Wien

Zehntausende demonstrierten gegen 12-Stunden-Tag

Am Samstag nahmen Zehntausende Menschen an der Großdemonstration des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) gegen den von der Regierung geplanten 12-Stunden-Tag teil. 

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<p>ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian: By SPÖ Presse und Kommunikation (Wahlkampf-Tour: Wien) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017_Wahlkampf-Tour-_Wien_(36531857433).jpg">via Wikimedia Commons</a></p>

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian: By SPÖ Presse und Kommunikation (Wahlkampf-Tour: Wien) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Ab 14 Uhr versammelten sich die Demonstranten am Wiener Westbahnhof, um anschließend über die Mariahilfer Straße zum Heldenplatz zu spazieren. Dort fanden ab 18 Uhr die Abschlussreden statt. Der ÖGB sprach am Samstagnachmittag von über 100.000 Teilnehmern, die Polizei von rund 80.000.

„Wir werden auf die Barrikaden gehen“

In ihren Abschlussreden zeigten sich die Gewerkschaftsspitzen angriffslustig. Wie Der Standard berichtet, meinte etwa pro-ge-Chef Rainer Wimmer: „Wir werden auf die Barrikaden gehen.“

Post-Gewerkschaftschef Helmut Köstinger ging sogar noch einen Schritt weiter, indem er zum Sturz der „unsozialen Regierung“ aufrief. Davon distanzierte sich jedoch der Christwerkschafter Norbert Schnedl umgehend. ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer nannte die Aussage eine „nie dagewesene Grenzüberschreitung“. „Hier müssen Kern, Katzian und Muchitsch Verantwortung übernehmen und sich von solchen Aussagen klar distanzieren“, so Niehammer in einer Aussendung.

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