AfD - unsere Wirtschaft verteidigen
Werbung

CDU-Politikerin

Deutsche sollen keine Angst haben, bald Minderheit zu sein

In vielen Großstädten stellen Einwanderer bereits die Mehrheit. Die Angst, die viele Deutsche dabei verspüren, sei „oft unbegründet“, meint die frühere Berliner Ausländerbeauftragte, Barbara John (CDU), in ihrer Kolumne für den Tagesspiegel.

2 Minuten
<p>By Heinrich  Böll Stiftung from Berlin, Deutschland (Prof. Barbara John) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flickr_-_boellstiftung_-_Prof._Barbara_John.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

By Heinrich Böll Stiftung from Berlin, Deutschland (Prof. Barbara John) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

John hält darin fest: „Es ist auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit, bis in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellen.“ In Frankfurt am Main etwa sei dies bereits der Fall. Stuttgart und Augsburg würden voraussichtlich bald folgen oder hätten den Status bereits erreicht.

Kein Grund zur Sorge

„Der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar“, betont die CDU-Politikerin. Es sei aber auch kein Grund zur Sorge. Als Beispiel führt John die Städte Rotterdam und Amsterdam an. Dort sind Einwanderer bereits in der Mehrheit.

„Es zeigte sich, dass die größte Angst vieler Ur-Einheimischer unbegründet war, sie würden nun selbst zu einer bedeutungslosen Minderheit werden. Es war ein Irrtum zu glauben, es gäbe eine neue Mehrheit, die an ihre Stelle tritt“, meint John, die kein Wort über mögliche negative Folgen dieser demographischen Entwicklung verliert.

Neue Mehrheit aus unterschiedlichen Einwanderergruppen

Die neue Bevölkerungsmehrheit bestehe nämlich aus vielen bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich enorm unterschiedlichen Einwanderergruppen. Sie seien gleich wie die Einheimischen sowohl untereinander als auch gegenüber anderen Gruppen sehr oft zerstritten. Dadurch bildeten sich „neue politische Allianzen jenseits von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund“.

Für den wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg lasse sich nicht mehr allein die einheimische Mehrheit verantwortlich machen, sondern die gesamte Gesellschaft. „So wird vieles anders und manches auch besser“, freut sich John am Ende über die Entwicklung.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
FREILICH Nr. 12 erschienen!
Lockdown, politische Radikalisierung und Untergang des Abendlandes: Da kommt ganz schön was zusammen. Doch mit der Gefahr wächst das Rettende auch. Warum widerständiges Dasein so wichtig ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren