Gesellschaft

Demo in Cottbus: „Zukunft Heimat” fordert Wende in der Asylpolitik

Demonstration in Cottbus. Bild via Facebook "Zukunft Heimat"

Bei der Demonstration in Cottbus forderten die Teilnehmer eine „Wende in der Asylpolitik”. Neben Zukunft‐Heimat-Chef Christoph Berndt sprach unter anderem auch Siegfried Daebritz von Pegida.

Am vergangenen Sonntagnachmittag, den 1. Juli 2018, rief der patriotische Bürgerverein Zukunft Heimat unter dem Motto „Grenzen ziehen!” zu einer Demonstration gegen „Merkels Politik der offenen Grenzen” auf. Laut Angaben der Polizei verlief die Demonstration störungsfrei und endete ohne Vorkommnisse. Die Veranstalter sprechen von 3.000 Teilnehmern, die Lausitzer Rundschau schätzt die Anzahl auf rund 1.000.

Teilnehmer aus mehreren Bundesländern

Als Redner bei der Demonstration traten unter anderem Siegfried Daebritz (Pegida) und Christoph Berndt (Zukunft Heimat) auf. Berndt bedankte sich bei den zahlreichen Teilnehmern, die aus mehreren Bundesländer angereist waren. Weiters betonte er, dass der Verein Zukunft Heimat eng mit der Pegida-Bewegung verbunden sei. In weiterer Folge rechnete der Chef der Bürgerinitiative mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und der Asylpolitik der EU ab. Zum Abschluss seiner Rede verwies er auf den neuen patriotischen Infoladen „Mühle”,  in dem sich die Bürger künftig treffen und austauschen können.


Proteste gegen deutsche Asylpolitik

Merkels Grenzöffnung und die fortdauernde illegale Masseneinwanderung haben zu unerträglichen Zuständen in Deutschland geführt. In bislang unbekannter Weise prägen die zu ‚Einzelfällen’ verharmlosten Meldungen von immer neuen Demütigungen, Misshandlungen, Angriffen und Morden unseren Alltag”, hieß es im Aufruf zur Demonstration.

Bereits in der Vergangenheit hatte Zukunft Heimat zu mehreren Demonstrationen gegen die Asyl‐ und Migrationspolitik der deutschen Bundesregierung demonstriert (Die Tagesstimme berichtete).

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