Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Migrationsexpertin spricht sich für Kopftuchverbot an Volksschulen aus

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Die Migrationsexpertin und Feministin Emina Saric bezog kürzlich klar Stellung gegen Kopftuchzwänge. Ein gesetzliches Verbot für Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter hält sie für sinnvoll. 

Rückenwind aus unerwartenen Gefilden gibt es nun für die Pläne der Bundesregierung, an Kindergärten und Volksschulen das Kopftuch zu verbieten. Die selbst aus dem mehrheitlich muslimischen Bosnien stammende Feministin und Migrationsexpertin Emina Saric sprach sich am Dienstag in einem Interview mit dem Standard gegen die Verschleierung junger Mädchen aus und warnt vor einer Sexualisierung der Kinder.

Saric hält Kopftuchverbot für „richtigen Weg”

Die Entscheidung, entsprechende Einflüsse in den Schulen zurückzudrängen, hält Saric für „einen richtigen Weg”. In traditionell muslimischen Familien werde die Kopftuchtracht „praktisch tradiert”. Auf diese Art und Weise würden bereits „im Kindesalter als Sexualobjekte” gesehen, dies gehöre „einfach verboten”, solche Praktiken hätten „keinen Platz” in der Gesellschaft.

Gerade in patriarchal ausgerichteten Familien käme es dabei zur Vermittlung von Sozialisierungsmerkmalen aus den Herkunftsländern. Damit bliebe kein Raum, sich in der neuen Mehrheitsgesellschaft „für neue Werte zu öffnen”. Die Schule müsse für alle Kinder, unabhängig von deren Herkunft als neutraler Raum gelten. So könnten Kindern auch abseits von familiärem und religiösem Einfluss „Möglichkeiten und Perspektiven” in der Gesellschaft erfahren.

Kopftuch als „Feldzug gegen Frauenkörper”

Auch aus der feministischen Perspektive hält die studierte Germanistin und Genderwissenschaftlerin das Kopftuch für „sehr fragwürdig”. Sie vertrete die Position, wodurch dieses einen unterdrückenden Mechanismus der „patriarchalen Strukturen” darstelle. Da es ausschließlich die Kontrolle der weiblichen Sexualität betreffe, erscheine ihr dies wie ein „Feldzug gegen den Frauenkörper”. Suren im Koran, welche eine Bedeckung von Frauen zu deren Schutz vorsehen, sollte man „im historischen Kontext” sehen, aufgrund politischer Errungenschaften sei es allerdings „heute obsolet”.

Saric: Kopftuchverbot fördert Frauen- und Menschenrechte

Auch der Ansicht von Kritikern eines Kopftuchverbots für Volksschülerinnen, wonach es sich um ein ‚absolutes Randphänomen’ handle, kann Saric wenig abgewinnen. Man müsse für die Gesellschaft die „Klarheit schaffen”, was man eigentlich wolle. Sie vertritt die Position, dass die „diskriminierenden Verhaltensweisen”, welche sich „in erster Linie gegen Frauen richten” nicht zu akzeptieren sind.

Ein gesetzlicher Rahmen mache dementsprechend auch den Unterschied zwischen Zwangsheiraten in den Herkunftsländern und Kopftuchzwängen und einem Raum in welchem sich alle Kinder und Jugendliche frei entwickeln könnten. Egal ob es fünf oder zehntausend Mädchen beträfe – man käme mit einem Kopftuchverbot in der Frage von Frauen- und Menschenrechten einen Schritt weiter. Außerdem verhindere ein solches das Aufkeimen einer Debatte in Folgejahren, sobald weitaus mehr Mädchen beträfe.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Zickenschulze

    9. August 2018 at 13:44

    Drei und mehr Jahre braucht der Experte bis er, nachdem er auf die Schnauze gefallen ist, der Einsicht ein kleines Fesnsterchen öffnet, wo ein gesunder Hausverstand bereits binnen 2 Sekunden die Antwort signalisiert.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Neue „Funk”-Reportage gibt Einblicke in die Antifa-Szene

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

In einer kürzlich veröffentlichten „Funk”-Reportage sprechen sich Linksextreme zum Teil ganz offen für Gewalt gegen Menschen und Sachen aus.

Berlin. – Unlängst veröffentlichte das von ARD und dem ZDF finanzierte Medienangebot „Funk” eine Reportage, die teils erschreckende Einblicke in die linksextreme Szene und Parallelgesellschaft in Deutschland gibt. Ein Journalist spricht darin mit mehreren Linksextremen, um von ihnen zu erfahren, wie sie sich ihr Deutschland vorstellen und wie ihr Kampf gegen „Rechtsextremismus” aussieht. Auffällig ist dabei, dass sie Gewalt gegen Menschen, Unternehmen und generell Sachen nicht ablehnen.

 „Nazis töten.”

Schon beim ersten Interviewpartner etwa dürfte dem Zuseher sofort der an der Stirn des Vermummten angebrachte Sticker mit der Aufschrift „Nazis töten.” ins Auge springen. Der Mann, der sich im Gespräch für Menschenrechte ausspricht, wird vom Reporter daraufhin angesprochen, wie denn die Einstellung, für Menschenrechte zu sein, mit diesem Schriftzug zusammenpasse. Dazu erklärt der Mann: „Durch den Punkt auf dem Schriftzug ist es eine Aussage. Nämlich dass Nazis töten, getötet haben und töten werden.” Auf die Frage des Reporters, ob es sich dabei also nicht um eine Aufforderung handle, gibt der Vermummte allerdings zu: „Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich diese Aufforderung ausschließe, weil es einfach nicht möglich ist, Nazis anders zu stoppen.”

Linksradikalität als „Notwendigkeit”

In der Vergangenheit habe sich nämlich gezeigt, dass die Politik zu wenig gegen „Nazis” mache, so der vermummte Linksextreme, der sich selbst als „linksnotwendigen Menschen” bezeichnet. Normale Demonstrationen würden mittlerweile „einfach nicht mehr ausreichen”, erklärt er. Deshalb brauche es „diese Linksradikalität, die eigentlich eine Notwendigkeit” sei. Er habe als Antikapitalist auch kein Problem damit, wenn etwa eine „Coca Cola”-Fabrik zerstört oder angezündet würde, wie er im Interview betont.

Gewalt als „notwendiges Mittel”

In der Reportage kommt mit Sören Kohlhuber, der mit bürgerlichem Namen Christoph Frölich heißt, zudem ein Akteur zu Wort, der sich selbst als Journalist bezeichnet, jedoch weiterhin in der linksextremen Szene aktiv ist. Für ihn wäre es „optimal”, wenn Deutschland kein Staat mehr wäre, wie er im Interview erklärt, sondern sich in „Clustern” organisiere. Auf die angestiegene Zahl der linksextremen Straftaten angesprochen, die etwa im Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2018 festgehalten sind, entgegnet Frölich: „Es ist ja nicht so, dass Leute losgehen und Bock auf Gewalt haben, sondern es ist für die ja eine Praxis, die notgedrungen ist. Wenn ich halt mit anderen Mitteln nicht weiterkomme, dann muss ich halt Gewalt anwenden, damit ich mir Gehör verschaffe oder meine Ziele durchsetzen kann.” Ihm sei es dabei „scheißegal”, ob „Neonazis”, die man auf verschiedenen Ebenen aus dem Straßenverkehr ziehen könne, im Krankenhaus landen. Sachbeschädigungen hingegen hält er selbst für wenig sinnvoll. Dennoch würde er sich mit Personen, die Sachbeschädigungen begehen, „nicht entsolidarisiere”, wie er betonte.

Beim Umgang mit echten oder vermeintlichen Rechtsextremen werden die unterschiedlichen Interviewpartner also durchaus konkret und sie scheinen sich auch grundlegend einig zu sein. Bei den Vorstellungen, wie eine für sie ideale Welt aussehen könnte, zeigen sich die befragten linksradikalen Akteure jedoch eher diffus. Man sei zwar antikapitalistisch und wolle keine Grenzen, am besten gar kein Deutschland mehr, aber wie eine neue Welt nun aussehen würde, können sie den „Funk”-Reportern nicht beantworten.

Die Reportage ist nach Angaben von „Funk” Teil einer Themenwoche zu Extremismus in Deutschland.


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Weiterlesen

Gesellschaft

Neues von rechts: Freilich, Bücher & Streit in der AfD

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Die neunte Ausgabe des Freilich-Magazins ist erschienen. Am Büchermarkt tut sich auch einiges. Und der Streit in der AfD nimmt offenbar noch immer kein Ende.

In der vergangenen Woche wurde es bereits angekündigt: Mittlerweile ist die neunte Ausgabe des Freilich-Magazins bei den Abonnenten angekommen. Die Ausgabe trägt den Titel „Schöne neue Welt” und legt ihren Schwerpunkt auf „Black Lives Matter” und die Corona-Pandemie. Als Autoren oder Interviewpartner sind diesmal u.a. vertreten: Robert Willacker, Nils Wegner, Jonas Schick, Julian Schernthaner, Günter Scholdt, Werner Reichel, Konrad M. Weiß sowie Thor Kunkel und Michael Esders.

Hier kann man das Freilich-Magazin abonnieren: https://freilich-magazin.at/ausgaben/

Neuer Freilich-Buchladen

Neben dem Magazin gibt es aber weitere Neuigkeiten von Freilich: Ab sofort besitzt das Medienunternehmen, zu dem auch die Tagesstimme gehört, einen eigenen Online-Buchladen: „Neben patriotisch-freiheitlicher Literatur bieten wir jetzt das komplette deutsche Buchsortiment (ca. 660.000 Bücher) und liefern mit gleicher Geschwindigkeit wie der Konzernriese nach Deutschland, Österreich und ganz Europa.”

Hier geht es zum Freilich-Buchladen: https://freilich-medien.buchkatalog.at/

Benedikt Kaiser: Solidarischer Patriotismus

Demnächst erscheint beim Verlag Antaios das neue Buch „Solidarischer Patriotismus: Die soziale Frage von rechts” von Benedikt Kaiser.

Der Verlag schreibt zum Buch, das man bereits vorbestellen kann: „Die soziale Frage ist mit der nationalen Frage untrennbar verknüpft. Die politische Linke ahnt das, kann aber nicht mehr hinter ihren globalistischen Anspruch zurück. Die Rechte findet also Brachland vor. Kaiser nutzt den Freiraum und gibt in seinem Buch die erste umfassende Antwort von rechts auf die soziale Frage. Er fächert sie historisch auf, benennt Vordenker und vergessene Konzepte und verknüpft diese »liegengelassenen Fäden« mit der Gegenwart. Wem gehört unsere Solidarität? Ist die Last gerecht verteilt? Und wo steht die AfD in dieser Frage?”

Spenglers Geschichtsmorphologie heute

Im Manuscriptum-Verlag ist nun der Sammelband „Oswald Spenglers Geschichtsmorphologie heute” erschienen. Der vorliegende Band ist der dritte in der Schriftreihe des „Oswald Spengler Society”.

Inhalt:

David Engels: Von der Einsamkeit des Spenglerianers.
Frol Vladimirov: Ein Rückblick in die Zukunft. Zur soziologischen Relevanz von Oswald Spenglers Morphologie der Weltgeschichte.
Tom Zwitser: Oswald Spengler, die akademische Welt und das traditionelle familiäre Rollenbild. Eine kleine Soziologie.
Ben Brummer: Kultur als Konflikt. Überlegungen zur Psychogenese des Abendlandes.
Wätzold Plaum: Ebenen der Zyklik. Vorstellung eines geschichtsphilosophischen Zyklenmodells.
Richard McDonough: The Dark Side of Heidegger’s »Authenticity Philosophy«. A Spenglerian Model.
Rezensionen relevanter Spengler-Bücher von Marco Gallina, Gerd Morgenthaler, Sid Lukkassen, David Engels, Sebastian Fink, Dezső Csejtei, Samir Osmančević, Lutz M. Keppeler

Schwarz und Weiß. Eine preußische Geistesgeschichte

Ebenfalls bei Manuscriptum erschienen ist ein neues Buch über die preußische Geistesgeschichte. In seinem Buch „Schwarz und Weiß” porträtiert Andrew Stüve die vier preußischen Denker Helmuth Karl Bernhard von Moltke, Johann Gottlieb Fichte, Gebhard Leberecht von Blücher und Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Streit um Kalbitz geht weiter

Die Fronten in der AfD sind weiter verhärtet.  Der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke warf der Parteiführung vor, mit dem Ausschluss des bisherigen Brandenburger Fraktionsvorsitzenden Andreas Kalbitz der Partei einen „schweren Schaden” zugefügt zu haben.

Nach der scharfen Kritik des Thüringer Landeschefs Björn Höcke schoss der Co-Parteivorsitzende Jörg Meuthen mit nicht minder intensiver Wortwahl zurück.

Gauland warnt vor „Zerfall” der AfD

Die ganzen öffentlichen Diskussionen führten nun dazu, dass  der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland vor einem „Zerfall” der Partei warnte. „Ich kann die Partei nicht zusammenhalten, wenn sie sich auf diese Weise auseinanderdividiert“, sagte der AfD-Ehrenvorsitzende im Interview mit der Welt am Sonntag.

Die gesamte Causa Kalbitz wird zum Teil extrem emotional geführt, sodass sich Parteikollegen sogar öffentlich beschimpfen:

AfD-Jugend säubert beschmierte Denkmäler

Die Junge Alternative Sachsen-Anhalt machte hingegen mit einer positiven Aktion auf sich aufmerksam:

DO5-Zone in Salzburg

Am vergangenen Wochenende fand in Salzburg eine Informationsveranstaltung der patriotischen Bürgergruppe Die Österreicher (DO5) statt. Roman Möseneder berichtet in einem YouTube-Video über die Aktion:


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Weiterlesen

Gesellschaft

Sachsen-Anhalt: AfD-Jugend säubert beschmierte Denkmäler

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Die Junge Alternative Sachsen-Anhalt reagiert damit auf  die permanenten Denkmal-Beschmierungen durch Antifa und „Black Lives Matter”-Aktivisten.

Magdeburg. – Im Zuge der „Black Lives Matter”-Proteste kommt es mittlerweile auch in Deutschland zu zahlreichen Angriffen und Schmierereien auf historische Denkmäler. Allein in den vergangenen Wochen wurden Bismarck-Denkmäler in Berlin, Hamburg und Gießen beschmiert oder mit Farbbeuteln beworfen. Das Nationaldenkmal am Großen Stern in Berlin wurde auch noch mit der Parole „Decolonize Berlin” versehen. Außerdem beschmierten bisher unbekannte Täter am Zietenplatz mehrere Statuen preußischer Generäle. Des Weiteren traf es in Münster das Train-Denkmal, in Ehingen und Bad Kösen ein Gefallenendenkmal sowie in Köln die Statue von Kaiser Wilhelm II. Alle Fälle sind auf der Dokumentationsstelle www.linke-gewalt.info festgehalten.

JA reinigt Kriegerdenkmal in Magdeburg

Auch in Magdeburg wurde ein Kriegerdenkmal, das an die Gefallenen des Preußisch-Österreichischen Krieges und des Deutsch-Französischen Krieges erinnert, verunstaltet.

Die Junge Alternative Sachsen-Anhalt startete nun kurzerhand eine Reinigungsaktion und veröffentlichte Fotos davon. „Wir stehen zu unserer Heimat und unserer deutschen Geschichte! Aus diesem Grund säubern wir die Denkmäler in unserer Umgebung von der inhaltslosen Schmiererei der kulturlosen Linken”, erklärte die AfD-Jugend in den sozialen Netzwerken.


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Weiterlesen

Werbung

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt