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Kultur

Vierteljahresschrift für Konsensstörung: Tumult Sommer 2018 erschienen

Redaktion

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am

Nach der rechtsintellektuellen Zeitschrift Sezession aus Deutschland und dem freiheitlichen Magazin Attersee Report präsentiert Die Tagesstimme heute die Zeitschrift TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung.

Die Sommerausgabe von TUMULT ist soeben erschienen. Das Magazin ist bekannt für intelligente und auch provokante Texte, die sich nicht viel um klassische Schemata kümmern. Herausgegeben wird die Vierteljahresschrift vom Medien- und Kulturwissenschaftler Frank Böckelmann. Beraten wird er vom Philosophen Rudolf Burger und vom Schriftsteller und Journalisten Ulrich Schacht.

Unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung

TUMULT versteht sich als „unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung fernab akademischer und volkspädagogischer Sprechregelungen”. Thematisch widmet sich das Magazin u.a. der Massenzuwanderung und Geopolitik, dem humanitären Universalismus, Digitalisierung sowie „Sex” und „Sexismus”.

Präsentiert werden „Denker und Sprachkünstler, die sich den Automatismen einer raschen Verständigung entziehen, die laufenden Ereignisse mit befremdetem Blick betrachten und auf kompromisslose Empirie und Erfahrungsverdichtung dringen”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

TUMULT  hat 112 Seiten und kostet 10,00 Euro (D) 10,50 Euro (A) 12,00 SFR (CH). HIER kann man das Heft bestellen

TUMULT: https://tumult-magazine.net

Die aktuelle Sommerausgabe:

Den Globalisierungsgewinnern des Westens dient das Trugbild schrankenloser Harmonie und Wohlfahrt als Politikersatz. Der kosmopolitische Überschuss in den hochleistungsfähigen Industrieländern zehrt jedoch von materiellen und kulturellen Voraussetzungen, die sich zunehmend als fragil erweisen, nicht zuletzt von einem über Jahrhunderte gewachsenen Vertrauenskapital, begrenzten natürlich-ökologischen Ressourcen und ständig verfügbarer, potenziell unbegrenzter elektrischer Energie.
    Thomas Hoof bilanziert in dieser TUMULT-Ausgabe die Bewirtschaftung der fossilen Energieträger und das Kompensationspotenzial der Erträge aus »erneuerbaren Energiequellen« und verfolgt das Dahinwelken der »letzten Hoffnungsträger« (Fracking und Kernkraft). Dabei bezieht er wichtige, bisher vernachlässigte Faktoren ein. In seiner erstaunlichen Studie häuft er reichlich Zündstoff für eine energie- und wirtschaftspolitische Diskurswende an.”

INHALT TUMULT Sommerausgabe 2018

Frank Böckelmann – Ohne Limit  ☛ PDF

SCHNEISEN

Thomas Hoof – Immer weniger vom Mehr Das Ende der Reichlichkeit
Ulrich Schacht – Selmayr Deutsche Profile eines Dritten Totalitarismus I
Sonja Margolina – Die unmöglichen Grenzen: Europa, ein Niemandsland 
Werner Sohn – Das »Gelassenheitsgebet«

LEBENSWELT NETZ

Jan Claas van Treeck – Entscheidungsmaschinen

DAS GESPENST SEXUALITÄT

Siegfried Gerlich – Feministische Regressionsprozesse Zur neueren Geschichte weiblicher Empfindlichkeit
Johannes Reich / Axenia Schäfer – Neo-Menschin, Dein Feenreich komme!  ☛ PDF

MASSENZUWANDERUNG

Adorján Kovács – Die Rache der Ausgetauschten Warum die Deutschen gerade Muslime willkommen heißen  ☛ PDF 
Volkmar Weiss – Offener Brief an die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Thomas-Jürgen Muhs – Die aktuelle Entwicklung der Migration Albrecht Hermann: Kritische Anmerkungen eines Lesers

LANDSCHAFTEN

Sebastian Hennig – Der Maler Hans Kutschke 
Takasaki – 1786,2 1958,1 
Jörg Bernig – Die Dinge singen nicht mehr Vier Gedichte
Caterina Jahn – Geräusche von Erz und Schelle Europäische Verstrickungen
Marc Pommerening – Mikroaggressionen ☛ PDF
Jonathan Meynrath – Als wäre nichts gewesen Über Rolf Schillings Im Spiegel der Blitze

DIE BEWIRTSCHAFTUNG DER ZUKUNFT

Albrecht Goeschel – Raumordnung (II) Die Zerstörung der Regionalstrukturen durch den Sozialstaatsprozess
Hervé Juvin – US-amerikanische Sanktionen, der Krieg des Rechts und strategische Unterwerfung Teil 2: Von Niederlagen und Schlachten (Aus dem Französischen von Christiane Landgrebe)

RÄUME DES POLITISCHEN

Heinz Theisen – Zeit für Glokalisierung Dritte Wege zwischen Globalisten und Partikularisten
Bernd Schick – »Deutschland, einig Vaterland« oder Woher kommt der Hass? 
Michael Böhm – »Tilgen«, »Auslöschen« oder Die Geburt der Straßenumbenennungen aus dem Geist des Kolonialismus 
Paul E. Gottfried – Erwiderung auf Eva C. Schweitzer

RÜCK-BILDUNG

Josef Kraus – Vergeigte Bildung: Eindrücke – Erkenntnisse – Einwände  Teil 4: Gleichheit und Gerechtigkeit sind zwei Paar Stiefel – auch in Sachen Bildung


Weiterlesen:

Schwerpunkt „1968”: 84. Ausgabe der „Sezession” erschienen

Der „Attersee Report” – ein Magazin der freiheitlichen Denkfabrik

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Kultur

Muslima beschwerte sich: St.-Martin-Darsteller bekommt Auftrittsverbot

Julian Schernthaner

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am

ASDF Symbolbild (Laternen bei einem Martinsumzug): HDValentin via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Im nordrhein-westfälischen Niederkassel ziehen Aussagen, wonach es sich beim Martinsumzug um ein „christliches Fest” handle, harte Konsequenzen nach sich.

Niederkassel. – Die Geschichte spielten sich am 6. November im Stadtteil Rheidt in Niederkassel nahe Bonn ab. Wie der General-Anzeiger berichtet, fühlte sich eine muslimische Frau benachteiligt, weil der Martinsdarsteller den Umzug als „christliches Fest” darstellte. Ihre Schwägerin beschwerte sich daraufhin in sozialen Medien über den Umstand – mit Folgen für den Mann. Dieser darf nun künftig diese Position nicht mehr ausfüllen.

Vorfall bei traditionellem Martinsumzug

Die vermeintlich anrüchige Aussage fiel beim traditionellen Umzug an der Rheidter-Werth-Schule, welchen der Mann bereits seit Jahren ohne Beanstandung anführte. Bei der Ausgabe der Weckmänner – eine Art Hefegebäck – erinnerte der St.-Martin-Darsteller dann an den christlichen Charakter des Festes.

Unter den Anwesenden befand sich auch eine muslimische Mutter mit drei Kindern. Nachdem angeblich weder Direktorin noch Bezirkspolizei zum Vorfall eine Stellung beziehen wollten, äußerte die Angehörige der Teilnehmerin auf Facebook ihren Unmut. Und tatsächlich – mehrere Akteure distanzierten sich in der Folge von den Geschehnissen.

Christliches Fest”: Alle distanzieren sich

So bezeichnete etwa der Beigeordnete im Stadtrat, Sebastian Sanders (CDU), die Aussage als „völlig deplatziert“. Immerhin handle es sich um „eine gute Schule und zwar für alle Kinder“. Auch der Jugendausschuss der Stadt beschäftigte sich mit dem Vorfall. Der örtliche Kinderschutzbund schrieb den zuständigen Ortsring an, rang dem Vorstand eine Entschuldigung ab.

Dieser bekräftigte öffentlich sein Bedauern: „Wir sind froh, dass Menschen aller Religionen und Länder an unseren Veranstaltungen teilnehmen”. Hätte man den Vorfall mitbekommen, hätte man die Äußerungen „vor Ort richtiggestellt”, so Ortsring-Sprecher Markus Thüren. Der Darsteller vom Vorfall wiederum darf künftig nicht mehr am Umzug mitwirken.

Betroffene Muslima über Entwicklung froh

Gerade diese Entwicklung stellt die Muslima, welche sich angegriffen gefühlt hatte, zufrieden: „Es gab eine öffentliche Entschuldigung und der Sankt Martin wird nie wieder in Rheidt auf dem Pferd sitzen.“ Gleichzeitig empfindet sie im Nachlauf der Geschichte ein Unbehagen – mehrere Nutzer ergriffen nämlich auch Partei für den vermeintlichen Übeltäter.

Martinstag: Debatte um Brauchtum ewig jung

Die ewig junge Debatte rund um den Martinsumzug erreicht damit einen neuen Höhepunkt. Die Sorge, Kinder mit anderem Glauben zu verschrecken ist auch nicht neu: In manchen Orten versuchte man den Tag zum Beispiel als „Lichterfest” umzudeuten. Der Laternenumzug geht auf das frühe 20. Jahrhundert zurück, und hat seine Wurzeln wohl in älteren Feuerbräuchen.

Die Darstellung des frühchristlichen Heiligen erinnert wiederum an eine Tat, welche als Musterbeispiel für christliche Nächstenliebe gilt. Dieser teilte einst bei Ankunft im französischen Amiens seinen Mantel, um einen armen Mann im Ort zu wärmen. Die Ausgabe von Gebäck geht ähnlich dem verbreiteten Martinisingen auf einen alten Heischebrauch zurück.

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Kultur

Wegen Gleichbehandlung: Autobahnmeisterei bekommt Christbaumverbot

Julian Schernthaner

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am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Das Regierungspräsidium in Freiburg untersagte einer Autobahnmeisterei die Fortführung der Tradition, einen Weihnachtsbaum an der Schweizer Grenze aufzustellen.

Freiburg im Breisgau. – Es galt seit vielen Jahren als nette Tradition bei der Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen: Alljährlich stellte man nahe des Grenzüberganges auf der A5 einen Weihnachtsbaum auf, um zur besinnlichen Zeit aus der Schweiz ankommende Autofahrer zu begrüßen. Nun folgte die Unterbindung von offizieller Stelle.

Ende der Tradition wegen „Gleichbehandlung”

Wie die Junge Freiheit am Freitag berichtet, sei der Behörde „bewusst geworden, dass es solche Wünsche von Religionsgemeinschaften auch zu anderen Feiertagen geben könnte“. Dies wäre nach Ansicht des Regierungspräsidiums allerdings mit der Verkehrssicherungspflicht nicht vereinbar.

Daher, so ein Sprecher der Behörde, habe man entschieden, „aus Gründen der Gleichbehandlung” keinen Baum mehr aufstellen zu lassen. Die Verordnung beträfe dabei nicht nur nur das aktuelle Jahr. Auch künftig soll es keine Weihnachtsbäume bei der Gemeinschaftszollanlage im Dreiländereck geben.

Bürger wollte zusätzlichen Chanukka-Leuchter

Auslöser der nunmehrigen Entscheidung war dabei die Anfrage eines Bürgers, welcher beantragt hatte, einen Chanukka-Leuchter neben dem Baum aufzustellen. Bereits im Vorjahr gab es einen ähnlichen Antrag, der aber zu kurzfristig eintraf. Da er diesmal aber mit entsprechendem Vorlauf eintraf, musste sich die Behörde damit befassen.

Das jüdische Fest, das an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im zweiten vorchristlichen Jahrhundert erinnert, fällt diesmal zeitlich mit Weihnachten zusammen (22.–30. Dezember). Beide Feste teilen sich einen familiären Charakter, die Darbietung von Liedern, gemeinsamen Verzehr von Köstlichkeiten und den Austausch von Geschenken.

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Kultur

Nach Zensurwunsch: Nuhr wirft Sonneborn totalitäre Tendenzen vor

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Nuhr 2017): Euku via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Dieter Nuhr reagierte auf die Forderungen von Martin Sonneborn (Die PARTEI), den beliebten Kabarettisten aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verbannen mit einem gepfefferten Konter.

Hannover. – Die Wurzeln der Fehde gehen auf den Europawahlkampf des früheren Herausgebers des Satiremagazins Titanic zurück. Damals bezeichnete Sonneborn seinen Branchenkollegen als „Scheinkabarettisten”. Nach den Witzen Nuhrs über Greta Thunberg legte er dann nach und sagte in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen, er würde Nuhrs Auftritte im Rundfunk verbieten, wenn er etwas zu sagen hätte.

Nuhr: „Der Deutsche neigt zum Totalitären”

Nun, zweieinhalb Wochen später, nützt Nuhr die Gelegenheit, ebenfalls in einem HAZ-Interview, für einen Konter. Er nehme die Aussage von Sonneborn als „sehr ehrlich” wahr. Denn sie sage viel über das Verhältnis des seit 2014 im Europaparlament sitzenden Satirikers zur Meinungsfreiheit aus. „Der Deutsche neigt ja immer mal wieder zum Totalitären, das ist ja nichts Neues”, so Nuhr.

Auch Sonneborns früherer Aussage, er sei nur ein „Schein-Kabarettist”, hielt er eine direkte Gegenbewertung entgegen. Er habe nämlich „zahlreiche Therapiestunden benötigt”, um zu erkennen, dass es sich bei Sonneborn auch nur um einen „Scheinpolitiker” handle. Dadurch sei für sein Dafürkönnen nun „alles wieder gut”, so der vielfach preisgekrönte Nuhr.

Kritik an „politischer Angepasstheit” im Kabarett

Auch zur breiten Aufregung – Die Tagesstimme berichtete – über seine Witzeleien auf Kosten der schwedischen Klimaaktivistin Thunberg äußerte sich Nuhr. Diese habe ihn nicht überrascht: „Da ich den geistigen Horizont der Kollegen ganz gut einschätzen kann, bin ich selten verwundert“, so die gelassene Antwort des Humor-Urgesteins. Früher hingegen sei es im Kabarett ganz üblich gewesen, den Zeitgeist infrage zu stellen.

Heute würden dies allerdings nur mehr wenige Komiker tun. Vielmehr wäre „politische Angepasstheit und Ausgrenzung von Andersdenkenden” heutzutage ein „gutes Geschäftsmodell” unter seinen Kollegen. Seiner Ansicht nach seien abweichende Meinungen hingegen lediglich eine „Herausforderung” – und kein „auszumerzendes Übel”.


Weiterlesen:

Komiker Nuhr erntet Kritik von Twitter-Nutzern wegen Thunberg-Witzen (1.10.2019)

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