unwahrheiten, bezeichnet werden.”

Lenart: „Patriotische Medienarbeit immer wichtiger”

Gerade vor diesem Hintergrund zeigte sich Patrick Lenart, Leiter des AK Nautilus, mit dem Ausmaß der vorliegenden Handreichung höchst zufrieden: „Das Dossier zeigt, dass patriotische Medienarbeit immer wichtiger wird“.

Er verwies dabei auch explizit auf die in der Causa ausgewogenere Berichterstattung unabhängiger, patriotischer Medien. Auch die Tagesstimme berichtete ausführlich und tagesaktuell vom Ablauf der medialen Affäre.


Die vollständige Studie kann auf der Homepage des AK Nautilus kostenlos gelesen und »>heruntergeladen (PDF)«< werden. »>Zur Studie (HTML)«<

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

In eigener Sache

Studie zu Liederbuch-Affäre: Vorwürfe waren falsch

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild Liederbücher: privat / Die Tagesstimme.

Am Freitag präsentierte der Arbeitskreis Nautilus eine erste kritische Aufarbeitung der sogenannten „Liederbuch-Affäre” rund um FPÖ-Politiker Udo Landbauer und die pennale Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt.

Graz. – Seit elf Monaten ist die niederösterreichische Landesregierung im Amt – der ehemalige FPÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer gehört nicht dazu. Dieser stolperte in den Tagen rund um die Landtagswahl über die Skandalisierung eines Liederbuches bei seiner Mittelschulverbindung. Nun wirft eine Studie des Arbeitskreis Nautilus, dem auch Die Tagesstimme angehört, im Auftrag der steirischen Burschenschaften ein neues Licht auf die damaligen Geschehnisse.

Erste umfangreiche kritische Würdigung

Auf 80 Seiten und mit über 400 Belegen zeichnet das heimische Recherche-Kollektiv den Ablauf und Inhalt der sogenannten „Liederbuch-Affäre” kritisch nach. Hierfür durchforstete man reichhaltiges Quellenmaterial und sprach erstmals auch mit einem Ersteller des Liederbuches.

Die vorher nicht vollständig geklärte Sachlage nennt der AK Nautilus dabei als Motivation für seine Arbeit. Er stellt fest: „Obwohl anzunehmen ist, dass die Affäre das Image von Burschenschaften nachhaltig beeinflusst hat, fand bis heute keine Aufarbeitung und kritische Würdigung der medial erhobenen Vorwürfe statt.”

Detaillierte Prüfung von Akteuren und Vorwürfen

Dieses Versäumnis wollte man nun nachholen und bespricht Hintergründe, Abfolge und Folgen der Anschuldigungen gegen Landbauer und die pennale Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt. Die am 23. Januar 2018 mit einem Vorabbericht der Wiener Stadtzeitung Falter beginnende Affäre hatte für die Betroffenen gravierende Folgen und beeinflusste die öffentliche Meinung über Monate.

Das Nautilus-Kollektiv erforscht in seinem Werk insbesondere die Rolle der Medien, erörtert die Herkunft der inkriminierten Lieder und prüft die erhobenen Vorwürfe gegen die Mittelschulverbindung und ihr Liederbuch auf Herz und Nieren. Zuletzt beleuchten sie die politischen und akademischen Hintergründe der befragten Experten.

Unsaubere Definitionen, politische Gegner als Experten

Sie kommen zum Schluss, dass es sich mangels sauberer Definitionen – aber auch aufgrund fehlender inhaltlicher Anhaltspunkte – bei der Behauptung, das inkriminierte Werk sei ein „Nazi-Liederbuch” um eine „grob willkürliche” Einstufung handle. Auch der Rassismusvorwurf sei in Anbetracht des Entstehungszeitraums eine „unzulässige Wertung”. Nicht zuletzt entkräftet die Studie sogar den bemühten Antisemitismusvorwurf.

Als problematisch wertet der AK Nautilus, dass die Skandalisierung des Liederbuches kurz vor der Landtagswahl den Fokus „von langfristigen Sachfragen auf den medialen Verdacht gegenüber Landbauer” verschob. Fragwürdig sei hier auch, dass Akteure eine Rolle spielten, die „trotz ihrer eindeutigen politischen Gegnerschaft zu Burschenschaften und FPÖ als objektive Experten ausgegeben wurden”.

Politische Kampagne?

Die abschließende Feststellung der Studie lässt aufhorchen: „Unklare oder fehlende Definitionen, Vorverurteilungen und willkürliche Einordnungen durch politische Gegner, teilweise unter dem Deckmantel einer Expertenmeinung, waren dazu geeignet, die öffentliche Meinungsbildung über die FPÖ, über Udo Landbauer sowie über das burschenschaftliche Milieu in seiner Gesamtheit nachhaltig negativ zu beeinflussen.”

Die umfangreiche Arbeit erhebt weiters den Vorwurf, dass Ablauf und Inhalt der Affäre den Schluss nahelegen würden, „dass maßgebliche Akteure weniger vom Willen zur Aufarbeitung oder journalistischen Berichterstattung, denn zu einer Kampagne gegen die FPÖ am Vorabend der niederösterreichischen Wahl getrieben waren.”


Die vollständige Studie kann auf der Homepage des AK Nautilus heruntergeladen werden: Zur Studie

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings deine Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt