Kultur

Dokumentation: Der Terror von Paris auf Netflix

Am 13. November 2015 forderte der islamistische Terror in Paris mehr als 100 Todesopfer, die meisten davon bei einem Konzert in Bataclan. Bild: Marc Baronnet via Wikimedia Commons [ CC BY-SA 4.0]

13. November: Angriff auf Paris“ – so lautet der Titel einer spektakulären Dokumentation, die gerade auf Netflix zu sehen ist. In drei Teilen berichten Jules und Gédéon Naudet vom Terrorangriff in Paris am 13. November 2015.

Und sie gehen hinter die Schlagzeilen, die zwar vom islamistischen Massenmord berichten, aber ihm kein Gesicht mehr geben. 40 Überlebende wurden für die Dokumentation interviewt. Sie erzählen jeweils ihre Geschichte der Schreckensnacht. In ihr haben IS‐Terroristen eine „multiple Attacke“ ausgeführt: Ablenkungsangriffe auf Cafés, drei gescheiterte Selbstmordattentäter für ein Fußballstadion, letztendlich das Massaker im Bataclan. 130 Tote und 683 Verletzte waren die Bilanz der Schreckensnacht.

Menschen im Mittelpunkt

Die Dokumentation folgt der Chronologie der Ereignisse in Paris. Sie stellt Menschen vor, wie sie sich im Verlauf der Tragödie begegnet sind: Überlebende, Feuerwehrmänner, Polizisten, Verantwortliche aus der französischen Regierung. Die Dokumentation erzählt vom Schrecken, den die Opfer erleben mussten. Eine Geschichte, die von vielen etablierten Medien normalerweise nicht mehr beschrieben wird, weil sie das Publikum „verunsichern“ könnte.

13. November: Angriff auf Paris“ jetzt im Stream auf NETFLIX

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