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Gesellschaft

Einzelhaft & Co.: So hart war Tommy Robinsons Gefängnisalltag

Julian Schernthaner

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am

In zwei Interviews berichtete der britische Islamkritiker Tommy Robinson zum ersten Mal von den harten Bedingungen während seines kürzlichen zweimonatigen Gefängnisaufenthalts.

Der Journalist und Aktivist wurde Ende Mai infolge eines Livestreams außerhalb eines Gerichtsgebäudes wegen Störung des öffentlichen Friedens verhaftet. Binnen weniger Stunden befand damals ein Richter, er hätte gegen seine Bewährungsauflagen wegen Behinderung einer Gerichtsverhandlung verstoßen. Nachdem eine Berufungsinstanz dabei nun allerdings schwerwiegende Verfahrensfehler feststellte, durfte Robinson das Gefängnis auf Kaution verlassen – Die Tagesstimme berichtete.

Robinson von Gefängnisaufenthalt schwer gezeichnet

In den Wochen nach seiner Festsetzung protestierten in Großbritannien tausende Menschen für die Freilassung des bekannten Islamkritikers. Ein erstes Video nach der Haft, in dem er den Moment teilt, in welchem er seine Familie wiedersieht, zeigte Robinson stark abgemagert. Er scheint von der Haft gezeichnet – und Interviews für FoxNews sowie Ezra Levant von The Rebel bestätigen nun, weshalb.

Täglich 23,5 Stunden in Einzelhaft

Der Aktivist berichtet davon, man habe ihn zunächst in ein Gefängnis mit einer kleinen muslimischen Häftlingszahl gebracht. Nach kurzer Zeit verlegte man ihn jedoch in eine jener britischen Justizanstalten mit dem höchsten Anteil an islamgläubigen Insassen. Mit dem Argument, es geschähe zu seinem Schutz, verhängte man Einzelhaft über ihn. So verbrachte er nach eigenen Aussagen 23,5 Stunden des Tages in Isolation – die übrige halbe Stunde durfte er sich in einem Käfig unter Beobachtung die Füße vertreten.

Damit habe er unter dem Sicherheitsaspekt viel härtere Haftbedingungen erdulden müssen als die meisten anderen Insassen:

Es war der Umstand, dass sich die Tür jedes anderen Häftlings um acht Uhr morgens öffnet. Dann verbringen sie den Tag außerhalb ihrer Zelle – arbeiten, spielen Fußball und Billard. Um sechs Uhr abends werden sie dann wieder weggesperrt.”

Angst vor Fäkalienwurf und Vergiftung

Außerdem habe er – seine Zelle lag offenbar im Erdgeschoss, in der Nähe der internen Moschee – sich täglich mit Drohungen herumschlagen müssen. Es sei ihm während der jüngsten Hitzewelle nicht einmal möglich gewesen, seine Fenster zu öffnen. Zu groß war die Gefahr, dass Mithäftlinge erneut durch die Öffnung spucken oder gar Exkremente durchreichen könnten. Da das Essen im Gefängnis auch von muslimischen Häftlingen zubereitet wird, befürchtete er außerdem eine Vergiftung.

Mehrmals hätten diese ihn mit der Frage, wie denn sein Abendessen schmecke, aufgestachelt. Aus Sorge um sein leibliches Wohl konsumierte er nach eigenen Angaben stattdessen Dosentunfisch und Obst – und verlor auf diese Weise 20 Pfund. Den stillen Zwang zu diesem Gefängnisalltag empfindet der Journalist als absichtliche Schikane, um ihn „mental zu brechen”.

Wiederholte negative Erfahrungen im britischen Gefängnissystem

Es war nicht das erste Mal, dass Tommy Robinson hinter Gitter musste. Im Jahr 2014 etwa wurde ihm wegen Beihilfe zum Kreditbetrug der Prozess gemacht. Nach eigener Erklärung hätte er dabei – unwissentlich, aber fälschlicherweise – die Richtigkeit von Angaben eines Familienmitgliedes bestätigt und sich in einem Deal mit der Staatsanwaltschaft schuldig bekannt, um Schaden von seinen Verwandten abzuwenden.

Auch in der Folge jenes Aufenthalts in einem Hochsicherheitsgefängnis erzählte er Schockierendes über seine angebliche Behandlung durch muslimische Mithäftlinge sowie durch Offizielle der Haftanstalt. In einem 40-minütigen Interview mit der US-amerikanischen Journalistin und früheren Schriftstellerin Brittany Pettibone berichtete Robinson im Frühjahr von seinen Erfahrungen und von Repression, welche er aufgrund seiner Islamkritik bereits habe einstecken müssen.

Dieses kam damals übrigens erst im zweiten Anlauf zur Fertigstellung. Vor dem ersten Versuch verweigerte man Pettibone und deren Lebensgefährten Martin Sellner, die Einreise auf die Insel – Die Tagesstimme berichtete.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    krzysztof

    4. August 2018 at 18:29

    TR hat 20 Pfund aund nicht Kilo in Haft abgenommen. Schlimm genug also korigieren Sie bitte.

  2. Avatar

    Zickenschulze

    4. August 2018 at 21:04

    Selten ein Schaden ohne Nutzen.
    Das Leben trimmt uns auf Härte.
    Schwaches wird dem Verfall preis gegeben.
    Überlebenswertes trägt die Lasten den Bestand zu evlutionieren.

    Dem Körper scheint diese Abmagerungsvariante nicht schlecht bekommen zu sein.

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Gesellschaft

Urteil gegen „Liebig34”: Linksradikale müssen besetztes Haus räumen

Joshua Hahn

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am

Der Rechtsstreit dauert bereits seit dem Vorjahr an und wurde von Ausschreitungen der Antifa überschattet.

Berlin. – Die anliegende Rigaer Straße ist bekannt für  die von Linksradikalen und Linksextremisten besetzten Häuser. Zum erweiterten Umfeld dieser Häuser zählt auch das „Projekt Liebig 34“, welches sich mit Adresse in der Liebigstraße in einem Eckhaus zur berüchtigten „Rigaer” befindet. Dieses muss nun geräumt werden.

Mietvertrag lief aus – Besetzer blieben einfach

Ursprünglich hatten die Initiatoren der „anarcha-queer-feministischen“ Wohngemeinschaft einen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Hauses. Dieser lief im Jahr 2018 aus. Da sich jedoch sämtliche Bewohner weigerten, auszuziehen, zog der Vermieter vor Gericht – mit Erfolg. Wie unter anderem die Welt berichtet, gab das Landesgericht jetzt der Räumungsklage statt.

Zudem müssen die rund 20.000 Euro Mietschulden abbezahlt werden. Wie bereits beim Prozessauftakt gab es auch im Vorfeld der Verhandlung Übergriffe aus dem gewaltbereiten Antifa-Milieu.

Auto von Anwalt mit Säure übergossen

Mutmaßliche Linksextremisten verübten unlängst einen Anschlag auf das Auto des Anwalts vom Kläger, indem sie dieses mit Buttersäure übergossen. In einem mutmaßlichen Bekennerschreiben auf einer einschlägigen linksextremen Plattform wurde vom Anwalt als dem Vertreter „eines der größten Immoarschlöcher der Stadt“ gesprochen.

Bereits beim Prozessauftakt kam es zu Ausschreitungen im Landgericht. Die Verhandlung wurde anschließend ins Kriminalgericht verlegt, um Sicherheit gewährleisten zu können.

Das Viertel um die Rigaer Straße ist bekannt für linksautonome Umtriebe. In der jüngeren Vergangenheit wurden dort mehrfach Polizisten attackiert und teils gezielt verletzt. – Die Tagesstimme berichtete regelmäßig über diese Übergriffe.

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Gesellschaft

Prozess gegen afghanischen Messerstecher von Wullowitz beginnt in Linz

Julian Schernthaner

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Am heutigen Mittwoch beginnt am Landesgericht Linz der mit Spannung erwartete Prozess gegen jenen Afghanen, der vergangenen Herbst im nördlichen Mühlviertel zuerst seinen Asylbetreuer und dann einen Landwirt erstochen haben soll. 

Linz. – Es war ein Fall, der ganz Österreich fassungslos hinterließ. Nach einem Streit wohl über Dienstzeiten bei der gemeinnützigen Tätigkeit, die ihm der Rotkreuz-Mitarbeiter vermittelt hatte, stach der Afghane zu. Anschließlich flüchtete er und attackierte den Bauern Franz G., um dessen Auto als Fluchtfahrzeug zu missbrauchen. Die filmreife Flucht endete schließlich in Linz, nun wird ihm ein Doppelmord vorgeworfen.

Tatverdächtiger gab kürzlich Opfern die Schuld

Erst nach einigen Tagen war Gewissheit: Auch das zweite Opfer überlebte die Horror-Tat nicht. Erst vor zwei Wochen stellte sich dann heraus: Der mutmaßliche Täter Jamal A. (33) zeigt keinerlei Reue. Wie die Heute kürzlich berichtete, finde er es zwar nicht gut, dass zwei Menschen durch ihn sterben mussten.

Gleichzeitig, so seine Ansicht, trügen beide Opfer „selbst Schuld an ihrem Tod”. Weiters, so die Ansicht des strenggläubigen Muslims: „Nur Allah kann über mich richten”. Der Tatverdächtige kam im Jahr 2015 offenbar mit Unterstützung von Schleppern nach Österreich.

Laut Gutachten war Afghane zurechnungsfähig

Der ORF wiederum zitiert den geständigen Mann am heutigen Mittwoch mit der Darstellung, dass Jamal A. die beiden Opfer gar nicht töten, sondern nur erschrecken hätte wollen. So oder so: Obwohl der Mann eine Wahnerkrankung besitzt, stuft ihn ein Gutachten als zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig ein. Egal, ob das Urteil letztendlich auf zweifachen Mord oder auf ein anderes Tötungsdelikt lautet, steht dem Afghanen demnach wohl eine lange Freiheitsstrafe ins Haus.

Für den Mann gilt selbstverständlich bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Für Stirnrunzeln sorgte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der einschlägig bekannten Anwältin Astrid W., Identitären-Leiter Martin Sellner verklagen zu wollen. Dieser hatte wenige Tage nach der bestialischen Tat den mutmaßlichen Täter in einer Gedenkrede als „Mörder” bezeichnet – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Wegen Gedenkrede: Anwältin verklagt Identitären-Leiter Sellner (21.10.2019)

Messerattacken in Wullowitz: Nun auch zweites Opfer verstorben (18.10.2019)

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)


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Gesellschaft

Erfurt: Mutmaßlich linksextremer Farbanschlag auf AfD-Wahlkreisbüro

Julian Schernthaner

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Am Wochenende machten sich mutmaßliche Linksextremisten an einem AfD-Büro in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu schaffen. 

Erfurt. – Am Sonntag schmierten unbekannte Täter einschlägige Symbole und politische Parolen auf die Hausfassade und Fensterscheiben. Obwohl es sich dabei um das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner handelt, dürften die Schmierfinken zumindest mit einem Teil der Aufschriften auf AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke abzielen.

Nicht einziger Angriff auf AfD-Büro am Wochenende

In roter Sprühfarbe stehen die Parolen „FCK NZS”, „Fickt AfD”, „Volksverdummung Olé” und „Deshalb AfD, Björn, wir haben dir ein Denkmal gebaut”. Damit nehmen die unbekannten Täter wohl auch Bezug auf die Aktion des linksradikalen Zentrum für politische Schönheit, das einst das Berliner Holocaust-Mahnmal in Höckes Nachbargarten nachbauten und dafür auch strafrechtliche Ermittlungen gegen sich hervorrief.

Der Sachschaden wird laut Nordbayerischem Kurier auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im rot-rot-grün regierten Thüringen sind diverse gewaltbereite, linksextreme Gruppen aktiv, immer wieder kommt es zu Angriffen auf Parteibüros der AfD. Deren Einrichtungen sind bundesweit häufig Ziel politischer Gewalt, erst einen Tag zuvor beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Stralsund die Front eines AfD-Büros mit dem Zahlencode 161 („Anti-Faschistische Aktion”).

AfD-Brandner: „Wir weichen nicht!”

Brandner, dessen Wahlkreisbüro wiederholt zum Ziel solcher Attacken wird, gab sich in sozialen Medien trotz des ungustiösen Angriffs kämpferisch. Er macht dabei auch das Vorfeld des politischen Mitbewerbers verantwortlich. Allerdings hätte derartige Anschläge keinerlei Wirkung. Denn: „Das macht mich und uns von der AfD nur noch stärker! Wir weichen nicht und arbeiten weiter für ein besseres Deutschland,” so der Bundestagsmandatar auf Twitter.


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