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Atomdeal

Iran lehnt neue Verhandlungen mit den USA ab

Anfang Mai kündigte US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran auf und forderte einen neuen Deal.

2 Minuten Lesezeit
<p>By Mohammad Sadegh Heydari (http://www.ypa.ir) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0">CC BY 4.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ayatollah_khamenei._by_YPA.ir_01.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

By Mohammad Sadegh Heydari (http://www.ypa.ir) [CC BY 4.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Nun hat der oberste geistliche Führer der Islamischen Republik, Ayatollah Ali Khamenei, neue Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Das berichtete der ORF am Samstag.

„Unterschrift der Amerikaner kann man nicht trauen“

„Dem Wort und selbst der Unterschrift der Amerikaner kann man nicht vertrauen“, sagte Khamenei dem Bericht zufolge am Samstag bei einem Treffen mit Vertretern des iranischen Außenministeriums. Die Verhandlungen mit den USA seien „nutzlos“, heißt es auf seiner Homepage. Die Verhandlungen mit Europa könnten jedoch weitergehen. („Negotiations with Europe can go on; but we must not linger, waiting for the European pack. Meanwhile multiple necessary tasks within the country must be carried out.”)

Trump: „Schlechtester Deal aller Zeiten“

US-Präsident Trump hatte das Atomabkommen bereits vor der Aufkündigung als „schlechtesten Deal aller Zeiten“ bezeichnet. Es hätte den Iran nicht an der Entwicklung von Kernwaffen gehindert, behauptete der US-Präsident damals.

Khamenei: „Mr. Trump, Sie haben einen Fehler gemacht“

Direkt nachdem bekannt worden war, dass die USA den Atomdeal aufkündigen, reagierte Khamenei mit eindeutigen Worten: „Mr. Trump, ich sage Ihnen im Namen des iranischen Volkes: Sie haben einen Fehler gemacht”, hieß es damals auf der offiziellen Website des Ayatollah. Weiters bezeichnete er die Aussagen des US-Präsidenten als „dumm” und „oberflächlich”.

Entgegen dem Ansinnen der USA wollen die EU-Staaten am bisherigen Atomdeal trotzdem festhalten.

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